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{'item': ['10ObS19/87', '9ObS25/87', '10ObS87/88', '10ObS74/88', '10ObS88/88', '10ObS270/88', '3Ob534/91', '1Ob597/92', '9Ob901/93', 'Rkv1/97', '10ObS

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0040259 Entscheidungsdatum06.10.1987 Geschäftszahl10ObS19/87; 9ObS25/87; 10ObS87/88; 10ObS74/88; 10ObS88/88; 10ObS270/88; 3Ob534/91; 1Ob597/92; 9Ob901/93; Rkv1/97; 10ObS283/98k; 3Ob246/98t; 10ObS389/01f; 9ObA132/07p; 10ObS144/07k; 10ObS49/08s; 10ObS169/09i; 2Ob85/09b; 10ObS117/10v; 10ObS69/11m; 10ObS177/12w; 1Ob36/13w; 4Ob60/15z; 7Ob236/16f; 10ObS7/18d; 8Ob66/18s; 10ObS80/22w NormASGG §37; ZPO §260; ZPO §477 Abs1 Z2 D2b RechtssatzDer in einer unrichtigen Besetzung des Berufungsgerichtes gelegene Nichtigkeitsgrund des § 477 Abs 1 Z 2 ZPO kann nur dann als geheilt angesehen werden, wenn eine mündliche Berufungsverhandlung anberaumt worden ist.Der in einer unrichtigen Besetzung des Berufungsgerichtes gelegene Nichtigkeitsgrund des Paragraph 477, Absatz eins, Ziffer 2, ZPO kann nur dann als geheilt angesehen werden, wenn eine mündliche Berufungsverhandlung anberaumt worden ist. EntscheidungstexteTE OGH 1987-10-06 10 ObS 19/87 Veröff: SSV - NF 1/31 TE OGH 1987-11-04 9 ObS 25/87 Vgl auch; Veröff: SZ 60/233 = SSV - NF 1/51 = RZ 1988/32 S 139 TE OGH 1988-05-31 10 ObS 87/88 Vgl auch; Veröff: SSV - NF 2/56 TE OGH 1988-05-31 10 ObS 74/88 Vgl auch TE OGH 1988-05-31 10 ObS 88/88 Vgl auch TE OGH 1988-10-25 10 ObS 270/88 TE OGH 1991-09-18 3 Ob 534/91 Vgl auch TE OGH 1992-10-07 1 Ob 597/92 Vgl auch; Beisatz: Heilung tritt nur dann ein, wenn die Parteien die Möglichkeit hatten, die unrichtige Besetzung vor Einlassung in eine Verhandlung geltend zu machen. (T1) Veröff: EvBl 1993/131 S 531 TE OGH 1993-04-14 9 Ob 901/93 Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Diese Möglichkeit besteht bei Abwesenheit nicht. (T2) TE OGH 1997-04-01 Rkv 1/97 Auch; Beis wie T1 TE OGH 1998-09-01 10 ObS 283/98k Auch TE OGH 1999-04-28 3 Ob 246/98t Beisatz: Die Folge der mangelnden Heilung ist, dass dann, wenn - wie etwa im Rekursverfahren - eine Rüge nicht möglich war, die Parteien die Entscheidung durch einen nach der Geschäftsverteilung nicht zuständigen Senat im Verfahren zweiter Instanz im Rechtsmittelverfahren vor dem Obersten Gerichtshof als Nichtigkeitsgrund ausdrücklich geltend machen können. Eine amtswegige Berücksichtigung ist dem Obersten Gerichtshof aber verwehrt (unter Ablehnung von 10 ObS 283/98k für jene Verfahren, auf die § 37 ASGG nicht anzuwenden ist). (T3)Beisatz: Die Folge der mangelnden Heilung ist, dass dann, wenn - wie etwa im Rekursverfahren - eine Rüge nicht möglich war, die Parteien die Entscheidung durch einen nach der Geschäftsverteilung nicht zuständigen Senat im Verfahren zweiter Instanz im Rechtsmittelverfahren vor dem Obersten Gerichtshof als Nichtigkeitsgrund ausdrücklich geltend machen können. Eine amtswegige Berücksichtigung ist dem Obersten Gerichtshof aber verwehrt (unter Ablehnung von 10 ObS 283/98k für jene Verfahren, auf die Paragraph 37, ASGG nicht anzuwenden ist). (T3) Veröff: SZ 72/81 TE OGH 2002-01-15 10 ObS 389/01f Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 2007-11-28 9 ObA 132/07p Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 2008-03-04 10 ObS 144/07k Vgl auch TE OGH 2008-07-24 10 ObS 49/08s Auch TE OGH 2009-12-15 10 ObS 169/09i Auch TE OGH 2010-01-28 2 Ob 85/09b Vgl; Auch Beis wie T3; Beisatz: Die Heilungsvorschrift des § 260 Abs 4 ZPO ist nicht eng auf die mündliche Verhandlung zu beziehen, sondern vielmehr im Sinne einer Einlassung in die Sache zu verstehen. (T4)Vgl; Auch Beis wie T3; Beisatz: Die Heilungsvorschrift des Paragraph 260, Absatz 4, ZPO ist nicht eng auf die mündliche Verhandlung zu beziehen, sondern vielmehr im Sinne einer Einlassung in die Sache zu verstehen. (T4) TE OGH 2010-10-05 10 ObS 117/10v Auch TE OGH 2011-08-30 10 ObS 69/11m Vgl auch TE OGH 2013-03-19 10 ObS 177/12w TE OGH 2013-05-21 1 Ob 36/13w Auch; Beis wie T4 TE OGH 2015-05-19 4 Ob 60/15z Vgl auch; Beis wie T4; Veröff: SZ 2015/47 TE OGH 2017-02-15 7 Ob 236/16f Vgl aber; Beisatz: Die Erhebung eines Rechtsmittels ist ein einheitlicher Akt über den eine einheitliche Entscheidung ergeht. Das heißt, das Rechtsmittel muss als Einheit betrachtet werden, eine Reihung von Rechtsmittelgründen ist unzulässig. (T5) Veröff: SZ 2017/14 TE OGH 2018-03-14 10 ObS 7/18d TE OGH 2018-06-25 8 Ob 66/18s Auch; Beis wie T3 TE OGH 2022-09-13 10 ObS 80/22w Vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1987:RS0040259

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.