RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0095097 Entscheidungsdatum09.09.2025 Geschäftszahl14Os63/87; 11Os78/96; 14Os141/96; 12Os83/07h; 15Os92/09g; 13Os32/10w; 11Os78/14a; 12Os165/14b; 13Os91/16f; 15Os122/18g; 12Os31/22h; 12Os43/22y; 13Os32/23i; 15Os125/23f; 12Os3/24v; 15Os15/24f; 13Os84/24p; 14Os118/24w; 12Os79/25x; 11Os59/25y NormStGB §205 Abs1 RechtssatzDas Verbrechen der Schändung kann sowohl an einer schlafenden, als auch an einer noch schlaftrunkenen Person begangen werden, deren Willenskraft nach dem plötzlichen Erkennen der ihre Geschlechtsehre bedrohenden Lage, in die sie unversehens geraten ist, in diesem Zustand weitgehend gelähmt ist (SSt 30/118). EntscheidungstexteTE OGH 1987-07-22 14 Os 63/87 TE OGH 1996-08-06 11 Os 78/96 Vgl auch; Beisatz: Sowohl eine schlafende als auch eine im Erwachen begriffene Person kann sich in einem Zustand befinden, der sie zum Widerstand unfähig macht, sodass sie als Deliktsobjekt und Opfer der Schändung in Betracht kommt (T1) TE OGH 1996-10-29 14 Os 141/96 TE OGH 2007-08-23 12 Os 83/07h Beisatz: Schon allein der Schlafzustand (ebenso wie die Schlaftrunkenheit einer gerade erwachenden Person) begründet die nach der ersten Deliktsvariante des § 205 Abs 1 StGB geforderte Wehrlosigkeit des Tatopfers. Eine allenfalls geringe Alkoholisierung kann daher außer Betracht bleiben. (T2)Beisatz: Schon allein der Schlafzustand (ebenso wie die Schlaftrunkenheit einer gerade erwachenden Person) begründet die nach der ersten Deliktsvariante des Paragraph 205, Absatz eins, StGB geforderte Wehrlosigkeit des Tatopfers. Eine allenfalls geringe Alkoholisierung kann daher außer Betracht bleiben. (T2) TE OGH 2009-08-19 15 Os 92/09g Vgl; Beis wie T2 nur: Schon allein der Schlafzustand (ebenso wie die Schlaftrunkenheit einer gerade erwachenden Person) begründet die nach der ersten Deliktsvariante des § 205 Abs 1 StGB geforderte Wehrlosigkeit des Tatopfers. (T3)Vgl; Beis wie T2 nur: Schon allein der Schlafzustand (ebenso wie die Schlaftrunkenheit einer gerade erwachenden Person) begründet die nach der ersten Deliktsvariante des Paragraph 205, Absatz eins, StGB geforderte Wehrlosigkeit des Tatopfers. (T3) TE OGH 2010-06-17 13 Os 32/10w Auch; Beis ähnlich wie T2 TE OGH 2014-10-28 11 Os 78/14a Auch; Beis ähnlich wie T2 TE OGH 2015-03-05 12 Os 165/14b Auch; Beis wie T2; Beis wie T3 TE OGH 2016-10-12 13 Os 91/16f Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T3 TE OGH 2018-11-21 15 Os 122/18g Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T3 TE OGH 2022-03-31 12 Os 31/22h Vgl TE OGH 2022-06-02 12 Os 43/22y Vgl TE OGH 2023-06-28 13 Os 32/23i vgl; Beisatz nur wie T2 TE OGH 2023-12-14 15 Os 125/23f vgl TE OGH 2024-02-29 12 Os 3/24v vgl; Beisatz wie T3 TE OGH 2024-03-11 15 Os 15/24f vgl; Beisatz: Zum Schlafzustand wie T2 (T4) TE OGH 2024-11-13 13 Os 84/24p vgl; Beisatz nur wie T2 TE OGH 2025-02-25 14 Os 118/24w vgl; Beisatz wie T2; Beisatz wie T3 TE OGH 2025-08-05 12 Os 79/25x vgl; Beisatz wie T2 TE OGH 2025-09-09 11 Os 59/25y vgl; Beisatz wie T2; Beisatz wie T3 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1987:RS0095097
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