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{'item': '6Ob636/90; 7Ob615/90; 4Ob512/91; 2Ob22/91; 1Ob624/91; 1Ob11/92; 8Ob612/92; 7Ob545/93; 7Ob518/93; 3Ob518/93; 6Ob566/93; 3Ob506/93; 8Ob561/93;

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0042437 Entscheidungsdatum16.12.2021 Geschäftszahl6Ob636/90; 7Ob615/90; 4Ob512/91; 2Ob22/91; 1Ob624/91; 1Ob11/92; 8Ob612/92; 7Ob545/93; 7Ob518/93; 3Ob518/93; 6Ob566/93; 3Ob506/93; 8Ob561/93; 1Ob596/93; 3Ob25/94; 3Ob521/94; 8Ob644/93; 3Ob20/94; 7Ob611/94; 1Ob557/94; 3Ob29/95 (3Ob30/95; 3Ob33/95); 4Ob536/95; 2Ob558/95; 9Ob1565/95; 1Ob545/93; 1Ob44/93; 1Ob477/95; 1Ob511/96; 4Ob2279/96t; 7Ob2434/96h; 4Ob2380/96w; 1Ob171/97x; 1Ob215/97t; 7Ob17/98w; 10Ob152/98w; 6Ob173/98d; 9Ob107/99x; 3Ob186/99w; 9Ob243/99x; 3Ob302/99d; 3Ob53/00s; 1Ob196/00f; 1Ob243/00t; 6Ob158/01f; 1Ob115/01w; 1Ob319/01w; 3Ob62/02t; 1Ob214/01d; 7Ob111/02b; 3Ob91/03h; 1Ob13/04z; 8Ob132/04a; 3Ob206/05y; 10Ob138/05z; 3Ob41/06k; 4Ob40/06w; 3Ob38/06v; 9Ob99/06h; 4Ob166/07a; 7Ob34/08p; 5Ob122/08i; 7Ob212/08i; 4Ob180/08m; 2Ob5/09p; 5Ob278/08f; 4Ob102/09t; 6Ob46/08w; 6Ob164/09z; 6Ob200/09v; 5Ob100/10g; 7Ob47/10b; 17Ob13/10a; 4Ob168/10z; 10Ob33/11t; 1Ob87/11t; 3Ob2/11g; 2Ob116/11i; 1Ob223/11t; 2Ob8/12h; 1Ob47/12m; 4Ob147/12i; 4Ob176/12d; 6Ob145/12k; 9Ob4/13y; 4Ob152/13a; 4Ob19/14v; 1Ob32/14h; 1Ob182/15v; 3Ob250/15h; 6Ob230/16s; 6Ob53/17p; 8Ob112/17d; 5Ob22/18y; 6Ob153/18w; 6Ob204/18w; 6Ob152/20a; 4Ob102/21k NormZPO §500 Abs2 Z1 IIiZPO §500 Abs2 Z1 römisch zwei i ZPO idF WGN 1989 §500 Abs3 IIIbZPO in der Fassung WGN 1989 §500 Abs3 römisch drei b ZPO idF WGN 1989 §500 Abs4ZPO in der Fassung WGN 1989 §500 Abs4 AußStrG 2005 §59 Abs2 AußStrG 2005 §59 Abs3 AußStrG 2005 §59 Abs4 Satz1 Rechtssatz§ 500 Abs 2 Z 1 ZPO ist dahin zu verstehen, dass das Berufungsgericht bei allen nicht ausschließlich in Geld bestehenden Ansprüchen mit Ausnahme jener, für die die Ausnahmeregelung des § 502 Abs 3 ZPO gilt, einen Ausspruch über den Wert des Entscheidungsgegenstandes zu treffen hat. Dieser Ausspruch ist gemäß § 500 Abs 3 und Abs 4 unanfechtbar und bindend, soferne nicht zwingende Bewertungsvorschriften verletzt wurden.Paragraph 500, Absatz 2, Ziffer eins, ZPO ist dahin zu verstehen, dass das Berufungsgericht bei allen nicht ausschließlich in Geld bestehenden Ansprüchen mit Ausnahme jener, für die die Ausnahmeregelung des Paragraph 502, Absatz 3, ZPO gilt, einen Ausspruch über den Wert des Entscheidungsgegenstandes zu treffen hat. Dieser Ausspruch ist gemäß Paragraph 500, Absatz 3 und Absatz 4, unanfechtbar und bindend, soferne nicht zwingende Bewertungsvorschriften verletzt wurden. EntscheidungstexteTE OGH 1990-09-06 6 Ob 636/90 TE OGH 1990-11-15 7 Ob 615/90 Veröff: VersR 1991,907 TE OGH 1991-04-09 4 Ob 512/91 Auch; Veröff: EvBl 1991,208 (Würth) TE OGH 1991-05-29 2 Ob 22/91 nur: Dieser Ausspruch ist gemäß § 500 Abs 3 und Abs 4 unanfechtbar und bindend, soferne nicht zwingende Bewertungsvorschriften verletzt wurden. (T1)nur: Dieser Ausspruch ist gemäß Paragraph 500, Absatz 3 und Absatz 4, unanfechtbar und bindend, soferne nicht zwingende Bewertungsvorschriften verletzt wurden. (T1) TE OGH 1991-12-18 1 Ob 624/91 Auch; nur T1 TE OGH 1992-04-24 1 Ob 11/92 Auch TE OGH 1992-10-08 8 Ob 612/92 nur T1 TE OGH 1993-06-30 7 Ob 545/93 nur T1 TE OGH 1993-07-14 7 Ob 518/93 TE OGH 1993-06-02 3 Ob 518/93 nur T1 TE OGH 1993-07-01 6 Ob 566/93 nur T1 TE OGH 1993-04-28 3 Ob 506/93 Auch; nur T1 TE OGH 1993-09-09 8 Ob 561/93 nur T1 TE OGH 1993-10-19 1 Ob 596/93 nur T1 TE OGH 1994-04-27 3 Ob 25/94 Auch; nur T1 TE OGH 1994-04-27 3 Ob 521/94 nur T1 TE OGH 1994-04-28 8 Ob 644/93 nur T1 TE OGH 1994-04-27 3 Ob 20/94 TE OGH 1994-10-19 7 Ob 611/94 nur T1 TE OGH 1994-06-22 1 Ob 557/94 Auch; nur T1 TE OGH 1995-03-29 3 Ob 29/95 TE OGH 1995-06-13 4 Ob 536/95 nur T1 TE OGH 1995-08-24 2 Ob 558/95 Auch; nur T1 TE OGH 1995-09-13 9 Ob 1565/95 nur: § 500 Abs 2 Z 1 ZPO ist dahin zu verstehen, dass das Berufungsgericht bei allen nicht ausschließlich in Geld bestehenden Ansprüchen mit Ausnahme jener, für die die Ausnahmeregelung des § 502 Abs 3 ZPO gilt, einen Anspruch über den Wert des Entscheidungsgegenstandes zu treffen hat. (T2)nur: Paragraph 500, Absatz 2, Ziffer eins, ZPO ist dahin zu verstehen, dass das Berufungsgericht bei allen nicht ausschließlich in Geld bestehenden Ansprüchen mit Ausnahme jener, für die die Ausnahmeregelung des Paragraph 502, Absatz 3, ZPO gilt, einen Anspruch über den Wert des Entscheidungsgegenstandes zu treffen hat. (T2) TE OGH 1993-08-25 1 Ob 545/93 Auch TE OGH 1994-02-16 1 Ob 44/93 Auch TE OGH 1995-07-27 1 Ob 477/95 Auch; nur T1 TE OGH 1996-06-04 1 Ob 511/96 Auch TE OGH 1996-09-17 4 Ob 2279/96t TE OGH 1997-01-15 7 Ob 2434/96h nur T1 TE OGH 1997-01-28 4 Ob 2380/96w TE OGH 1997-06-24 1 Ob 171/97x nur T1 TE OGH 1997-07-15 1 Ob 215/97t nur T1 TE OGH 1998-02-10 7 Ob 17/98w Vgl TE OGH 1998-04-28 10 Ob 152/98w Auch; nur T1 TE OGH 1998-09-24 6 Ob 173/98d Auch; nur T1 TE OGH 1999-05-05 9 Ob 107/99x nur T1 TE OGH 1999-08-25 3 Ob 186/99w nur T1 TE OGH 1999-09-29 9 Ob 243/99x nur T1 TE OGH 1999-12-22 3 Ob 302/99d Vgl; Beisatz: Enthält die Entscheidung eines Gerichtes zweiter Instanz einen Bewertungsausspruch nach § 500 Abs 2 Z 1 ZPO, obwohl ein solcher nicht zu machen war, ist der Oberste Gerichtshof daran nicht gebunden. (T3)Vgl; Beisatz: Enthält die Entscheidung eines Gerichtes zweiter Instanz einen Bewertungsausspruch nach Paragraph 500, Absatz 2, Ziffer eins, ZPO, obwohl ein solcher nicht zu machen war, ist der Oberste Gerichtshof daran nicht gebunden. (T3) TE OGH 2000-03-22 3 Ob 53/00s Auch; nur T1 TE OGH 2000-08-29 1 Ob 196/00f TE OGH 2000-10-24 1 Ob 243/00t nur T1 TE OGH 2001-07-05 6 Ob 158/01f Auch; nur T1; Beisatz: Hier: § 55 JN. (T4)Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Paragraph 55, JN. (T4) TE OGH 2001-05-29 1 Ob 115/01w Auch; Beisatz: Hier: Räumungsklage und Feststellungsklage wegen titelloser Benützung. (T5) TE OGH 2002-01-29 1 Ob 319/01w Auch; Beis wie T5 TE OGH 2002-03-20 3 Ob 62/02t Auch; Beisatz: Bei Vorliegen mehrerer selbstständiger, miteinander nicht in rechtlichem oder tatsächlichem Zusammenhang stehender Begehren müssen gesonderte Aussprüche erfolgen. (T6) TE OGH 2002-04-30 1 Ob 214/01d Beis wie T3; Beisatz: Hier: Unterlassungsklage. (T7) Beisatz: Eine im Ermessensbereich vorgenommene Bewertung entzieht sich einer Beurteilung durch den Obersten Gerichtshof. (T8) TE OGH 2002-06-12 7 Ob 111/02b Vgl; Beis wie T1 TE OGH 2003-04-24 3 Ob 91/03h Vgl auch; Beis wie T5; Beisatz: Gegebenenfalls ist die Bewertung des Entscheidungsgegenstands nachzuholen, da sich ohne eine solche Bewertung die Kognitionsbefugnis des Obersten Gerichtshofs nicht klären lässt. (T9) TE OGH 2004-03-18 1 Ob 13/04z TE OGH 2005-01-20 8 Ob 132/04a TE OGH 2005-08-24 3 Ob 206/05y Auch; nur T1 TE OGH 2005-12-22 10 Ob 138/05z Auch TE OGH 2006-03-29 3 Ob 41/06k Auch; nur T1 TE OGH 2006-04-20 4 Ob 40/06w nur T1 TE OGH 2006-05-30 3 Ob 38/06v nur T1; Beisatz: Nur wenn das Berufungsgericht im Gesetz angeführte zwingende Bewertungsvorschriften verletzt oder eine offenkundige Unterbewertung vorliegt, besteht keine Bindung des Obersten Gerichtshofs an die Bewertung des Berufungsgerichts. (T10) TE OGH 2006-11-15 9 Ob 99/06h Auch; Beis wie T9 TE OGH 2007-11-13 4 Ob 166/07a nur T1 TE OGH 2008-03-12 7 Ob 34/08p nur T1; Beis wie T10 TE OGH 2008-07-14 5 Ob 122/08i Vgl; Beis wie T4; Beisatz: Der Bewertungsausspruch des Gerichts zweiter Instanz ist - auch im Verfahren außer Streitsachen - unanfechtbar und für den Obersten Gerichtshof bindend, wenn zwingende Bewertungsvorschriften nicht verletzt wurden, eine offenkundige Unterbewertung oder Überbewertung nicht vorliegt oder eine Bewertung nicht überhaupt hätte unterbleiben müssen. (T11) Beisatz: Hier: Verfahren wegen §§ 52 Abs 1 Z 8, 21 Abs 3 WEG 2002. (T12)Beisatz: Hier: Verfahren wegen Paragraphen 52, Absatz eins, Ziffer 8, 21, Absatz 3, WEG 2002. (T12) TE OGH 2008-11-05 7 Ob 212/08i Vgl; Beisatz: Hier: Räumung wegen bestandtitelloser Benützung. (T13) Beis ähnlich wie T9; Beisatz: Es besteht nämlich für den Obersten Gerichtshof keine Bindung, wenn das Berufungsgericht durch die gesetzwidrige Verweigerung eines Bewertungsausspruchs in die zwingende Regelung der Revisionszulässigkeit eingreift. Insoweit ist dem Berufungsgericht jegliche Einflussnahme auf die Anfechtbarkeit seiner Entscheidung funktionell versagt, sodass ihm die Nachholung eines zunächst abgelehnten, für die Prüfung der Revisionszulässigkeit jedoch unumgänglichen Bewertungsausspruchs aufgetragen werden kann. (T14) TE OGH 2008-12-15 4 Ob 180/08m Auch; Beis wie T10 TE OGH 2009-01-29 2 Ob 5/09p Auch; nur T1; Auch Beis wie T11 TE OGH 2009-01-27 5 Ob 278/08f Vgl; Beis wie T11; Beisatz: § 59 Abs 2 AußStrG verpflichtet das Rekursgericht (nur) zu einem Bewertungsausspruch. Eine Begründung für diese Bewertung mag im Einzelfall zur Vermeidung eines Verdachts auf einen Ermessensexzess angezeigt sein, ist aber nicht zwingend vorgesehen. Demnach liegt im Fehlen einer Begründung für den Bewertungsausspruch keine Nichtigkeit. (T15)Vgl; Beis wie T11; Beisatz: Paragraph 59, Absatz 2, AußStrG verpflichtet das Rekursgericht (nur) zu einem Bewertungsausspruch. Eine Begründung für diese Bewertung mag im Einzelfall zur Vermeidung eines Verdachts auf einen Ermessensexzess angezeigt sein, ist aber nicht zwingend vorgesehen. Demnach liegt im Fehlen einer Begründung für den Bewertungsausspruch keine Nichtigkeit. (T15) TE OGH 2009-07-14 4 Ob 102/09t Vgl TE OGH 2008-03-13 6 Ob 46/08w TE OGH 2009-09-18 6 Ob 164/09z Vgl; Bem: Hier: Auf § 1330 ABGB gestützte Unterlassungsansprüche. (T16)Vgl; Bem: Hier: Auf Paragraph 1330, ABGB gestützte Unterlassungsansprüche. (T16) TE OGH 2009-10-16 6 Ob 200/09v Vgl; Bem wie T16 TE OGH 2010-06-22 5 Ob 100/10g Vgl; Beisatz: Hier: Grundbuchsverfahren. (T17) TE OGH 2010-06-30 7 Ob 47/10b Auch; Beis wie T9; Beis wie T14 TE OGH 2010-10-05 17 Ob 13/10a Vgl TE OGH 2010-10-05 4 Ob 168/10z Vgl auch; nur T1 TE OGH 2011-06-09 10 Ob 33/11t Auch TE OGH 2011-05-24 1 Ob 87/11t Auch; nur T1; Beis wie T3; Beis wie T11 TE OGH 2011-07-06 3 Ob 2/11g Auch TE OGH 2011-07-14 2 Ob 116/11i Auch; nur T1 TE OGH 2011-11-24 1 Ob 223/11t Auch; nur T2; Beis wie T9 TE OGH 2012-01-19 2 Ob 8/12h Auch; Beis wie T8 TE OGH 2012-03-23 1 Ob 47/12m Vgl auch; Beis wie T4; Beis wie T6 TE OGH 2012-09-18 4 Ob 147/12i Vgl auch; Beis ähnlich wie T6; Beis ähnlich wie T8; Beisatz: Hat das Berufungsgericht einheitlich bewertet, obwohl die Ansprüche nicht zusammenzurechnen sind, trägt der Oberste Gerichtshof erforderlichenfalls die Ergänzung des Bewertungsausspruchs auf; umgekehrt ist die gesonderte Bewertung eines von mehren Ansprüchen für die Zulässigkeit einer außerordentlichen Revision unerheblich, wenn dieser Anspruch mit einem anderen zusammenzurechnen ist, den das Berufungsgericht mit über 30.000 EUR bewertet hatte. (T18) TE OGH 2012-10-18 4 Ob 176/12d Auch; Beis wie T8 TE OGH 2012-09-13 6 Ob 145/12k Vgl; Beisatz: Dies hat der Oberste Gerichtshof nicht nur für Unterlassungsansprüche, sondern auch für auf § 1330 ABGB gestützte Widerrufsbegehren ausgesprochen. (T19)Vgl; Beisatz: Dies hat der Oberste Gerichtshof nicht nur für Unterlassungsansprüche, sondern auch für auf Paragraph 1330, ABGB gestützte Widerrufsbegehren ausgesprochen. (T19) TE OGH 2013-04-24 9 Ob 4/13y Vgl; Beis wie T3 TE OGH 2013-09-23 4 Ob 152/13a Vgl auch TE OGH 2014-02-17 4 Ob 19/14v Auch TE OGH 2014-02-27 1 Ob 32/14h Vgl; Beis wie T3 TE OGH 2015-09-17 1 Ob 182/15v Auch TE OGH 2016-01-20 3 Ob 250/15h Auch; Beis wie T3 TE OGH 2016-11-29 6 Ob 230/16s Auch; Beis wie T19 TE OGH 2017-03-29 6 Ob 53/17p Auch; Bem wie T16 TE OGH 2017-10-25 8 Ob 112/17d Auch; nur T1; Beis wie T8; Beis wie T10 TE OGH 2018-07-18 5 Ob 22/18y TE OGH 2018-08-31 6 Ob 153/18w Vgl; Beis wie T14; Beis wie T16 TE OGH 2018-11-21 6 Ob 204/18w Auch; Beis wie T16; Beis wie T19 TE OGH 2020-09-16 6 Ob 152/20a Beis wie T16 TE OGH 2021-12-16 4 Ob 102/21k Vgl; nur T2; Beis wie T6 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1990:RS0042437

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