RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0046243 Entscheidungsdatum30.09.2025 Geschäftszahl7Ob600/87; 3Ob131/90 (3Ob132/90; 3Ob133/90); 5Ob506/92; 1Ob2194/96w; 1Ob325/98w; 2Ob192/99w; 1Ob80/02z; 1Ob233/02z; 1Ob95/03g; 1Ob259/11m; 7Ob125/12a; 4Ob197/12t; 4Ob26/13x; 2Ob56/13v; 1Ob92/14g; 1Ob153/15d; 1Ob134/22w; 1Ob133/24a; 1Ob145/24s; 3Ob105/25z; 1Ob133/25b NormJN §31 Abs1 VJN §31 Abs1 römisch fünf RechtssatzDas OLG wird bei der Entscheidung über den Delegierungsantrag als Erstgericht tätig. Rekurse gegen diese Entscheidungen sind daher bei dem OLG einzubringen, das über den Antrag entschieden hat. EntscheidungstexteTE OGH 1987-06-04 7 Ob 600/87 Veröff: EvBl 1987/204 S 758 TE OGH 1990-12-19 3 Ob 131/90 TE OGH 1992-03-10 5 Ob 506/92 Auch TE OGH 1996-07-26 1 Ob 2194/96w TE OGH 1999-01-19 1 Ob 325/98w Vgl auch TE OGH 1999-07-01 2 Ob 192/99w Auch TE OGH 2002-04-30 1 Ob 80/02z nur: Das OLG wird bei der Entscheidung über den Delegierungsantrag als Erstgericht tätig. (T1) TE OGH 2002-10-28 1 Ob 233/02z TE OGH 2003-04-29 1 Ob 95/03g Beisatz: Wenn das Oberlandesgericht nicht in einem Verfahren nach Aktenvorlage gemäß § 9 Abs 4 AHG ausschließlich erstinstanzlich entschieden hat, sondern als Rechtsmittelgericht - zulässigerweise - auch seine funktionelle Zuständigkeit zur Entscheidung gemäß der genannten Gesetzesstelle wahrgenommen hat und wie bei nicht aus Anlass eines Rechtsmittelverfahrens vorgenommener Delegierung, seine Entscheidung selbst zustellte, vermag dies wegen der Doppelnatur des angefochtenen Beschlusses dem Rechtsmittelwerber nicht zu schaden, sodass sein beim Rekursgericht eingebrachter Revisionsrekurs ebenso als fristwahrend anzusehen ist, wie wenn das Gericht nur über die Delegierung entschieden hätte. (T2)Beisatz: Wenn das Oberlandesgericht nicht in einem Verfahren nach Aktenvorlage gemäß Paragraph 9, Absatz 4, AHG ausschließlich erstinstanzlich entschieden hat, sondern als Rechtsmittelgericht - zulässigerweise - auch seine funktionelle Zuständigkeit zur Entscheidung gemäß der genannten Gesetzesstelle wahrgenommen hat und wie bei nicht aus Anlass eines Rechtsmittelverfahrens vorgenommener Delegierung, seine Entscheidung selbst zustellte, vermag dies wegen der Doppelnatur des angefochtenen Beschlusses dem Rechtsmittelwerber nicht zu schaden, sodass sein beim Rekursgericht eingebrachter Revisionsrekurs ebenso als fristwahrend anzusehen ist, wie wenn das Gericht nur über die Delegierung entschieden hätte. (T2) TE OGH 2012-01-31 1 Ob 259/11m TE OGH 2012-09-26 7 Ob 125/12a TE OGH 2012-11-28 4 Ob 197/12t TE OGH 2013-02-12 4 Ob 26/13x TE OGH 2013-04-25 2 Ob 56/13v Auch; nur T1 TE OGH 2014-05-22 1 Ob 92/14g Auch TE OGH 2015-08-27 1 Ob 153/15d nur T1 TE OGH 2022-09-14 1 Ob 134/22w Vgl auch TE OGH 2024-09-25 1 Ob 133/24a TE OGH 2024-09-25 1 Ob 145/24s vgl TE OGH 2025-07-23 3 Ob 105/25z vgl; Beisatz: Für den Rekurs gegen einen solchen Beschluss in einer Pflegschaftssache besteht keine Vertretungspflicht. (T3) TE OGH 2025-09-30 1 Ob 133/25b European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1987:RS0046243
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