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{'item': '10ObS32/87; 10ObS27/88; 10ObS182/88; 10ObS232/88; 10ObS334/88; 10ObS331/89; 10ObS120/90; 10ObS364/90; 10ObS94/91; 10ObS56/93; 10ObS194/93; 1

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0084871 Entscheidungsdatum21.03.2023 Geschäftszahl10ObS32/87; 10ObS27/88; 10ObS182/88; 10ObS232/88; 10ObS334/88; 10ObS331/89; 10ObS120/90; 10ObS364/90; 10ObS94/91; 10ObS56/93; 10ObS194/93; 10ObS96/98k; 10ObS248/98p; 10ObS33/01b; 10ObS385/01t; 10ObS153/02a; 10ObS202/02g; 10ObS265/03y; 10ObS29/08z; 10ObS83/08s; 10ObS51/08k; 10ObS121/09f; 10ObS72/10a; 10ObS168/13y; 10ObS145/14t; 10ObS43/16w; 10ObS54/16p; 10ObS47/18m; 10ObS6/20k; 10ObS49/22m; 10ObS107/22s; 10ObS126/22k; 10ObS21/23w NormASVG §255 Dc RechtssatzDas Verweisungsfeld und die Anforderungen, die mit der Ausübung einer bestimmten Tätigkeit auch bezüglich der Erreichung des Arbeitsplatzes verbunden sind, werden an den Verhältnissen des gesamten Arbeitsmarktes gemessen. Die Lage des Wohnortes im Einzelfall bildet ein persönliches Moment, das bei der Prüfung der Frage, ob Invalidität besteht, außer Betracht zu bleiben hat. EntscheidungstexteTE OGH 1987-09-08 10 ObS 32/87 Veröff: SZ 60/166 = SSV-NF 1/20 TE OGH 1988-02-23 10 ObS 27/88 Auch TE OGH 1988-10-11 10 ObS 182/88 Auch; Veröff: SSV-NF 2/105 TE OGH 1988-10-11 10 ObS 232/88 Auch TE OGH 1988-12-20 10 ObS 334/88 Auch; Veröff: SSV-NF 2/145 TE OGH 1989-11-07 10 ObS 331/89 TE OGH 1990-05-29 10 ObS 120/90 Veröff: SSV-NF 4/78 TE OGH 1990-11-20 10 ObS 364/90 Auch TE OGH 1991-04-23 10 ObS 94/91 TE OGH 1993-12-21 10 ObS 56/93 Veröff: SZ 66/184 TE OGH 1993-09-21 10 ObS 194/93 nur: Das Verweisungsfeld und die Anforderungen, die mit der Ausübung einer bestimmten Tätigkeit auch bezüglich der Erreichung des Arbeitsplatzes verbunden sind, werden an den Verhältnissen des gesamten Arbeitsmarktes gemessen. (T1) TE OGH 1998-03-31 10 ObS 96/98k Vgl auch TE OGH 1998-09-15 10 ObS 248/98p Vgl auch TE OGH 2001-03-06 10 ObS 33/01b nur: Die Lage des Wohnortes im Einzelfall bildet ein persönliches Moment, das bei der Prüfung der Frage, ob Invalidität besteht, außer Betracht zu bleiben hat. (T2) TE OGH 2002-04-16 10 ObS 385/01t nur T2 TE OGH 2002-05-28 10 ObS 153/02a Vgl auch TE OGH 2002-09-17 10 ObS 202/02g Auch; nur T2 TE OGH 2004-01-13 10 ObS 265/03y Auch; Beis wie T1; Beisatz: Sofern nicht medizinische Gründe entgegenstehen, muss der Versicherte daher auch einen Wechsel seines Wohnortes in Kauf nehmen. Ferner ist vom Versicherten zu verlangen, dass er ein öffentliches Verkehrsmittel benützt, wenn ihm dies aufgrund seines körperlichen und geistigen Zustandes zugemutet werden kann. (T3) TE OGH 2008-06-10 10 ObS 29/08z Auch TE OGH 2008-06-26 10 ObS 83/08s Auch TE OGH 2008-09-09 10 ObS 51/08k Vgl auch; nur T2 TE OGH 2009-09-08 10 ObS 121/09f TE OGH 2010-06-01 10 ObS 72/10a TE OGH 2013-11-19 10 ObS 168/13y Auch; Beisatz: Von einem Versicherten ist grundsätzlich zu verlangen, dass er ‑ sofern nicht medizinische Gründe dem entgegenstehen ‑ durch entsprechende Wahl seines Wohnorts, allenfalls Wochenpendeln, die Bedingungen für die Erreichung des Arbeitsplatzes herstellt, die für Arbeitnehmer im Allgemeinen gegeben sind. (T4) Beisatz: Diese Grundsätze gelten in der Regel auch für die Verweisung auf Teilzeitarbeitsplätze. (T5) TE OGH 2014-12-16 10 ObS 145/14t Auch; Beis wie T4; Beis wie T5 TE OGH 2016-05-10 10 ObS 43/16w Auch TE OGH 2016-06-07 10 ObS 54/16p Auch TE OGH 2018-05-23 10 ObS 47/18m TE OGH 2020-04-16 10 ObS 6/20k nur T2 TE OGH 2022-04-20 10 ObS 49/22m Vgl TE OGH 2022-09-13 10 ObS 107/22s Vgl; Beis wie T5 TE OGH 2023-01-17 10 ObS 126/22k Vgl; Beis wie T4; Beisatz: Hier: Wohnsitzverlegung aus medizinischen Gründen ausgeschlossen und Wochenpendeln nicht zumutbar. (T6) TE OGH 2023-03-21 10 ObS 21/23w vgl; Beisatz nur wie T4 Beisatz: Hier: Medizinisches Leistungskalkül schließt Wohnsitzverlegung und Wochenpendeln nicht aus. (T7) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1987:RS0084871

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