RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0007104 Entscheidungsdatum22.10.2025 Geschäftszahl5Ob112/91; 9Ob1516/94; 2Ob62/94; 1Ob578/95; 1Ob574/95; 1Ob633/95; 1Ob2094/96i; 1Ob2015/96x; 6Ob2083/96h; 5Ob41/98k; 10Ob204/97s; 5Ob23/98p; 9ObA360/98a; 2Ob13/99x; 8ObA46/99v; 3Ob263/00y; 3Ob315/00w; 1Ob51/01h; 5Ob261/01w; 5Ob183/02a; 6Ob242/02k; 8ObA54/03d; 9Ob106/03h; 6Ob172/03t; 3Ob131/04t; 7Ob162/06h; 3Ob218/07s; 4Ob189/07h; 6Ob294/07i; 5Ob24/08b; 6Ob213/08d; 1Ob16/09y; 3Ob50/11s; 6Ob230/11h; 5Ob50/12g; 4Ob63/13p; 4Ob111/13x; 6Ob224/14f; 10Ob43/15v; 6Ob130/16k; 10Ob84/16z; 1Ob132/17v; 1Ob110/17h; 2Ob96/17g; 1Ob17/18h; 8Ob33/18p; 8ObA22/18w; 4Ob187/18f; 1Ob140/18x; 8Ob20/19b; 1Ob21/20z; 5Ob153/21t; 8Ob92/21v; 9ObA31/23h; 9Ob42/24b; 2Ob83/24f; 10Ob25/24k; 9Ob50/24d; 4Ob61/24k; 8Ob95/24i; 5Ob149/24h; 6Ob202/24k; 10ob41/24p; 6Ob5/25s; 10ObS12/25z; 2Ob14/25k; 7Ob55/25a; 1Ob7/25y; 7Ob116/25x; 8Ob31/25d; 1Ob107/25d; 10Ob45/25b NormAußStrG idF WGN 1989 §14 C2aAußStrG in der Fassung WGN 1989 §14 C2a AußStrG idF WGN 1989 §14 C2bAußStrG in der Fassung WGN 1989 §14 C2b AußStrG 2005 §62 Abs1 ZPO §273 ZPO §502 HI2 ZPO §508a RechtssatzGravierende, an die Grenzen des Missbrauchs gehende Fehler bei der Anwendung des richterlichen Ermessens können gemäß § 528 Abs 1 ZPO (oder gemäß § 502 Abs 1 ZPO, § 14 Abs 1 AußStrG) an den Obersten Gerichtshof herangetragen werden.Gravierende, an die Grenzen des Missbrauchs gehende Fehler bei der Anwendung des richterlichen Ermessens können gemäß Paragraph 528, Absatz eins, ZPO (oder gemäß Paragraph 502, Absatz eins, ZPO, Paragraph 14, Absatz eins, AußStrG) an den Obersten Gerichtshof herangetragen werden. EntscheidungstexteTE OGH 1991-12-17 5 Ob 112/91 Veröff: EvBl 1992,155 (Call) TE OGH 1994-03-16 9 Ob 1516/94 Auch TE OGH 1994-09-22 2 Ob 62/94 TE OGH 1995-06-23 1 Ob 578/95 Vgl TE OGH 1995-10-17 1 Ob 574/95 Vgl TE OGH 1996-01-30 1 Ob 633/95 Auch TE OGH 1996-06-04 1 Ob 2094/96i Auch TE OGH 1996-03-26 1 Ob 2015/96x Vgl TE OGH 1996-07-04 6 Ob 2083/96h TE OGH 1998-02-24 5 Ob 41/98k Auch TE OGH 1998-03-17 10 Ob 204/97s TE OGH 1998-02-10 5 Ob 23/98p nur: Gravierende, an die Grenzen des Missbrauchs gehende Fehler bei der Anwendung des richterlichen Ermessens, könnten an den Obersten Gerichtshof herangetragen werden. (T1) Beisatz: Eine Ermessensentscheidung gemäß § 273 Abs 1 ZPO ist grundsätzlich nicht revisibel. (T2)Beisatz: Eine Ermessensentscheidung gemäß Paragraph 273, Absatz eins, ZPO ist grundsätzlich nicht revisibel. (T2) TE OGH 1999-01-20 9 ObA 360/98a TE OGH 1999-01-28 2 Ob 13/99x Vgl auch; nur T1; Beisatz: Der vom Richter nach seiner Lebenserfahrung und Menschenkenntnis und der Ergebnisse der gesamten Verhandlung nach besten Wissen und Gewissen vorzunehmenden Schätzung kommt aber grundsätzlich keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung zu. (T3) TE OGH 1999-02-25 8 ObA 46/99v nur T1 TE OGH 2000-11-29 3 Ob 263/00y Vgl; Beisatz: Solange dem Berufungsgericht kein an die Grenze des Missbrauchs gehender Fehler unterlief oder der Ermessensspielraum eklatant überschritten wurde, ist das Vorliegen einer Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO auch aus Gründen der Wahrung der Einzelfallgerechtigkeit zu verneinen. (T4)Vgl; Beisatz: Solange dem Berufungsgericht kein an die Grenze des Missbrauchs gehender Fehler unterlief oder der Ermessensspielraum eklatant überschritten wurde, ist das Vorliegen einer Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung im Sinne des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO auch aus Gründen der Wahrung der Einzelfallgerechtigkeit zu verneinen. (T4) TE OGH 2001-05-23 3 Ob 315/00w Auch; Beis wie T4 TE OGH 2001-08-07 1 Ob 51/01h Auch; Beis wie T2; Beis wie T3 TE OGH 2001-11-27 5 Ob 261/01w Auch; nur T1 TE OGH 2002-11-20 5 Ob 183/02a Auch; nur T1; Beis ähnlich wie T4 TE OGH 2003-03-20 6 Ob 242/02k Auch TE OGH 2003-08-07 8 ObA 54/03d Beis wie T3 TE OGH 2003-10-08 9 Ob 106/03h TE OGH 2003-01-27 6 Ob 172/03t Auch; Beis wie T2 TE OGH 2004-06-29 3 Ob 131/04t Auch TE OGH 2006-09-07 7 Ob 162/06h Auch TE OGH 2007-10-23 3 Ob 218/07s Auch; Beisatz: Das Vorliegen einer von den Umständen des Einzelfalls abhängigen Ermessensentscheidung schließt das Vorliegen erheblicher Rechtsfragen in der Regel aus, soweit nicht dem Rekursgericht ein gravierender Ermessensfehler vorzuwerfen wäre. (T5) Beisatz: Hier: Auswahl des Sachverständigen. (T6) TE OGH 2007-11-13 4 Ob 189/07h TE OGH 2008-01-24 6 Ob 294/07i Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T5 TE OGH 2008-04-15 5 Ob 24/08b Vgl auch; Beisatz: Auch eine Ermessensentscheidung fordert vom Rechtsanwender eine nachvollziehbare Subsumtion des festgestellten Sachverhalts unter die gesetzlichen Vorgaben unter Heranziehung der von der Rechtsprechung vorgegebenen Wertungen. Erst die Beurteilung, ob eine erhebliche Rechtsfrage vorliegt, lässt die Umstände des Einzelfalls zurücktreten, nachdem diese allerdings vorher geprüft wurden. (T7) Beisatz: Wird die Untersuchung der konkret vorgetragenen, bei der Ermessensausübung zu berücksichtigenden Kriterien mit unzureichender Begründung unterlassen, liegt insofern eine erhebliche Rechtsfrage vor. (T8) TE OGH 2008-11-06 6 Ob 213/08d TE OGH 2009-05-05 1 Ob 16/09y Auch TE OGH 2011-03-22 3 Ob 50/11s Auch TE OGH 2011-11-24 6 Ob 230/11h Auch TE OGH 2012-07-26 5 Ob 50/12g Vgl auch TE OGH 2013-05-23 4 Ob 63/13p Auch; Beis wie T4 TE OGH 2013-08-27 4 Ob 111/13x nur T1; Beis ähnlich wie T5 TE OGH 2015-01-16 6 Ob 224/14f Auch TE OGH 2015-09-02 10 Ob 43/15v Beis wie T4 TE OGH 2016-07-20 6 Ob 130/16k Beis wie T4 TE OGH 2017-01-24 10 Ob 84/16z Vgl auch; Beis wie T2 TE OGH 2017-07-12 1 Ob 132/17v TE OGH 2017-07-12 1 Ob 110/17h TE OGH 2017-10-24 2 Ob 96/17g Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: § 34 AußStrG. (T9)Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Paragraph 34, AußStrG. (T9) TE OGH 2018-03-21 1 Ob 17/18h TE OGH 2018-05-29 8 Ob 33/18p TE OGH 2018-06-25 8 ObA 22/18w Vgl auch TE OGH 2018-10-23 4 Ob 187/18f Auch TE OGH 2019-01-23 1 Ob 140/18x nur T1; Beis wie T9 TE OGH 2019-03-25 8 Ob 20/19b TE OGH 2020-02-26 1 Ob 21/20z Beis wie T2; Beis wie T5 TE OGH 2021-12-02 5 Ob 153/21t Beis wie T5 TE OGH 2022-06-29 8 Ob 92/21v Vgl; Beisatz: Hier: Keine Überschreitung der Grenzen des gebundenen Ermessens bei der Ermittlung einer Provision aus einem Immobilienverkauf gemäß § 273 ZPO. (T10)Vgl; Beisatz: Hier: Keine Überschreitung der Grenzen des gebundenen Ermessens bei der Ermittlung einer Provision aus einem Immobilienverkauf gemäß Paragraph 273, ZPO. (T10) TE OGH 2023-09-27 9 ObA 31/23h TE OGH 2024-06-26 9 Ob 42/24b TE OGH 2024-05-28 2 Ob 83/24f vgl; Beisatz wie T4 TE OGH 2024-08-13 10 Ob 25/24k Beisatz wie T1; Beisatz wie T5 TE OGH 2024-09-19 9 Ob 50/24d vgl; Beisatz nur wie T4 TE OGH 2024-10-22 4 Ob 61/24k vgl; Beisatz nur wie T7 TE OGH 2024-10-24 8 Ob 95/24i nur T1; Beisatz wie T5 TE OGH 2024-11-14 5 Ob 149/24h TE OGH 2024-12-11 6 Ob 202/24k vgl TE OGH 2024-12-17 10 ob 41/24p vgl; nur T1; Beisatz wie T5 TE OGH 2025-02-18 6 Ob 5/25s vgl TE OGH 2025-03-18 10 ObS 12/25z vgl TE OGH 2025-03-25 2 Ob 14/25k TE OGH 2025-05-21 7 Ob 55/25a vgl; nur T1; Beisatz wie T5 TE OGH 2025-02-25 1 Ob 7/25y vgl; Beisatz wie T4 TE OGH 2025-10-22 7 Ob 116/25x TE OGH 2025-10-21 8 Ob 31/25d vgl; Beisatz wie T1; Beisatz wie T5 TE OGH 2025-09-30 1 Ob 107/25d Beisatz wie T3 TE OGH 2025-09-16 10 Ob 45/25b vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1991:RS0007104
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