RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0010717 Entscheidungsdatum14.11.2024 Geschäftszahl5Ob128/91; 5Ob83/92; 10Ob510/94; 5Ob104/98z; 2Ob290/98f; 5Ob253/08d; 5Ob101/09b; 5Ob178/09a; 5Ob219/12k; 5Ob74/13p; 5Ob142/13p; 5Ob69/14d; 5Ob143/17s; 5Ob55/21f; 5Ob162/22t; 5Ob64/24h NormABGB §364c B1 GBG §93 RechtssatzDa das Grundbuchsgericht die Berechtigung eines Eintragungsgesuches nach der Sach- und Rechtslage zu beurteilen hat, die bei Einlangen des Ansuchens besteht (§ 93 GBG), muss das besondere Naheverhältnis zwischen Liegenschaftseigentümer und Verbotsberechtigtem iSd § 364c ABGB in diesem Zeitpunkt aufrecht sein.Da das Grundbuchsgericht die Berechtigung eines Eintragungsgesuches nach der Sach- und Rechtslage zu beurteilen hat, die bei Einlangen des Ansuchens besteht (Paragraph 93, GBG), muss das besondere Naheverhältnis zwischen Liegenschaftseigentümer und Verbotsberechtigtem iSd Paragraph 364 c, ABGB in diesem Zeitpunkt aufrecht sein. EntscheidungstexteTE OGH 1991-12-17 5 Ob 128/91 Veröff: SZ 64/180 = EvBl 1992/122 S 545 = NZ 1992,255 ( Hofmeister, 259 ) TE OGH 1992-06-16 5 Ob 83/92 TE OGH 1994-03-22 10 Ob 510/94 Auch; Beisatz: Das von Ehegatten im Scheidungsverfahren vereinbarte Verbot kann nach der Scheidung der Ehe daher nicht mehr verbüchert werden. (T1) TE OGH 1998-04-21 5 Ob 104/98z Vgl auch; Beisatz: Das Naheverhältnis zwischen Begünstigtem und Belastetem ist für den Zeitpunkt des Einlangens des Grundbuchsgesuchs zu belegen. Ein besonderer Nachweis, dass die das Naheverhältnis vermittelnde (und durch die Vorlage der Heiratsurkunde belegte) Ehe zwischen dem leiblichen Elternteil und dem Stiefelternteil des Verbotsberechtigten im Zeitpunkt des Eintragungsgesuches noch aufrecht ist, ist nicht erforderlich. (T2) Veröff: SZ 71/71 TE OGH 1999-12-10 2 Ob 290/98f Auch; Beis wie T1 TE OGH 2009-01-13 5 Ob 253/08d Beis wie T2; Beisatz: Aus welchem Grund das die Einverleibung ermöglichende Angehörigenverhältnis gegebenenfalls vor der Einbringung des Grundbuchsgesuchs endete, ist rechtlich unerheblich. (T3) Veröff: SZ 2009/3 TE OGH 2009-09-15 5 Ob 101/09b Vgl; Beisatz: Gemäß § 93 GBG ist der Zeitpunkt, in dem ein Ansuchen beim Grundbuchsgericht einlangte, für dessen Beurteilung maßgebend, was auch für das Rekursgericht und den Obersten Gerichtshof gilt. (T4)Vgl; Beisatz: Gemäß Paragraph 93, GBG ist der Zeitpunkt, in dem ein Ansuchen beim Grundbuchsgericht einlangte, für dessen Beurteilung maßgebend, was auch für das Rekursgericht und den Obersten Gerichtshof gilt. (T4) Beisatz: Nachträgliche Gesetzesänderungen sind nicht zu berücksichtigen. (T5) Bem: Hier: Frage der Anwendbarkeit des § 82a GBG in der Fassung der GB-Nov 2008. (T6)Bem: Hier: Frage der Anwendbarkeit des Paragraph 82 a, GBG in der Fassung der GB-Nov 2008. (T6) TE OGH 2010-03-25 5 Ob 178/09a Vgl; Beis wie T4; Beisatz: Im Grundbuchsverfahren ist eine Änderung der Entscheidungsgrundlagen im Zeitraum zwischen Einlangen des Gesuchs bei Gericht und dessen Erledigung unerheblich. (T7) TE OGH 2013-01-24 5 Ob 219/12k Auch; Beisatz: Für die Beurteilung der Berechtigung eines Grundbuchsgesuchs ist nach § 93 GBG die Sach‑ und Rechtslage maßgebend, die bei Einlangen des Ansuchens besteht. (T8)Auch; Beisatz: Für die Beurteilung der Berechtigung eines Grundbuchsgesuchs ist nach Paragraph 93, GBG die Sach‑ und Rechtslage maßgebend, die bei Einlangen des Ansuchens besteht. (T8) TE OGH 2013-05-16 5 Ob 74/13p Vgl auch; Beisatz: Die bei Einlangen des Gesuchs bestehende Antragslegitimation geht durch das inzwischen einverleibte Eigentumsrecht eines Dritten nicht verloren. (T9) TE OGH 2014-01-21 5 Ob 142/13p Vgl auch; Beis wie T8 TE OGH 2014-07-25 5 Ob 69/14d Vgl auch; Beis wie T8 TE OGH 2017-12-21 5 Ob 143/17s Beis wie T3 TE OGH 2021-09-27 5 Ob 55/21f Anm: Veröff: SZ 2021/86Anmerkung, Veröff: SZ 2021/86 TE OGH 2022-10-20 5 Ob 162/22t Beis wie T7; Beis wie T8 TE OGH 2024-11-14 5 Ob 64/24h vgl; Beisatz wie T7; Beisatz wie T8 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1991:RS0010717
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.