RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum03.04.1990 Geschäftszahl4Ob532/90; 2Ob577/90; 7Ob661/90; 8Ob509/91; 8Ob554/91; 4Ob544/91; 3Ob573/91; 4Ob512/92; 3Ob531/92; 1Ob588/93; 1Ob622/93; 2Ob569/94; 2Ob509/95; 7Ob503/95; 2Ob2015/96d; 10Ob2104/96a; 6Ob2222/96z; 1Ob2349/96i; 4Ob2327/96a; 2Ob567/95; 1Ob2383/96i; 4Ob2285/96z; 4Ob237/97z; 4Ob333/97t; 9Ob399/97k; 1Ob180/98x; 6Ob114/99b; 6Ob233/00h; 4Ob51/06p NormABGB §140 Ba; RechtssatzBei der Unterhaltsbemessung kommt es vor allem auf die Bedürfnisse des Unterhaltsberechtigten an; andererseits muss aber auch die konkrete Leistungsfähigkeit des Unterhaltspflichtigen berücksichtigt werden. EntscheidungstexteTE OGH 1990/04/03 4 Ob 532/90 Veröff: JBl 1991,40 TE OGH 1990/09/05 2 Ob 577/90 TE OGH 1990/11/15 7 Ob 661/90 TE OGH 1991/02/14 8 Ob 509/91 Veröff: ÖA 1991,142 TE OGH 1991/05/23 8 Ob 554/91 TE OGH 1991/09/10 4 Ob 544/91 TE OGH 1991/10/23 3 Ob 573/91 Beisatz: Dabei kommt aber der Frage Bedeutung zu, ob der Vater nach Rechtskraft der Ehescheidung mit einer Unterhaltspflicht für die geschiedene Ehefrau belastet ist. (T1) TE OGH 1992/01/28 4 Ob 512/92 TE OGH 1992/03/11 3 Ob 531/92 Vgl auch; Beisatz: Unterhaltsbemessung ist insofern ein mehrstufiger Vorgang, als mehrere Faktoren zu berücksichtigen und wertend abzuwägen sind. (T2) TE OGH 1993/08/25 1 Ob 588/93 TE OGH 1993/11/17 1 Ob 622/93 Auch; nur: Andererseits muss aber auch die konkrete Leistungsfähigkeit des Unterhaltspflichtigen berücksichtigt werden. (T3) TE OGH 1994/10/13 2 Ob 569/94 TE OGH 1995/01/26 2 Ob 509/95 nur T3 TE OGH 1995/02/08 7 Ob 503/95 TE OGH 1996/03/28 2 Ob 2015/96d Beis wie T1; Beisatz: Ist die Mutter (hier: nach holländischem Recht) dazu verpflichtet, einen Teil der finanziellen Bedürfnisse des Kindes aus dem ihr vom Vater zu leistenden Unterhalt zu bestreiten und hat der Vater an die Mutter aufgrund des Umstandes, dass das Kind mit ihr im gemeinsamen Haushalt lebt, mehr (teilweise für das Kind bestimmten) Unterhalt zu leisten hat, dann kann dieser Umstand bei Bemessung der Unterhaltspflicht des Vaters nicht außer Betracht bleiben, weil es sonst zu einer Doppelbelastung des Vaters beziehungsweise zu einer doppelten finanziellen Alimentierung des Kindes käme. (T4) TE OGH 1996/07/16 10 Ob 2104/96a nur T3; Beisatz: Ein Unterhaltsschuldner, dessen Einkommen so niedrig ist, dass ein Zuspruch des Regelbedarfes nicht möglich oder zumindest für ihn existenzbedrohend belastend wäre, darf nicht über Gebühr in Anspruch genommen werden. Ein Unterhaltszuspruch jeweils in der Höhe des Regelbedarfes kann aus dem Gesetz nicht abgeleitet werden. (T5) TE OGH 1996/12/05 6 Ob 2222/96z TE OGH 1997/01/28 1 Ob 2349/96i TE OGH 1996/11/12 4 Ob 2327/96a TE OGH 1997/01/23 2 Ob 567/95 TE OGH 1997/03/18 1 Ob 2383/96i TE OGH 1996/10/29 4 Ob 2285/96z Auch; Beis wie T5 TE OGH 1997/09/09 4 Ob 237/97z TE OGH 1997/11/12 4 Ob 333/97t Auch TE OGH 1997/12/17 9 Ob 399/97k TE OGH 1998/12/15 1 Ob 180/98x TE OGH 1999/06/24 6 Ob 114/99b TE OGH 2001/05/16 6 Ob 233/00h TE OGH 2006/05/23 4 Ob 51/06p nur T3 RechtssatznummerRS0047448
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