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{'item': '11Os142/91; 15Os119/94; 14Os145/05p; 11Os7/06y; 12Os9/07a; 13Os14/08w; 13Os50/09s; 13Os60/09m; 13Os15/10w; 13Os87/10h; 13Os60/12s; 13Os9/12s

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0087030 Entscheidungsdatum24.09.2025 Geschäftszahl11Os142/91; 15Os119/94; 14Os145/05p; 11Os7/06y; 12Os9/07a; 13Os14/08w; 13Os50/09s; 13Os60/09m; 13Os15/10w; 13Os87/10h; 13Os60/12s; 13Os9/12s; 13Os57/12z; 13Os30/13f; 13Os40/13a; 13Os87/14i; 13Os64/14g; 13Os107/14f; 13Os115/14g; 13Os95/15t; 13Os98/15h; 13Os85/16y; 13Os115/17m; 13Os49/18g; 13Os106/18i; 13Os84/19f; 13Os35/20a; 13Os105/20w; 13Os44/25g NormFinStrG §55 RechtssatzInfolge der einem (inhaltlich schlüssigen) Abgabenbescheid als dem Resultat eines fachspezifischen Ermittlungsverfahrens inhärenten Bedeutung einer qualifizierten Vorprüfung der objektiven Tatbestandsvoraussetzungen (14 Os 127/90 - verstärkter Senat) des jeweils aktuellen Finanzvergehens bedarf es (nur) dann einer weiteren Überprüfung durch einen Sachverständigen, wenn im Beweisverfahren unausgeräumt gebliebene Mängel aus konkreten Details (der Tatsachengrundlagen des finanzbehördlichen Schätzungsergebnisses) abgeleitet werden. EntscheidungstexteTE OGH 1992-04-14 11 Os 142/91 Veröff: RZ 1993/48 S 147 TE OGH 1994-09-08 15 Os 119/94 Vgl auch TE OGH 2006-03-15 14 Os 145/05p Auch TE OGH 2006-08-01 11 Os 7/06y Auch TE OGH 2007-05-31 12 Os 9/07a Auch TE OGH 2008-04-23 13 Os 14/08w Auch TE OGH 2009-07-23 13 Os 50/09s Auch; Beisatz: Dies entbindet das erkennende Gericht aber nicht von der Verpflichtung, sämtliche Beweismittel gewissenhaft auf ihre Beweiskraft zu prüfen (§ 258 Abs 2 erster Satz StPO). Unter dem Aspekt der Begründungstauglichkeit bedeutet dies zunächst, dass der bloß pauschale Hinweis auf die Ergebnisse des Abgabenverfahrens nicht hinreicht, sondern vielmehr die nachvollziehbare Bezugnahme auf - konkret zu bezeichnende - Aktenteile erforderlich ist. (T1)Auch; Beisatz: Dies entbindet das erkennende Gericht aber nicht von der Verpflichtung, sämtliche Beweismittel gewissenhaft auf ihre Beweiskraft zu prüfen (Paragraph 258, Absatz 2, erster Satz StPO). Unter dem Aspekt der Begründungstauglichkeit bedeutet dies zunächst, dass der bloß pauschale Hinweis auf die Ergebnisse des Abgabenverfahrens nicht hinreicht, sondern vielmehr die nachvollziehbare Bezugnahme auf - konkret zu bezeichnende - Aktenteile erforderlich ist. (T1) TE OGH 2009-10-15 13 Os 60/09m TE OGH 2010-04-08 13 Os 15/10w Auch TE OGH 2011-04-07 13 Os 87/10h Auch TE OGH 2012-08-30 13 Os 60/12s Auch TE OGH 2012-08-30 13 Os 9/12s Auch TE OGH 2012-10-18 13 Os 57/12z Auch TE OGH 2013-05-16 13 Os 30/13f Auch TE OGH 2014-04-23 13 Os 40/13a Vgl auch TE OGH 2014-11-06 13 Os 87/14i Vgl auch; Beisatz: Einem Abgabenbescheid kommt als dem Resultat eines fachspezifischen Ermittlungsverfahrens die Bedeutung einer qualifizierten Vorprüfung der objektiven Tatbestandsvoraussetzungen des im diesbezüglichen Finanzstrafverfahren aktuellen Finanzvergehens zu. (T2) Beis ähnlich wie T1 TE OGH 2014-12-18 13 Os 64/14g Auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Zur Frage des strafbestimmenden Wertbetrags. (T3) TE OGH 2015-02-25 13 Os 107/14f Beis wie T1; Beis wie T2 TE OGH 2015-04-15 13 Os 115/14g Auch; Beis wie T1 TE OGH 2015-11-25 13 Os 95/15t Auch TE OGH 2016-03-09 13 Os 98/15h TE OGH 2017-05-17 13 Os 85/16y Auch; Beisatz: Ist der Abgabenbescheid in der Hauptverhandlung vorgekommen (§ 258 Abs 1 StPO), so ist es unter dem Aspekt hinreichender Urteilsbegründung (Z 5 vierter Fall) daher nicht zu beanstanden, wenn sich die Tatrichter im Rahmen ihrer Beweiswürdigung (§ 258 Abs 2 StPO) auf einen solchen Bescheid stützen. Zur Urteilsvollständigkeit (Z 5 zweiter Fall) ist es freilich erforderlich, sich mit allfälligen gegenteiligen Verfahrensergebnissen auseinanderzusetzen. (T4)Auch; Beisatz: Ist der Abgabenbescheid in der Hauptverhandlung vorgekommen (Paragraph 258, Absatz eins, StPO), so ist es unter dem Aspekt hinreichender Urteilsbegründung (Ziffer 5, vierter Fall) daher nicht zu beanstanden, wenn sich die Tatrichter im Rahmen ihrer Beweiswürdigung (Paragraph 258, Absatz 2, StPO) auf einen solchen Bescheid stützen. Zur Urteilsvollständigkeit (Ziffer 5, zweiter Fall) ist es freilich erforderlich, sich mit allfälligen gegenteiligen Verfahrensergebnissen auseinanderzusetzen. (T4) TE OGH 2018-05-09 13 Os 115/17m Auch TE OGH 2018-10-10 13 Os 49/18g Auch; Beis wie T1 TE OGH 2018-11-21 13 Os 106/18i Auch TE OGH 2020-05-20 13 Os 84/19f Vgl; Beis wie T3 TE OGH 2020-12-09 13 Os 35/20a Vgl TE OGH 2021-03-16 13 Os 105/20w Vgl; Beis wie T1 TE OGH 2025-09-24 13 Os 44/25g vgl; Beisatz nur wie T1 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1992:RS0087030

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.