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{'item': '7Ob654/89; 3Ob548/91; 8Ob523/92; 8Ob667/90; 1Ob594/94; 1Ob615/94; 8Ob227/97h; 3Ob61/97k; 4Ob350/98v; 7Ob218/00k; 1Ob285/01w; 4Ob168/02p; 4Ob

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0010655 Entscheidungsdatum18.10.2022 Geschäftszahl7Ob654/89; 3Ob548/91; 8Ob523/92; 8Ob667/90; 1Ob594/94; 1Ob615/94; 8Ob227/97h; 3Ob61/97k; 4Ob350/98v; 7Ob218/00k; 1Ob285/01w; 4Ob168/02p; 4Ob140/07b; 2Ob12/08s; 5Ob173/08i; 6Ob227/07m; 1Ob131/13s; 7Ob71/14p; 1Ob47/15s; 8Ob111/16f; 10Ob74/16d; 10Ob19/22z NormABGB §364 C ABGB §372 IIaABGB §372 römisch zwei a ABGB §374 RechtssatzGegen jede rechtswidrige Beeinträchtigung des Bestandrechts einer unbeweglichen Sache durch Dritte steht dem Bestandnehmer eine Unterlassungsklage gegen den Störer zu. Diese Klage kann nicht zum Erfolg führen, wenn der gemeinsame Bestandgeber dem Dritten als Bestandnehmer ein Recht eingeräumt hat, dessen Ausübung zu der Störung führt, und der Dritte dieses Recht gutgläubig erworben hat. EntscheidungstexteTE OGH 1989-12-14 7 Ob 654/89 Verstärkter Senat; Veröff: SZ 62/204 = EvBl 1990/73 S 337 = JBl 1990,447 (Spielbüchler) = MietSlg 41/40 = ecolex 1990,82 = ImmZ 1990,88 TE OGH 1991-07-10 3 Ob 548/91 nur: Gegen jede rechtswidrige Beeinträchtigung des Bestandrechts einer unbeweglichen Sache durch Dritte steht dem Bestandnehmer eine Unterlassungsklage gegen den Störer zu. (T1) Veröff: SZ 64/97 = RdW 1992,206 TE OGH 1992-03-12 8 Ob 523/92 nur T1; Beisatz: Die Kritik von Spielbüchler (in JBl 1991,449 f) bietet keinen Anlass, von dieser Rechtsansicht abzugehen. (T2) Veröff: EvBl 1992/176 S 762 = JBl 1992,641 (P Rummel) = RdW 1992,304 TE OGH 1992-05-29 8 Ob 667/90 nur T1 TE OGH, AUSL EGMR 1994-08-29 1 Ob 594/94 Beis wie T2; Veröff: SZ 67/138 TE OGH 1994-11-23 1 Ob 615/94 Veröff: SZ 67/212 TE OGH 1998-05-18 8 Ob 227/97h Auch; nur T1 TE OGH 1998-07-15 3 Ob 61/97k nur T1 TE OGH 1999-01-26 4 Ob 350/98v Auch TE OGH 2001-07-11 7 Ob 218/00k Vgl auch TE OGH 2002-01-29 1 Ob 285/01w TE OGH 2002-10-15 4 Ob 168/02p Vgl auch TE OGH 2007-10-02 4 Ob 140/07b nur T1; Beisatz: Auch das Betreten des Mietobjekts gegen den Willen des Mieters ist eine solche Störung. (T3) TE OGH 2008-06-26 2 Ob 12/08s Auch TE OGH 2008-08-26 5 Ob 173/08i Auch; Beisatz: Nach der jüngeren höchstgerichtlichen Rechtsprechung stehen dem Bestandnehmer direkte Schadenersatzansprüche gegen denjenigen zu, der Schäden am Bestandobjekt verursacht hat. (T4) Veröff: SZ 2008/117 TE OGH 2008-11-26 6 Ob 227/07m Vgl; Beisatz: Mangels eines Bestandschutzes der Bittleihe kann keine Rede davon sein, dass der Gesetzgeber eine Annäherung der Rechtsposition des bloß prekaristisch zum Wohnen Berechtigten an die eines dinglich Berechtigten bezwecken könnte. (T5) Beisatz: Die Position des Prekaristen ist nicht aus jener bloß relativ Berechtigter herausgehoben. Sie vermittelt dem Prekaristen keine dem Bestandnehmer vergleichbare „quasi-dingliche" Stellung, die eine Stärkung seiner Nutzungsrechte auch gegen Eingriffe Dritter erforderlich machte. (T6) TE OGH 2013-09-19 1 Ob 131/13s Vgl auch TE OGH 2014-05-21 7 Ob 71/14p Beisatz: Hier: Offengelassen, ob auch einem Unterpächter der petitorisch‑publizianische Rechtsschutz im Sinn der Entscheidung des verstärkten Senats in Analogie zu § 372 ABGB zukommt. (T7)Beisatz: Hier: Offengelassen, ob auch einem Unterpächter der petitorisch‑publizianische Rechtsschutz im Sinn der Entscheidung des verstärkten Senats in Analogie zu Paragraph 372, ABGB zukommt. (T7) Beisatz: Auch wenn man dem Unterbestandnehmer grundsätzlich einen solchen Rechtsschutz zuerkennen würde, könnte sein Schutz nicht weitergehen als der des Hauptbestandnehmers. (T8) TE OGH 2016-01-28 1 Ob 47/15s Auch; Beisatz: Hier: Mieter einer Wohnung begehrt gemäß § 364 Abs 2 ABGB die Unterlassung von Lärmeinwirkungen durch den Betrieb einer Straßenbahnanlage. (T9); Veröff: SZ 2016/9Auch; Beisatz: Hier: Mieter einer Wohnung begehrt gemäß Paragraph 364, Absatz 2, ABGB die Unterlassung von Lärmeinwirkungen durch den Betrieb einer Straßenbahnanlage. (T9); Veröff: SZ 2016/9 TE OGH 2016-11-25 8 Ob 111/16f Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Verschmutzungen durch Spucke des Vermieters. (T10) TE OGH 2016-12-20 10 Ob 74/16d Auch; Veröff: SZ 2016/140 TE OGH 2022-10-18 10 Ob 19/22z Vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1989:RS0010655

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.