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{'item': '13Os19/89; 13Os169/99; 13Os53/02; 14Os49/04 (14Os50/04); 14Os3/05f; 14Os37/05f; 15Os52/13f; 14Os3/18z; 12Os136/18v; 12Os107/19f; 11Os84/23x'

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0090571 Entscheidungsdatum14.11.2023 Geschäftszahl13Os19/89; 13Os169/99; 13Os53/02; 14Os49/04 (14Os50/04); 14Os3/05f; 14Os37/05f; 15Os52/13f; 14Os3/18z; 12Os136/18v; 12Os107/19f; 11Os84/23x NormStGB §28 A StGB §57 Abs1 StGB §57 Abs2 StGB §57 Abs3 StGB §58 Abs1 StGB §58 Abs2 StGB §58 Abs3 Z2 StPO §34 Abs2 A StPO §92 Abs1 StPO §207 Abs2 Z2 StPO §260 Abs1 Z1 StPO §262 StPO §267 A RechtssatzBegriff der Tat in §§ 28, 57 Abs 2, 58 Abs 3 Z 2 StGB, §§ 207 Abs 2 Z 2, 260 Abs 1 Z 1, 262, 267 StPO. Der Begriff Tat im § 58 StGB ist bedeutungsgleich mit jenem in § 28 StGB, §§ 207 Abs 2 Z 2 Ende, 260 Abs 1 Z 1, 262 Ende, 267 StPO. Es ist darunter jenes physische Verhalten zu verstehen, das (nach Ansicht des Anklägers) juristisch eine "strafbare Handlung" (vgl § 28 StGB, § 260 Abs 1 Z 2 StPO), dh einen strafgesetzlichen Tatbestand (objektiv eingegrenzt auf "Tatbild" im § 58 Abs 1 StGB) begründet und dergestalt als historischer Sachverhalt vom Verfolgungsantrag umfaßt wird.Begriff der Tat in Paragraphen 28, 57, Absatz 2, 58, Absatz 3, Ziffer 2, StGB, Paragraphen 207, Absatz 2, Ziffer 2, 260, Absatz eins, Ziffer eins, 262, 267, StPO. Der Begriff Tat im Paragraph 58, StGB ist bedeutungsgleich mit jenem in Paragraph 28, StGB, Paragraphen 207, Absatz 2, Ziffer 2, Ende, 260 Absatz eins, Ziffer eins, 262, Ende, 267 StPO. Es ist darunter jenes physische Verhalten zu verstehen, das (nach Ansicht des Anklägers) juristisch eine "strafbare Handlung" vergleiche Paragraph 28, StGB, Paragraph 260, Absatz eins, Ziffer 2, StPO), dh einen strafgesetzlichen Tatbestand (objektiv eingegrenzt auf "Tatbild" im Paragraph 58, Absatz eins, StGB) begründet und dergestalt als historischer Sachverhalt vom Verfolgungsantrag umfaßt wird. EntscheidungstexteTE OGH 1989-03-16 13 Os 19/89 Veröff: EvBl 1989/140 S 563 = SSt 60/18 TE OGH 2000-06-07 13 Os 169/99 Auch; Beisatz: Nach dem Gesetzeswortlaut des § 57 StGB verjähren nicht strafbare Handlungen (als rechtliche Kategorie), welche durch eine Tat (ein tatsächliches, historisches Geschehen) begründet werden (§ 260 Abs 1 Z 2 StPO), vielmehr die Strafbarkeit der Tat. Auch der Text des § 57 Abs 2 StGB spricht ausdrücklich von der Strafbarkeit von Taten und § 57 Abs 3 StGB von der Strafbarkeit von Handlungen (demnach Taten, nicht ,strafbaren Handlungen"), welche ihrerseits mit bestimmten Strafen bedroht sind. Im ersten Satz des § 57 Abs 1 StGB wird solcherart auf die Begehung einer strafbaren Handlung, die mit lebenslanger Freiheitsstrafe bedroht ist, abgestellt, wogegen § 58 StGB ohnehin konsequent stets auf ein historisches Geschehen abhebt (,Tätigkeit" in Abs 1, ,Begehen" der strafbaren Handlung und ,Tat" in Abs 2). (T1)Auch; Beisatz: Nach dem Gesetzeswortlaut des Paragraph 57, StGB verjähren nicht strafbare Handlungen (als rechtliche Kategorie), welche durch eine Tat (ein tatsächliches, historisches Geschehen) begründet werden (Paragraph 260, Absatz eins, Ziffer 2, StPO), vielmehr die Strafbarkeit der Tat. Auch der Text des Paragraph 57, Absatz 2, StGB spricht ausdrücklich von der Strafbarkeit von Taten und Paragraph 57, Absatz 3, StGB von der Strafbarkeit von Handlungen (demnach Taten, nicht ,strafbaren Handlungen"), welche ihrerseits mit bestimmten Strafen bedroht sind. Im ersten Satz des Paragraph 57, Absatz eins, StGB wird solcherart auf die Begehung einer strafbaren Handlung, die mit lebenslanger Freiheitsstrafe bedroht ist, abgestellt, wogegen Paragraph 58, StGB ohnehin konsequent stets auf ein historisches Geschehen abhebt (,Tätigkeit" in Absatz eins,, ,Begehen" der strafbaren Handlung und ,Tat" in Absatz 2,). (T1) TE OGH 2002-05-29 13 Os 53/02 Vgl; Beisatz: Der Begriff "Tat" bezeichnet den historischen Sachverhalt, der darauf hin geprüft wird, ob er der gesetzlichen Kategorie (zumindest) einer strafbaren Handlung, also eines tatbestandsmäßigen, rechtswidrigen und schuldhaften Verhaltens, das auch allfälligen zusätzlichen Voraussetzungen für die Strafbarkeit genügt, subsumiert werden kann. (T2) TE OGH 2004-05-05 14 Os 49/04 Vgl; Beisatz: Der Begehung einer (gerichtlich) strafbaren Handlung verdächtig ist, wem zur Last liegt, eine oder mehrere Taten gesetzt zu haben, welche einer oder mehreren strafbaren Handlungen (rechtlichen Kategorien) subsumierbar sind. (T3) TE OGH 2005-05-10 14 Os 3/05f Vgl; Beis wie T1 nur: Nach dem Gesetzeswortlaut des § 57 StGB verjähren nicht strafbare Handlungen (als rechtliche Kategorie), welche durch eine Tat (ein tatsächliches, historisches Geschehen) begründet werden (§ 260 Abs 1 Z 2 StPO), vielmehr die Strafbarkeit der Tat. (T4)Vgl; Beis wie T1 nur: Nach dem Gesetzeswortlaut des Paragraph 57, StGB verjähren nicht strafbare Handlungen (als rechtliche Kategorie), welche durch eine Tat (ein tatsächliches, historisches Geschehen) begründet werden (Paragraph 260, Absatz eins, Ziffer 2, StPO), vielmehr die Strafbarkeit der Tat. (T4) TE OGH 2005-05-10 14 Os 37/05f Vgl; Beisatz: Hier: Mit dem Begriff der strafbaren Handlung des §92 Abs1 StPO sind so wie im Fall des §34 Abs2 StPO nicht rechtliche Kategorien, vielmehr Taten (historische Geschehen in der Außenwelt) gemeint. (T5) TE OGH 2013-08-21 15 Os 52/13f Auch; Beis wie T1; Beis wie T4 TE OGH 2018-04-10 14 Os 3/18z Vgl TE OGH 2018-12-06 12 Os 136/18v Vgl TE OGH 2020-06-23 12 Os 107/19f Vgl; Beis wie T1; Beis wie T4 TE OGH 2023-11-14 11 Os 84/23x vgl; Beisatz wie T4 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1989:RS0090571

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