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{'item': '5Ob533/88; 4Ob512/90; 8Ob555/91; 2Ob2422/96g; 6Ob226/97x; 1Ob333/98x; 6Ob262/99v; 5Ob1/00h; 9Ob76/00t; 1Ob278/99k; 6Ob292/00k; 1Ob151/01i; 7

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0022700 Entscheidungsdatum23.02.2026 Geschäftszahl5Ob533/88; 4Ob512/90; 8Ob555/91; 2Ob2422/96g; 6Ob226/97x; 1Ob333/98x; 6Ob262/99v; 5Ob1/00h; 9Ob76/00t; 1Ob278/99k; 6Ob292/00k; 1Ob151/01i; 7Ob274/01x; 7Ob316/01y; 4Ob83/02p; 1Ob218/02v; 9Ob116/03d; 6Ob131/03p; 3Ob286/03k; 6Ob34/04z; 6Ob12/05s; 7Ob23/06t; 2Ob133/06g; 2Ob170/06y; 6Ob185/07k; 1Ob233/07g; 3Ob134/08i; 4Ob197/08m; 9Ob22/08p; 5Ob38/05g; 4Ob28/09k; 2Ob266/08v; 1Ob213/09v; 9Ob7/10k; 4Ob36/10p; 4Ob71/10k; 3Ob39/11y; 6Ob245/10p; 17Ob11/11h; 4Ob137/11t; 4Ob145/11v; 7Ob61/12i; 4Ob67/12z; 1Ob172/12v; 4Ob201/12f; 10Ob13/13d; 8Ob125/13k; 3Ob191/13d; 1Ob199/14t; 9Ob26/14k; 7Ob59/15z; 9Ob22/15y; 2Ob36/15f; 8Ob140/15v; 7Ob197/16w; 5Ob176/16t; 6Ob39/17d; 6Ob59/17w; 5Ob182/17a; 5Ob9/18m; 3Ob191/17k; 5Ob78/18h; 5Ob91/18w; 1Ob63/18y; 8Ob136/18k; 7Ob164/18w; 4Ob118/19k; 8Ob121/19f; 8Ob61/20h; 5Ob231/21p; 8ObA102/21i; 10Ob48/22i; 8Ob23/23z; 1Ob189/23k; 1Ob200/23b; 1Ob39/24b; 1Ob8/24v; 1Ob114/24g; 10Ob38/25y; 3Ob213/25g NormABGB §1295 Ia3a ABGB §1295 IIf2 ABGB §1299 C ABGB §1299 E RechtssatzDer Kläger ist für die Behauptung beweispflichtig, dass der Schaden bei einem bestimmten und möglichen pflichtmäßigen Handeln des Rechtsanwaltes nicht eingetreten wäre. EntscheidungstexteTE OGH 1988-04-26 5 Ob 533/88 TE OGH 1990-05-08 4 Ob 512/90 Vgl auch; Beisatz: Hier: Kausalität der Versagung der ausländergrundverkehrsbehördlichen Genehmigung. (T1) TE OGH 1992-10-29 8 Ob 555/91 Auch TE OGH 1997-06-26 2 Ob 2422/96g Auch TE OGH 1998-02-12 6 Ob 226/97x TE OGH 1999-05-25 1 Ob 333/98x TE OGH 1999-11-25 6 Ob 262/99v Vgl auch TE OGH 2000-01-25 5 Ob 1/00h Auch; nur: Der Kläger ist für die Behauptung beweispflichtig, dass der Schaden bei einem bestimmten pflichtmäßigen Handeln des Rechtsanwaltes nicht eingetreten wäre. (T2) TE OGH 2000-04-26 9 Ob 76/00t Auch; Beisatz: Der Kläger ist beweispflichtig, dass der Schaden bei Erfüllung der die Beklagte treffenden Warnpflicht und Aufklärungspflicht nicht eingetreten wäre. (T3) TE OGH 2000-06-21 1 Ob 278/99k TE OGH 2001-02-22 6 Ob 292/00k Beisatz: Bei erwiesenem schuldhaften Unterlassen einer Belehrung wird ein Anwalt dem Mandanten gegenüber nur schadenersatzpflichtig, wenn dieser beweisen kann, dass das schuldhafte rechtswidrige Verhalten des Rechtsanwaltes kausal für den eingetretenen Schaden war (so bereits 2 Ob 224/97y). (T4) TE OGH 2001-09-25 1 Ob 151/01i Auch; Beisatz: Den Kläger trifft die Behauptungslast und Beweislast dafür, dass der Schaden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht eingetreten wäre. (T5) Veröff: SZ 74/159 TE OGH 2001-12-07 7 Ob 274/01x TE OGH 2002-02-11 7 Ob 316/01y Auch; Beis wie T4 TE OGH 2002-04-09 4 Ob 83/02p nur T2; Beisatz: Der Rechtsanwalt hat keinen Anspruch auf Honorar, wenn der Mandant beweist, dass und aus welchen Gründen die Leistung wertlos ist. Weist der Mandant nach, dass der Rechtsanwalt eine für den Prozessausgang wesentliche Weisung nicht befolgt hat, so ist bereits damit die einer Nichterfüllung des Anwaltsvertrags gleichkommende Schlechterfüllung bewiesen, weil es zu den Hauptpflichten des Rechtsanwalts gehört, (gesetzmäßige) Weisungen seines Mandanten zu befolgen. In einem solchen Fall verliert der Rechtsanwalt seinen Honoraranspruch, wenn er nicht beweist, dass sein weisungswidriges Handeln für den Prozesserfolg unschädlich war. (T6) Veröff: SZ 2002/46 TE OGH 2002-10-28 1 Ob 218/02v TE OGH 2003-10-08 9 Ob 116/03d TE OGH 2003-11-27 6 Ob 131/03p TE OGH 2004-03-25 3 Ob 286/03k nur: Der Kläger ist für die Behauptung beweispflichtig, dass der Schaden bei einem bestimmten und möglichen pflichtmäßigen Handeln nicht eingetreten wäre. (T7) TE OGH 2004-05-27 6 Ob 34/04z TE OGH 2005-05-19 6 Ob 12/05s TE OGH 2006-05-31 7 Ob 23/06t TE OGH 2006-07-13 2 Ob 133/06g Auch TE OGH 2007-03-23 2 Ob 170/06y TE OGH 2007-09-13 6 Ob 185/07k TE OGH 2008-06-10 1 Ob 233/07g Beisatz: Hier: Steuerberater. (T8) TE OGH 2008-10-03 3 Ob 134/08i Auch TE OGH 2008-12-15 4 Ob 197/08m TE OGH 2009-02-24 9 Ob 22/08p Auch; Beis wie T4 TE OGH 2005-03-15 5 Ob 38/05g Vgl; Beisatz: Bei pflichtwidriger Unterlassung eines Rechtsanwalts wird dem Geschädigten der Nachweis der Kausalität des Verhaltens des Schädigers für den eingetretenen Schaden zugemutet. (T9) TE OGH 2009-04-21 4 Ob 28/09k Vgl; Veröff: SZ 2009/48 TE OGH 2009-07-16 2 Ob 266/08v Auch; Beis wie T5 TE OGH 2009-12-15 1 Ob 213/09v TE OGH 2010-03-03 9 Ob 7/10k Vgl auch TE OGH 2010-05-11 4 Ob 36/10p Auch; Veröff: SZ 2010/52 TE OGH 2010-06-08 4 Ob 71/10k Auch; nur T7 TE OGH 2011-03-22 3 Ob 39/11y Auch TE OGH 2011-04-14 6 Ob 245/10p TE OGH 2011-08-09 17 Ob 11/11h Auch; Beis wie T5; Veröff: SZ 2011/105 TE OGH 2011-12-20 4 Ob 137/11t Vgl auch; nur T7; Beisatz: Hier: Unterlassene Warnung des Werkunternehmers (trotz vertraglich übernommener Prüfpflicht) bei Untauglichkeit der vom Werkbesteller beigestellten Pläne. (T10) TE OGH 2012-02-28 4 Ob 145/11v Auch; nur T7; Beis wie T5 TE OGH 2012-05-30 7 Ob 61/12i TE OGH 2012-08-02 4 Ob 67/12z Vgl auch; Beisatz: Hier: fehlerhafte Anlageberatung. (T11) TE OGH 2012-10-11 1 Ob 172/12v Vgl TE OGH 2012-11-28 4 Ob 201/12f TE OGH 2013-04-16 10 Ob 13/13d Ähnlich; nur T7; Beis wie T5; Beisatz: Dieses Kriterium liegt unter dem Regelbeweismaß der ZPO, wonach für eine (Positiv‑)Feststellung eine „hohe“ Wahrscheinlichkeit erforderlich ist. (T12) TE OGH 2013-12-17 8 Ob 125/13k Auch; Beisatz: Auch im Rahmen der Anwaltshaftung muss die Pflichtverletzung sowie der Kausalzusammenhang zwischen pflichtwidrigem Verhalten und schadensbegründendem Prozessverlust vom Geschädigten dargelegt und bewiesen werden. (T13) TE OGH 2014-01-22 3 Ob 191/13d Auch; nur T7; Beis wie T5 TE OGH 2014-12-23 1 Ob 199/14t Auch; Beis wie T13 TE OGH 2015-03-20 9 Ob 26/14k Auch; nur T7; Beisatz: Es müsste daher nach dem Beweismaß der überwiegenden Wahrscheinlichkeit feststehen, dass dem Kläger der Inhalt der unterlassenen Ad-hoc-Meldung bei Publikation zur Kenntnis gelangt wäre. (T14) Beis wie T5 TE OGH 2015-07-02 7 Ob 59/15z TE OGH 2015-07-29 9 Ob 22/15y TE OGH 2015-12-16 2 Ob 36/15f Auch; Beis wie T5 TE OGH 2016-08-17 8 Ob 140/15v Auch; nur T7; Beis wie T5; Beisatz: Es genügt die überwiegende Wahrscheinlichkeit, dass der Schaden auf das Unterlassen des pflichtgemäßen Handelns zurückzuführen ist. (T15) TE OGH 2016-11-30 7 Ob 197/16w Auch TE OGH 2017-03-01 5 Ob 176/16t nur T7 TE OGH 2017-04-19 6 Ob 39/17d Auch; Beis wie T5; Beis wie T15 TE OGH 2017-05-29 6 Ob 59/17w Vgl auch; Beisatz: Bei einer unterlassenen oder unrichtigen Ad-Hoc-Meldung stellt sich die Kausalitätsprüfung so dar, dass zu fragen ist, ob der Kläger 1. bei Einhaltung der gebotenen Ad-Hoc-Meldepflicht vom Inhalt der Meldung erfahren hätte und 2. dann eine andere (oder keine) Veranlagungsentscheidung getroffen hätte. Beide Fragen sind auf der Tatsachenebene zu beantworten. (T16) Beisatz: Dafür, dass fehlende oder unrichtige Ad-Hoc-Meldungen ganz grundsätzlich nur für Anlegerentscheidungen kausal sein könnten, die binnen sechs Monaten getroffen werden, bestehen keine gesetzlichen Grundlagen. Auch die Frage, wie lange eine Ad-Hoc-Meldung auf der Website des Emittenten abrufbar sein muss, sagt noch nichts darüber aus, wie lange sie für die Investitionsentscheidung des Anlegers relevant sein kann. (T17) TE OGH 2017-11-20 5 Ob 182/17a TE OGH 2018-03-13 5 Ob 9/18m Auch; Beis wie T13 TE OGH 2018-05-23 3 Ob 191/17k Auch; Beis wie T5; Veröff: SZ 2018/39 TE OGH 2018-06-12 5 Ob 78/18h Vgl; Beis wie T6 TE OGH 2018-07-18 5 Ob 91/18w Vgl auch TE OGH 2018-07-17 1 Ob 63/18y Beis wie T13; Beisatz: Hier: Unterlassung der Ablehnung eines Auftrags bzw der Geltendmachung von Ansprüchen durch einen Rechtsanwalt. (T18) TE OGH 2018-11-26 8 Ob 136/18k TE OGH 2019-01-30 7 Ob 164/18w nur T7 TE OGH 2019-10-24 4 Ob 118/19k Beis wie T3; Beisatz: Hier: Der Beklagte hatte der Klägerin ein heißes Getränk übergeben. Der Becher fiel um, die Klägerin wurde von der auslaufenden Flüssigkeit am Bein verbrüht. Sie war vor der Gefahr eines heißen Getränks jedoch bereits von einer Dritten gewarnt worden und gab durch ihr Verhalten (Zurückstellen des heißen Bechers vor dem Umfallen) zu erkennen, die Gefahr erkannt zu haben. (T19) TE OGH 2019-12-19 8 Ob 121/19f Beis wie T13 TE OGH 2020-10-23 8 Ob 61/20h Vgl TE OGH 2022-03-31 5 Ob 231/21p Beis wie T13; Beis wie T15 TE OGH 2022-02-22 8 ObA 102/21i Vgl; nur T7 TE OGH 2023-02-21 10 Ob 48/22i vgl; Beisatz wie T8 TE OGH 2023-04-21 8 Ob 23/23z TE OGH 2024-01-23 1 Ob 189/23k vgl TE OGH 2024-04-08 1 Ob 200/23b Beisatz: Hier: Zur Haftung für eine verhängte Verbandsgeldbuße, wenn diese mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht verhängt worden wäre, weil die Klägerin bei richtiger (vollständiger) Beratung durch die Beklagte die Möglichkeit einer tätigen Reue oder des § 209a StPO ergriffen und auch die Voraussetzungen dafür erfüllt hätte. (T20)Beisatz: Hier: Zur Haftung für eine verhängte Verbandsgeldbuße, wenn diese mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht verhängt worden wäre, weil die Klägerin bei richtiger (vollständiger) Beratung durch die Beklagte die Möglichkeit einer tätigen Reue oder des Paragraph 209 a, StPO ergriffen und auch die Voraussetzungen dafür erfüllt hätte. (T20) Anm: Vgl zur Ersatzfähigkeit auch der Verbandsgeldbuße RS0134760.Anmerkung, Vgl zur Ersatzfähigkeit auch der Verbandsgeldbuße RS0134760. TE OGH 2024-05-27 1 Ob 39/24b TE OGH 2024-07-24 1 Ob 8/24v Beisatz: Hier: Vorwurf eines rechtswidrig erklärten Anerkenntnisses sowie des unterlassenen Einwands eines Scheingeschäfts und Betriebsübergangs. (T21) Beisatz: Da die Vorinstanzen vertretbar davon ausgegangen sind, dass das Vorverfahren auch bei dem nach Ansicht des Klägers pflichtgemäßen Verhalten des Beklagten verlorengegangen wäre, ist auch nicht zu erkennen, inwieweit das von ihm abgegebene Anerkenntnis für den behaupteten Schaden kausal sein soll. (T22) TE OGH 2024-11-19 1 Ob 114/24g Beisatz: Liegt der Schaden in den Kosten eines verlorenen Prozesses, muss vom Geschädigten behauptet werden, er hätte den Prozess nicht geführt, hätte der Rechtsanwalt ihn gehörig aufgeklärt. (T23) TE OGH 2025-07-10 10 Ob 38/25y vgl; Beisatz wie T23 TE OGH 2026-02-23 3 Ob 213/25g European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1988:RS0022700

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