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{'item': '6Ob569/91; 6Ob629/95; 6Ob2127/96d; 8Ob126/03t; 9Ob23/04d; 1Ob200/05a; 1Ob231/10t; 1Ob29/16w; 8Ob6/16i; 8Ob137/15b; 9Ob33/16t; 4Ob7/17h; 9Ob2

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0047347 Entscheidungsdatum25.02.2025 Geschäftszahl6Ob569/91; 6Ob629/95; 6Ob2127/96d; 8Ob126/03t; 9Ob23/04d; 1Ob200/05a; 1Ob231/10t; 1Ob29/16w; 8Ob6/16i; 8Ob137/15b; 9Ob33/16t; 4Ob7/17h; 9Ob21/17d; 3Ob155/17s; 3Ob201/20k; 5Ob213/22t; 1Ob210/24z NormABGB §94 ABGB §140 Ae ABGB idF KindNamRÄG 2013 §231 Abs1ABGB in der Fassung KindNamRÄG 2013 §231 Abs1 ABGB idF KindNamRÄG 2013 §231 Abs3ABGB in der Fassung KindNamRÄG 2013 §231 Abs3 EheG §68 Sbg SHG §44 Abs1 RechtssatzBezieht der Unterhaltsgläubiger als Sozialhilfeempfänger Geldleistungen zum Lebensunterhalt, ist diese Sozialhilfeleistung zwar bei der Unterhaltsbemessung nicht zu berücksichtigen; im Umfang der sachlich und zeitlich kongruenten Sozialhilfeleistungen verliert der Unterhaltsgläubiger aber das Recht, Zahlung an sich zu fordern. Die Forderung wird erst nach einem Übergang auf den Sozialhilfeträger einforderbar. Bis zur Bewirkung der Legalzession ist im Unterhaltsbemessungsverfahren nur ein Feststellungsausspruch möglich. EntscheidungstexteTE OGH 1991-06-20 6 Ob 569/91 TE OGH 1995-10-12 6 Ob 629/95 TE OGH 1996-11-07 6 Ob 2127/96d TE OGH 2004-01-23 8 Ob 126/03t Vgl; Beisatz: oöSHG. (T1) TE OGH 2004-09-15 9 Ob 23/04d Vgl; Beisatz: Tiroler SHG. (T2) TE OGH 2005-12-13 1 Ob 200/05a Vgl auch TE OGH 2011-01-26 1 Ob 231/10t Vgl auch; Veröff: SZ 2011/8 TE OGH 2016-04-28 1 Ob 29/16w Vgl; Beisatz: Sieht das jeweilige Sozialhilfegesetz weder eine den Sozialhilfeempfänger treffende Rückzahlungsverpflichtung noch eine (aufgeschobene) Legalzession des Unterhaltsanspruchs vor, kann also die einmal gewährte Sozialhilfe nicht (mehr) „zurückgefordert“ werden, ist sie als anrechenbares Eigeneinkommen des Unterhaltsberechtigten anzusehen. (T3) Beisatz: Hier: Zum Kindesunterhalt ABGB idF KindNamRÄG 2013 § 231. (T4)Beisatz: Hier: Zum Kindesunterhalt ABGB in der Fassung KindNamRÄG 2013 Paragraph 231, (T4) Beisatz: Hier: Sozialleistungen nach dem Steiermärkischen Behindertengesetz ‑ StBHG (stmk BhG) bzw nach dem stmk Mindestsicherungsgesetz ‑ StMSG (stmk MSG). (T5) TE OGH 2016-09-27 8 Ob 6/16i Vgl auch; Beisatz: Hier: Hauptleistungen nach dem Oö Chancengleichheitsgesetz (Oö ChG). (T6) TE OGH 2016-09-27 8 Ob 137/15b Vgl auch; Beis wie T6 TE OGH 2016-10-28 9 Ob 33/16t Vgl auch; Beis wie T6 TE OGH 2017-02-21 4 Ob 7/17h Auch TE OGH 2017-11-28 9 Ob 21/17d Auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Mindestsicherung nach dem Tir MSG. (T7) TE OGH 2018-01-24 3 Ob 155/17s Beis wie T3 TE OGH 2021-05-20 3 Ob 201/20k Vgl TE OGH 2023-05-31 5 Ob 213/22t vgl; Beisatz wie T3 TE OGH 2025-02-25 1 Ob 210/24z Beisatz: Diese Rechtsprechung ist nicht anwendbar, wenn der Landesgesetzgeber keine "aufgeschobene Legalzession" vorsieht, sondern der Bezieher entweder verpflichtet ist, seine Unterhaltsansprüche - welche anschließend auf die öffentlich-rechtlichen Leistungen angerechnet werden - selbst geltend zu machen oder dem zuständigen Rechtsträger nach dessen Verlangen abzutreten. (T8) Beisatz: Hier: oö SOHAG (T9) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1991:RS0047347

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.