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OGH Rechtssatz RS0012446 (4Ob606/88 u. a.)

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0012446 Entscheidungsdatum21.03.2024 Geschäftszahl4Ob606/88; 5Ob587/89; 1Ob2342/96k; 8Ob76/19p; 2Ob221/21w; 2Ob40/24g NormABGB §572 ABGB §901 I4 RechtssatzDas Gesetz stellt an den Nachweis des Kausalzusammenhanges zwischen Beweggrund und Irrtum ganz besonders strenge Anforderungen; auch unentgeltliche Zuwendungen unter Lebenden können nur dann angefochten werden, wenn der irrige Beweggrund ausschließlich kausal für ihr Zustandekommen war. Der bloße Nachweis eines ursächlichen Zusammenhanges zwischen einer irrtümlichen Vorstellung des Geschenkgebers und der Schenkung reicht nicht aus.

EntscheidungstexteTE OGH 1989-01-10 4 Ob 606/88 JBl 1989,446 TE OGH 1989-07-14 5 Ob 587/89 TE OGH 1997-12-15 1 Ob 2342/96k Auch TE OGH 2019-08-29 8 Ob 76/19p Auch TE OGH 2022-02-22 2 Ob 221/21w TE OGH 2024-03-21 2 Ob 40/24g Beisatz: Hier: Unwirksamkeit einer letztwilligen Verfügung setzt voraus, dass der Wille des Erblassers einzig und allein auf dem irrigen Beweggrund beruht. (T1) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1989:RS0012446

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