RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0082222 Entscheidungsdatum29.04.2022 Geschäftszahl7Ob15/88; 7Ob11/89; 7Ob17/92 (7Ob18/92); 7Ob2167/96v; 9Ob142/03b; 7Ob37/05z; 7Ob281/05g; 7Ob225/14k; 7Ob161/15z; 7Ob222/15w; 7Ob139/17t; 7Ob169/17d; 7Ob47/19s; 7Ob137/19a; 7Ob187/20f; 7Ob156/20x; 7Ob6/22s NormAUVB 1999 Art7 AUVB Art8 II 2AUVB Art8 römisch zwei 2 AUVB 2013 Art7.1 RechtssatzOhne den Hinweis des Versicherers, dass er in der erstatteten Schadensmeldung weder die Geltendmachung eines Anspruches auf Leistung für dauernde Invalidität noch auch einen ärztlichen Befundbericht erblickt, und dass die Geltendmachung des Anspruches und die Vorlage eines Befundberichtes innerhalb (einer Ausschlussfrist) von fünfzehn Monaten vom Unfalltag an zu erfolgen habe, verstößt seine Berufung auf den Fristenablauf gegen Treu und Glauben. EntscheidungstexteTE OGH 1988-05-19 7 Ob 15/88 Veröff: SZ 61/130 = VersRdSch 1989,22 = VersR 1989,422 TE OGH 1989-04-27 7 Ob 11/89 Auch; Beisatz: Eine Verpflichtung, auf die Notwendigkeit zur fristgemäßen Geltendmachung des Invaliditätsanspruches hinzuweisen, besteht allerdings nur dann, wenn sich aus der Unfallanzeige ein Hinweis auf die Möglichkeit des Verbleibens von Dauerfolgen ergibt. Die bloße Mitteilung des Unfalls und der unmittelbaren Verletzungsfolgen genügt aber nicht für die Geltendmachung des Ersatzanspruches für Dauerfolgen. (T1) Veröff: VersRdSch 1990,88 TE OGH 1992-09-17 7 Ob 17/92 Veröff: VersRdSch 1993,196 = VersR 1993,1039 TE OGH 1996-10-23 7 Ob 2167/96v Vgl TE OGH 2004-04-21 9 Ob 142/03b Vgl auch TE OGH 2005-03-16 7 Ob 37/05z Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 2006-05-31 7 Ob 281/05g Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 2015-02-18 7 Ob 225/14k Auch; Beis wie T1 TE OGH 2015-10-16 7 Ob 161/15z Beis wie T1 TE OGH 2016-01-27 7 Ob 222/15w Beis wie T1 TE OGH 2018-01-24 7 Ob 139/17t Vgl aber; Beis wie T1 TE OGH 2018-01-24 7 Ob 169/17d Vgl; Beisatz: Die Gleichschaltung der Frist für den Eintritt der dauernden Invalidität und deren Geltendmachung auf 1 Jahr verstößt weder gegen § 864a ABGB noch § 879 Abs 3 ABGB. (T2)Vgl; Beisatz: Die Gleichschaltung der Frist für den Eintritt der dauernden Invalidität und deren Geltendmachung auf 1 Jahr verstößt weder gegen Paragraph 864 a, ABGB noch Paragraph 879, Absatz 3, ABGB. (T2) TE OGH 2019-08-28 7 Ob 47/19s Beisatz: Gegenüber schutzberechtigten Personen widerspricht die Berufung auf eine Ausschlussfrist ganz evident dem Grundsatz gegen Treu und Glauben. (T3) Beis wie T1 Beisatz: Hier: Ausschlussfrist nach Art 7.1.1 AUVB 2012. (T4)Beisatz: Hier: Ausschlussfrist nach Artikel 7 Punkt eins Punkt eins, AUVB 2012. (T4) TE OGH 2020-04-24 7 Ob 137/19a Beisatz: Hier: Hinweis darauf, dass Ansprüche aus einem bekannten Versicherungsfall mit bekannten Folgen gesondert innerhalb der 15-monatigen Frist geltend gemacht werden müssen, fehlt. (T5) TE OGH 2020-11-25 7 Ob 187/20f Vgl TE OGH 2020-11-25 7 Ob 156/20x vgl; Beisatz: Hier: Die langjährige Rechtsprechung, wonach die 15-Monats-Klausel in der Unfallversicherung weder gegen § 864a ABGB noch § 879 Abs 3 ABGB verstößt, wird ausnahmslos aufrecht erhalten. (T6)vgl; Beisatz: Hier: Die langjährige Rechtsprechung, wonach die 15-Monats-Klausel in der Unfallversicherung weder gegen Paragraph 864 a, ABGB noch Paragraph 879, Absatz 3, ABGB verstößt, wird ausnahmslos aufrecht erhalten. (T6) Anm: Veröff: SZ 2020/106Anmerkung, Veröff: SZ 2020/106 TE OGH 2022-04-29 7 Ob 6/22s European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1988:RS0082222
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