RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0084341 Entscheidungsdatum12.04.1988 Geschäftszahl10ObS149/87; 10ObS188/89; 10ObS404/89; 10ObS40/90; 10ObS413/90; 10ObS383/90; 10ObS90/91; 10ObS156/91; 10ObS240/92; 10ObS116/93; 10ObS24/94; 10ObS241/94; 10ObS27/96; 10ObS173/98h; 10ObS272/98t; 10ObS81/99f; 10ObS5/00h; 10ObS179/00x; 10ObS121/01v; 10ObS167/01h; 10ObS142/02h; 10ObS13/10z; 10ObS42/11s NormASVG §255 Ca RechtssatzEin Versicherter, dessen Arbeitsfähigkeit durch eine notwendige und nicht mit unzumutbaren Gefahren verbundene Krankenbehandlung (hier: noch beherrschbarer Alkoholmissbrauch) innerhalb von sechs Monaten wiederhergestellt würde, hat keinen Anspruch auf Invaliditätspension. EntscheidungstexteTE OGH 1988-04-12 10 ObS 149/87 Veröff: SZ 61/84 = JBl 1988,601 = SSV-NF 2/33 TE OGH 1989-09-12 10 ObS 188/89 Auch; Beisatz: Hier: Frage der Berufsunfähigkeitspension bei vorübergehender Berufsunfähigkeit bei zumutbarer Krankenbehandlung. (T1) Veröff: SSV-NF 3/99 TE OGH 1989-12-05 10 ObS 404/89 TE OGH 1990-02-27 10 ObS 40/90 Veröff: SZ 63/32 = JBl 1990,734 = ZAS 1992/11 S 90 (Dörner) TE OGH 1991-02-26 10 ObS 413/90 Auch; Beisatz: Die (objektive) Beweislast dafür, daß die Voraussetzungen für die Zuerkennung der Leistung nicht gegeben sind, trifft den Versicherungsträger. (T2) Veröff: SSV-NF 5/17 TE OGH 1991-03-26 10 ObS 383/90 Veröff: SSV-NF 5/29 TE OGH 1991-04-23 10 ObS 90/91 Veröff: SZ 64/43 = SSV-NF 5/42 TE OGH 1991-06-11 10 ObS 156/91 Vgl; Veröff: SZ 64/77 = SSV-NF 5/63 = ZAS 1992/23 S 173 (Barnas) TE OGH 1992-09-29 10 ObS 240/92 TE OGH 1993-10-14 10 ObS 116/93 Veröff: SZ 66/126 TE OGH 1994-02-08 10 ObS 24/94 Auch; Beis wie T2 TE OGH 1994-11-23 10 ObS 241/94 Auch; Beisatz: Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit voraussichtlich nach einem Jahr zu erwarten. (T3) TE OGH 1996-03-12 10 ObS 27/96 Vgl auch; Beisatz: Ist ein Versicherter bloß wegen der durch eine zumutbare Operation behebbaren Beeinträchtigung seines körperlichen und geistigen Zustandes invalid oder berufsunfähig, so ist seine Invalidität oder Berufsunfähigkeit nur vorübergehend, weil sie durch die Operation beendet werden kann. (T4) Veröff: SZ 69/66 TE OGH 1998-06-09 10 ObS 173/98h Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Den Versicherungsträger trifft nicht nur die Beweislast, sondern auch die Behauptungslast dafür, daß die Voraussetzungen für die weitere Zuerkennung der Pensionsleistung nicht mehr gegeben sind, wenn sich der Versicherte einer ihm zumutbaren Behandlung unterzieht. (T5) TE OGH 1998-11-10 10 ObS 272/98t Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie T5 TE OGH 1999-05-04 10 ObS 81/99f nur T5 TE OGH 2000-06-27 10 ObS 5/00h Vgl auch; Beisatz: Der Versicherte hat sich einer zumutbaren Operation oder Behandlung zu unterziehen. Nur eine schuldhafte, also eine zumindest leicht fahrlässige Verletzung der Duldungspflicht oder Mitwirkungspflicht des Versicherten, der sich einer zumutbaren Behandlung zu unterziehen hat, führt zum Verlust des Anspruches. (T6) TE OGH 2000-07-25 10 ObS 179/00x Vgl auch; Beis wie T6 TE OGH 2001-06-12 10 ObS 121/01v Vgl auch; Beis wie T5; Beis ähnlich wie T4 TE OGH 2001-10-30 10 ObS 167/01h Auch; Beisatz: Ein Versicherter, dessen Arbeitsfähigkeit durch eine nicht mit unzumutbaren Gefahren verbundene Krankenbehandlung innerhalb einer verhältnismäßig kurzen Zeit wiederhergestellt würde, hat keinen Anspruch auf Invaliditätspension. (T7) TE OGH 2002-05-14 10 ObS 142/02h Vgl auch; Beis wie T6 TE OGH 2010-02-09 10 ObS 13/10z Vgl auch; Beisatz: Ganz allgemein hat der Versicherungsträger eine Veränderung im Gesundheitszustand des Versicherten, die sich zu seinen Gunsten auswirkt, zu beweisen. (T8) TE OGH 2011-07-21 10 ObS 42/11s Auch
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