RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0033469 Entscheidungsdatum24.02.2026 Geschäftszahl6Ob631/89; 2Ob511/91; 7Ob2087/96d; 1Ob2/00a; 7Ob50/00d; 9Ob96/01k; 7Ob107/02i; 10Ob95/05a; 4Ob119/11w; 1Ob178/11z; 6Ob1/12h; 5Ob248/12z; 3Ob156/13g; 8Ob113/17a; 9Ob15/24g; 3Ob110/25k; 7Ob94/25m; 6Ob182/25w NormABGB §1425 IABGB §1425 römisch eins VerwEinzG §1 Abs1 RechtssatzDas Erlagsverfahren nach § 1425 ABGB ist ein außerstreitiges Verfahren.Das Erlagsverfahren nach Paragraph 1425, ABGB ist ein außerstreitiges Verfahren. EntscheidungstexteTE OGH 1989-07-13 6 Ob 631/89 TE OGH 1991-02-27 2 Ob 511/91 Veröff: EvBl 1991/91 S 417 TE OGH 1996-10-23 7 Ob 2087/96d Vgl; Beisatz: Die Klärung der Frage, ob ein Erlag berechtigt war, kann nicht im außerstreitigen Erlagsverfahren, sondern immer nur im Prozeß erfolgen. (T1) TE OGH 2000-01-25 1 Ob 2/00a TE OGH 2000-09-15 7 Ob 50/00d TE OGH 2001-06-27 9 Ob 96/01k Vgl; Beis wie T1 TE OGH 2002-06-12 7 Ob 107/02i TE OGH 2005-09-27 10 Ob 95/05a Beisatz: Der Oberste Gerichtshof sieht keinen Anlass, die Zulässigkeit der gerichtlichen Hinterlegung nach § 1425 ABGB generell auf unklare Sach- und/oder Rechtslagen in Zweierbeziehungen zwischen einem Schuldner und seinem Gläubiger auszudehnen, weil durch eine Hinterlegung der Streit nicht geklärt wird. Dafür ist der Zivilprozess geschaffen. (T2)Beisatz: Der Oberste Gerichtshof sieht keinen Anlass, die Zulässigkeit der gerichtlichen Hinterlegung nach Paragraph 1425, ABGB generell auf unklare Sach- und/oder Rechtslagen in Zweierbeziehungen zwischen einem Schuldner und seinem Gläubiger auszudehnen, weil durch eine Hinterlegung der Streit nicht geklärt wird. Dafür ist der Zivilprozess geschaffen. (T2) TE OGH 2011-10-19 4 Ob 119/11w Bem: Dessen nähere Ausgestaltung bis zur Anwendbarkeit des Verwahrungs‑ und Einziehungsgesetzes (siehe dazu § 18 VerwEinzG BGB I 111/2010) ausschließlich in §§ 285 ff, 314 ff Geo geregelt war. (T3)Bem: Dessen nähere Ausgestaltung bis zur Anwendbarkeit des Verwahrungs‑ und Einziehungsgesetzes (siehe dazu Paragraph 18, VerwEinzG BGB römisch eins 111 aus 2010,) ausschließlich in Paragraphen 285, ff, 314 ff Geo geregelt war. (T3) TE OGH 2011-11-24 1 Ob 178/11z TE OGH 2012-01-12 6 Ob 1/12h Bem wie T3; Beisatz: Hier: Erlag nach § 2 Abs 2 Bundesgesetz über die Einziehung gerichtlicher Verwahrnisse BGBl 1963/281. (T4)Bem wie T3; Beisatz: Hier: Erlag nach Paragraph 2, Absatz 2, Bundesgesetz über die Einziehung gerichtlicher Verwahrnisse BGBl 1963/281. (T4) TE OGH 2013-03-21 5 Ob 248/12z Beisatz: Gilt nicht ab Inkrafttreten des § 18 VerwEinzG BGB I 111/2010. (T5)Beisatz: Gilt nicht ab Inkrafttreten des Paragraph 18, VerwEinzG BGB römisch eins 111 aus 2010,. (T5) TE OGH 2014-02-19 3 Ob 156/13g TE OGH 2018-03-23 8 Ob 113/17a Auch; Beisatz: Das in § 3 VerwEinzG als lex specialis geregelte Hinterlegungsverfahren ist ein besonderes außerstreitiges Verfahren, das keine gesonderte Aufforderung an den Erlagsgegner zur Äußerung nach § 17 AußStrG vorsieht, weil die Entscheidung allein aufgrund des Antragsvorbringens des Erlegers zu ergehen hat. (T6)Auch; Beisatz: Das in Paragraph 3, VerwEinzG als lex specialis geregelte Hinterlegungsverfahren ist ein besonderes außerstreitiges Verfahren, das keine gesonderte Aufforderung an den Erlagsgegner zur Äußerung nach Paragraph 17, AußStrG vorsieht, weil die Entscheidung allein aufgrund des Antragsvorbringens des Erlegers zu ergehen hat. (T6) TE OGH 2024-03-18 9 Ob 15/24g TE OGH 2025-07-23 3 Ob 110/25k TE OGH 2025-08-07 7 Ob 94/25m Beisatz nur wie T6 TE OGH 2026-02-24 6 Ob 182/25w European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1989:RS0033469
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