RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0050699 Entscheidungsdatum20.11.1991 Geschäftszahl9ObA196/91; 9ObA602/91; 9ObA6/92; 9ObA305/92; 8ObA85/98b; 8ObA332/99b; 9ObA195/01v; 8ObA226/01w; 8ObA15/02t; 8ObA50/02i; 9ObA58/02y; 9ObA50/02x; 9ObA69/02s; 9ObA84/02x; 9ObA73/02d; 9ObA123/06p; 9ObA111/07z; 9ObA33/13p NormAÜG §10 Abs1 RechtssatzFür das überlassungsunabhängige Grundentgelt ist in erster Linie ein auf den Überlasserbetrieb anzuwendender Kollektivvertrag (nach Satz 2) und nur, wenn ein solcher nicht besteht, das angemessene und ortsübliche Entgelt (nach Satz 1) maßgeblich. EntscheidungstexteTE OGH 1991-11-20 9 ObA 196/91 Veröff: SZ 64/161 = EvBl 1992/67 S 297 = JBl 1992,265 = ecolex 1992,111 = Arb 10977 = RdW 1992,186 TE OGH 1991-11-20 9 ObA 602/91 Auch; Veröff: Arb 10979 = RdW 1992,184 TE OGH 1992-02-26 9 ObA 6/92 Auch; Beisatz: § 48 ASGG (T1)Auch; Beisatz: Paragraph 48, ASGG (T1) TE OGH 1992-11-25 9 ObA 305/92 Veröff: DRdA 1992,378 (Ritzberger - Moser) TE OGH 1998-08-24 8 ObA 85/98b Auch; Veröff: SZ 71/136 TE OGH 2000-03-09 8 ObA 332/99b Beisatz: Wenn kein Kollektivvertrag für den Überlasserbetrieb besteht, ist der Grundanspruch nach Satz 1 zu bestimmen, wobei in diesem Fall nicht nur ein möglichst sacheinschlägiger Kollektivvertrag, sondern auch eine ortsübliche Überzahlung des kollektivvertraglichen Mindestentgeltes zu berücksichtigen ist. (T2) TE OGH 2001-09-05 9 ObA 195/01v Vgl auch; Beisatz: Mit Satz 1 und 2 dieser Bestimmung wird der gemäß § 11 Abs 1 Z 1 AÜG schon vor Überlassung zwischen Überlasser und Arbeitskraft unabhängig von der einzelnen Überlassung zu vereinbarende Entgeltgrundanspruch inhaltlich geregelt, während Satz 3 eine ergänzende Regelung für die Zeit der Überlassung trifft. (T3)Vgl auch; Beisatz: Mit Satz 1 und 2 dieser Bestimmung wird der gemäß Paragraph 11, Absatz eins, Ziffer eins, AÜG schon vor Überlassung zwischen Überlasser und Arbeitskraft unabhängig von der einzelnen Überlassung zu vereinbarende Entgeltgrundanspruch inhaltlich geregelt, während Satz 3 eine ergänzende Regelung für die Zeit der Überlassung trifft. (T3) TE OGH 2001-12-13 8 ObA 226/01w Beis wie T2; Beis wie T3 TE OGH 2002-02-21 8 ObA 15/02t Beis wie T2; Beis wie T3 TE OGH 2002-03-28 8 ObA 50/02i Beis wie T2; Beis wie T3 TE OGH 2002-03-27 9 ObA 58/02y Beis wie T2; Beis wie T3; Veröff: SZ 2002/40 TE OGH 2002-03-27 9 ObA 50/02x Beis wie T2; Beis wie T3 TE OGH 2002-03-27 9 ObA 69/02s Beis wie T2; Beis wie T3 TE OGH 2002-04-17 9 ObA 84/02x Beis wie T2; Beis wie T3 TE OGH 2002-09-04 9 ObA 73/02d Beis wie T2; Beis wie T3 TE OGH 2007-05-09 9 ObA 123/06p Vgl auch; Beisatz: Nach § 10 Abs 1 Satz 2 AÜG bleiben Normen der kollektiven Rechtsgestaltung, denen der Überlasser unterworfen ist, „unberührt". Damit wird der Vorrang eines auf den Überlasser-Betrieb anzuwendenden Kollektivvertrags normiert. (T4)Vgl auch; Beisatz: Nach Paragraph 10, Absatz eins, Satz 2 AÜG bleiben Normen der kollektiven Rechtsgestaltung, denen der Überlasser unterworfen ist, „unberührt". Damit wird der Vorrang eines auf den Überlasser-Betrieb anzuwendenden Kollektivvertrags normiert. (T4) TE OGH 2007-11-28 9 ObA 111/07z Auch; Beis wie T4 TE OGH 2013-07-24 9 ObA 33/13p Vgl auch; Beis wie T4
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