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{'item': '4Ob17/91; 4Ob16/91; 4Ob22/91; 4Ob66/92 (4Ob67/92); 4Ob48/93; 4Ob47/94; 4Ob39/94; 4Ob1150/94; 4Ob33/95; 4Ob90/95; 4Ob2100/96v; 4Ob8/97y; 4Ob5

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0037733 Entscheidungsdatum18.01.2024 Geschäftszahl4Ob17/91; 4Ob16/91; 4Ob22/91; 4Ob66/92 (4Ob67/92); 4Ob48/93; 4Ob47/94; 4Ob39/94; 4Ob1150/94; 4Ob33/95; 4Ob90/95; 4Ob2100/96v; 4Ob8/97y; 4Ob58/98b; 4Ob364/97a; 4Ob78/98v; 4Ob87/98t; 4Ob123/98m; 4Ob44/98v; 5Ob227/98p; 4Ob73/99k; 4Ob162/99y; 4Ob169/99b; 4Ob155/99v; 5Ob33/99k; 4Ob304/99f; 4Ob54/00w; 4Ob113/00x; 4Ob144/00f; 4Ob103/00a; 4Ob248/00z; 4Ob204/00d; 6Ob109/00y; 4Ob278/00m; 6Ob13/01g; 6Ob96/01p; 4Ob70/01z; 4Ob28/01y; 4Ob174/02w; 4Ob280/02h; 4Ob75/03p; 4Ob159/03s; 4Ob182/03y; 4Ob194/03p; 4Ob230/04h; 7Ob207/04y; 6Ob273/05y; 4Ob180/06h; 17Ob5/07w; 4Ob29/07d; 9ObA104/07w; 4Ob105/08g; 4Ob144/08t; 4Ob171/08p; 17Ob40/08v; 17Ob44/08g; 4Ob95/09p; 4Ob164/09k; 4Ob154/09i; 4Ob62/10m; 17Ob1/10m; 4Ob93/10w; 4Ob88/10k; 17Ob15/10w; 17Ob16/11v; 17Ob27/11m; 4Ob79/12i; 4Ob158/13h; 4Ob87/14v; 6Ob200/14a; 4Ob80/15s; 4Ob184/15k; 4Ob95/16y; 4Ob97/16t; 1Ob100/17p; 4Ob175/17i; 6Ob116/17b; 4Ob166/19v (4Ob187/19g); 4Ob25/20k; 9Ob57/20b; 6Ob16/21b; 4Ob44/22g; 4Ob87/23g; 5Ob66/23a NormABGB §1330 A ABGB §1330 BI UWG §14 A1 ZPO §226 IIB12 RechtssatzEin Weg, dem Verpflichteten die Umgehung von Unterlassungsgeboten nicht allzu leicht zu machen, liegt darin, die tatsächlich verübte Handlung bei ihrer Beschreibung allgemeiner zu fassen und ihr so einen breiteren Rahmen zu geben. Dabei muss der Kern der Verletzungshandlung so erfasst sein, dass unter den Schutzumfang des Unterlassungsanspruches nicht nur völlig gleichartige Handlungen, sondern auch alle anderen fallen, die diesen Kern unberührt lassen. Besteht die dringende Befürchtung, der Verletzer werde bei einem Verbot dessen, was er tatsächlich begangen hat, das Gleiche auf andere Weise wiederholen, dann wäre es nahezu sinnlos, ihm nur die konkrete Verletzungshandlung im engsten Sinn zu untersagen; hier wird vielmehr das weitere Unterlassungsbegehren auch aus dem Gedanken der "vorbeugenden" Unterlassungsklage gerechtfertigt sein. Hat jedoch der Beklagte schon eine Verletzungshandlung begangen, ist für die allgemeinere Fassung des Verbotes nicht das Vorliegen der strengen Voraussetzungen einer vorbeugenden Unterlassungsklage erforderlich. EntscheidungstexteTE OGH 1991-03-12 4 Ob 17/91 Veröff: ÖBl 1991,105 = WBl 1991,265 TE OGH 1991-03-12 4 Ob 16/91 Veröff: ÖBl 1991,108 TE OGH 1991-04-09 4 Ob 22/91 Auch; nur: Ein Weg, dem Verpflichteten die Umgehung von Unterlassungsgeboten nicht allzu leicht zu machen, liegt darin, die tatsächlich verübte Handlung bei ihrer Beschreibung allgemeiner zu fassen und ihr so einen breiteren Rahmen zu geben. Dabei muss der Kern der Verletzungshandlung so erfasst sein, dass unter den Schutzumfang des Unterlassungsanspruches nicht nur völlig gleichartige Handlungen, sondern auch alle anderen Fallen, die diesen Kern unberührt lassen. (T1) Veröff: WBl 1991,264 TE OGH 1992-09-29 4 Ob 66/92 Auch; nur T1; Veröff: MR 1992,252 = ÖBl 1992,273 TE OGH 1993-05-18 4 Ob 48/93 nur T1 TE OGH 1994-05-10 4 Ob 47/94 Beisatz: Aus dem geltend gemachten Verstoß der Beklagten gegen das gesetzliche Gebot, in bestimmten Fällen Warnhinweise an Produkten anzubringen, kann die Klägerin nicht den Anspruch ableiten, der Beklagten ganz allgemein den Vertrieb kosmetischer Produkte zu untersagen, "die den dafür jeweils geltenden gesetzlichen Vorschriften nicht entsprechen". "Lancaster Sonnenkosmetik". (T2) TE OGH 1994-09-19 4 Ob 39/94 Auch TE OGH 1995-01-17 4 Ob 1150/94 Auch; nur T1 TE OGH 1995-05-09 4 Ob 33/95 Auch TE OGH 1995-11-21 4 Ob 90/95 nur: Ein Weg, dem Verpflichteten die Umgehung von Unterlassungsgeboten nicht allzu leicht zu machen, liegt darin, die tatsächlich verübte Handlung bei ihrer Beschreibung allgemeiner zu fassen und ihr so einen breiteren Rahmen zu geben. (T3) TE OGH 1996-05-14 4 Ob 2100/96v Vgl auch TE OGH 1997-02-11 4 Ob 8/97y Auch; nur T1 TE OGH 1998-02-24 4 Ob 58/98b Auch; nur T1 TE OGH 1998-01-27 4 Ob 364/97a nur T1 TE OGH 1998-03-31 4 Ob 78/98v Auch; nur T1 TE OGH 1998-03-31 4 Ob 87/98t Auch; nur T1 TE OGH 1998-05-05 4 Ob 123/98m Auch; nur T1 TE OGH 1998-05-05 4 Ob 44/98v Vgl auch; nur T1 TE OGH 1999-03-09 5 Ob 227/98p Auch; nur: Besteht die dringende Befürchtung, der Verletzer werde bei einem Verbot dessen, was er tatsächlich begangen hat, das gleiche auf andere Weise wiederholen, dann wäre es nahezu sinnlos, ihm nur die konkrete Verletzungshandlung im engsten Sinn zu untersagen. (T4) Beisatz: Nach der Natur des Verstoßes und dem bisherigen Verhalten des Verbotspflichtigen ist aber auch eine weitere, allgemeinere Fassung des Verbots oder aber eine enge Fassung des Unterlassungsgebots mit dem Verbot gleicher Verstöße gerechtfertigt. (T5) Beisatz: Hier: § 28 Abs 2 KSchG. (T6)Beisatz: Hier: Paragraph 28, Absatz 2, KSchG. (T6) Veröff: SZ 72/42 TE OGH 1999-04-13 4 Ob 73/99k Auch; nur T1 TE OGH 1999-06-22 4 Ob 162/99y Auch; nur: Dabei muss der Kern der Verletzungshandlung so erfasst sein, dass unter den Schutzumfang des Unterlassungsanspruches nicht nur völlig gleichartige Handlungen, sondern auch alle anderen fallen, die diesen Kern unberührt lassen. (T7) TE OGH 1999-07-13 4 Ob 169/99b nur T7 TE OGH 1999-09-13 4 Ob 155/99v Auch; nur T7 TE OGH 1999-12-07 5 Ob 33/99k nur: Ein Weg, dem Verpflichteten die Umgehung von Unterlassungsgeboten nicht allzu leicht zu machen, liegt darin, die tatsächlich verübte Handlung bei ihrer Beschreibung allgemeiner zu fassen und ihr so einen breiteren Rahmen zu geben. Dabei muss der Kern der Verletzungshandlung erfasst sein. (T8) TE OGH 2000-01-18 4 Ob 304/99f Auch; nur T1 TE OGH 2000-03-14 4 Ob 54/00w Auch; nur T1 TE OGH 2000-04-12 4 Ob 113/00x Ähnlich; nur T3 TE OGH 2000-05-23 4 Ob 144/00f Auch; nur T1 TE OGH 2000-05-23 4 Ob 103/00a Auch; nur T1 TE OGH 2000-11-14 4 Ob 248/00z Auch; nur T1 TE OGH 2000-10-24 4 Ob 204/00d Auch; nur: Hat jedoch der Beklagte schon eine Verletzungshandlung begangen, ist für die allgemeinere Fassung des Verbotes nicht das Vorliegen der strengen Voraussetzungen einer vorbeugenden Unterlassungsklage erforderlich. (T9) Veröff: SZ 73/162 TE OGH 2000-11-23 6 Ob 109/00y nur T7; Beisatz: Bei der Frage, auf welcher Stufe der Verallgemeinerung die konkrete Verletzungshandlung zu umschreiben ist, ist eine gewisse Großzügigkeit notwendig, könnte doch sonst der Beklagte durch ein ähnliches, aber dem Titelwortlaut nicht völlig gleiches Zuwiderhandeln die Vollstreckung des Urteiles und der Unterlassungsgebot umgehen. (T10) Veröff: SZ 73/181 TE OGH 2000-11-28 4 Ob 278/00m Auch; nur T3 TE OGH 2001-03-29 6 Ob 13/01g Auch; Beisatz: Hier: § 1330 ABGB. (T11)Auch; Beisatz: Hier: Paragraph 1330, ABGB. (T11) TE OGH 2001-04-26 6 Ob 96/01p Auch; nur T1; Beis ähnlich wie T10 TE OGH 2001-04-03 4 Ob 70/01z Auch; nur T1 TE OGH 2001-03-22 4 Ob 28/01y Vgl auch; nur T1; Veröff: SZ 74/52 TE OGH 2002-10-15 4 Ob 174/02w Auch; Veröff: SZ 2002/134 TE OGH 2002-12-17 4 Ob 280/02h Vgl auch; nur T1 TE OGH 2003-04-29 4 Ob 75/03p Vgl auch TE OGH 2003-10-07 4 Ob 159/03s Auch; nur T8 TE OGH 2003-09-23 4 Ob 182/03y Auch; nur: Ein Weg, dem Verpflichteten die Umgehung von Unterlassungsgeboten nicht allzu leicht zu machen, liegt darin, die tatsächlich verübte Handlung bei ihrer Beschreibung allgemeiner zu fassen und ihr so einen breiteren Rahmen zu geben. (T12) TE OGH 2003-10-07 4 Ob 194/03p Auch; nur T1 TE OGH 2004-11-09 4 Ob 230/04h Auch; Beisatz: ........ oder mit allgemeiner Fassung des Unterlassungsgebots mit konkreten Einzelverboten. (T13) TE OGH 2004-11-17 7 Ob 207/04y Auch; nur T3 TE OGH 2006-01-26 6 Ob 273/05y Beisatz: Der durch eine herabsetzende Äußerung Betroffene hat nur Anspruch auf Untersagung der konkreten Äußerung und ähnlicher Äußerungen. Gegenstand des Urteilsantrags (Sicherungsantrags) ist demnach nur die konkrete Verletzungshandlung. (T14) TE OGH 2006-09-28 4 Ob 180/06h Auch; nur T1 TE OGH 2007-04-24 17 Ob 5/07w Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Verbot der Verwendung verwechselbar ähnlicher Marken für Waren, für welche die Marken eingetragen sind, und „gleichartige Waren" stellt keine grobe Fehlbeurteilung dar. (T15) TE OGH 2007-04-23 4 Ob 29/07d Auch; Veröff: SZ 2007/61 TE OGH 2008-02-07 9 ObA 104/07w Auch; nur T3 TE OGH 2008-08-26 4 Ob 105/08g nur T1 TE OGH 2008-09-23 4 Ob 144/08t nur T12 TE OGH 2008-11-18 4 Ob 171/08p Vgl auch; Beisatz: Siehe auch RS0037607. (T16) TE OGH 2009-03-24 17 Ob 40/08v Vgl auch TE OGH 2009-03-24 17 Ob 44/08g Auch; Veröff: SZ 2009/34 TE OGH 2009-07-14 4 Ob 95/09p Vgl auch TE OGH 2009-11-19 4 Ob 164/09k Vgl TE OGH 2010-01-19 4 Ob 154/09i Vgl; nur ähnlich T3; Veröff: SZ 2010/1 TE OGH 2010-06-08 4 Ob 62/10m Vgl auch TE OGH 2010-07-13 17 Ob 1/10m Vgl; Beisatz: Ein seinem Umfang nach berechtigtes Begehren ist aber als Minus im zu weiten Sicherungsantrag enthalten. (T17) TE OGH 2010-08-31 4 Ob 93/10w Vgl TE OGH 2010-08-31 4 Ob 88/10k Auch; nur T1; Beis wie T13 TE OGH 2010-11-17 17 Ob 15/10w Vgl auch TE OGH 2011-09-19 17 Ob 16/11v Vgl auch TE OGH 2012-06-12 17 Ob 27/11m Vgl auch TE OGH 2012-08-02 4 Ob 79/12i Vgl auch TE OGH 2013-09-23 4 Ob 158/13h Vgl auch; ähnlich nur T1 TE OGH 2014-06-24 4 Ob 87/14v Vgl auch TE OGH 2015-03-19 6 Ob 200/14a Vgl auch TE OGH 2015-08-11 4 Ob 80/15s Auch TE OGH 2015-11-17 4 Ob 184/15k Auch TE OGH 2016-05-24 4 Ob 95/16y Auch TE OGH 2016-06-15 4 Ob 97/16t Auch TE OGH 2017-06-28 1 Ob 100/17p Auch TE OGH 2017-10-24 4 Ob 175/17i Auch TE OGH 2017-10-25 6 Ob 116/17b Auch; Ähnlich nur T1; nur T9; Beis wie T10 TE OGH 2019-10-24 4 Ob 166/19v Vgl aber; Beisatz: Hier: Zu weit formuliertes, auf das UrhG gestütztes Unterlassungsbegehren, wenn der Beklagten allgemein die Verwendung von Allgemeinen Lieferbedingungen, soweit es sich um Sprachwerke handle, untersagt werden soll, wenn nur zwei Passagen der Lieferbedingungen Werkcharakter haben. (T18) TE OGH 2020-06-05 4 Ob 25/20k Vgl TE OGH 2020-11-25 9 Ob 57/20b Beisatz: Hier: Unterlassungsklage des VKI. (T19) Anm: Veröff: SZ 2020/107Anmerkung, Veröff: SZ 2020/107 TE OGH 2021-02-18 6 Ob 16/21b nur T3; Beis wie T10 TE OGH 2022-03-29 4 Ob 44/22g Vgl; Beisatz: Hier: Einem Unterlassungsbegehren kann durchaus eine allgemeinere Fassung gegeben werden, um Umgehungen zu vermeiden. (T20) TE OGH 2023-06-27 4 Ob 87/23g vgl; Beisatz: Die Verwendung des Begriffs „Lipizzaner“ ist nicht der Kern allenfalls von den Beklagten begangener Rechtsverletzungen. (T21) TE OGH 2024-01-18 5 Ob 66/23a nur T9 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1991:RS0037733

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