RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0007806 Entscheidungsdatum27.08.1992 Geschäftszahl6Ob568/92; 2Ob566/92; 3Ob501/93; 8Ob537/93; 1Ob518/93; 1Ob600/92; 7Ob537/94; 4Ob576/94; 6Ob198/02i; 2Ob17/04w; 1Ob189/05h; 6Ob40/07m; 5Ob61/07t; 1Ob70/08p; 10Ob38/08y; 8Ob46/08k; 2Ob198/08v; 2Ob284/08s; 8Ob50/09z; 3Ob222/09g; 6Ob185/10i; 7Ob237/11w; 4Ob69/18b NormAußStrG §9 A2b; UbG §28; UbG §33; UBG §34; UBG §35 RechtssatzNach Aufhebung der Unterbringungsmaßnahmen und Ablauf der Frist, für die die strittigen Maßnahmen als zulässig erklärt worden waren, mangelt es an einer aufrechten Beschwer des Abteilungsleiters durch die die Unterbringungsmaßnahmen für nicht zulässig erklärende Rekursentscheidung. EntscheidungstexteTE OGH 1992-08-27 6 Ob 568/92 TE OGH 1992-09-09 2 Ob 566/92 TE OGH 1993-03-17 3 Ob 501/93 TE OGH 1993-06-17 8 Ob 537/93 Vgl auch TE OGH 1993-02-23 1 Ob 518/93 TE OGH 1993-04-20 1 Ob 600/92 Auch TE OGH 1994-03-23 7 Ob 537/94 TE OGH 1994-12-19 4 Ob 576/94 Auch; Veröff: SZ 67/230 TE OGH 2002-09-12 6 Ob 198/02i TE OGH 2004-02-12 2 Ob 17/04w TE OGH 2005-12-20 1 Ob 189/05h Beisatz: Sowohl der Patientenanwalt als auch der Abteilungsleiter hat nur die Interessen der Patienten zu wahren. Dem Abteilungsleiter kommt im Verfahren nach dem UbG nicht etwa die Wahrung der Interessen des Krankenhausträgers oder der behandelnden Ärzte zu. Sein Rekursrecht dient nicht der Abwehr des durch eine gerichtliche Sachentscheidung gegen die Anstalt gerichteten Vorwurfs gesetzwidriger Vorgangsweise gegenüber einem Kranken. An dieser ständigen Rechtsprechung ist festzuhalten. (T1) TE OGH 2007-03-16 6 Ob 40/07m Auch TE OGH 2007-03-20 5 Ob 61/07t Beisatz: Daran ändert auch der Umstand nichts, dass das Erstgericht dem Rekurs gegen seine Entscheidung aufschiebende Wirkung zuerkannt hat, da die Unterbringung im gegenständlichen Fall faktisch beendet ist. (T2) TE OGH 2008-04-03 1 Ob 70/08p Auch; Beis ähnlich wie T1 TE OGH 2008-04-22 10 Ob 38/08y Beis wie T1 TE OGH 2008-06-16 8 Ob 46/08k Bem: Siehe dazu auch RS
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.