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OGH Rechtssatz RS0090012 (11Os165/93)

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0090012 Entscheidungsdatum18.01.1994 Geschäftszahl11Os165/93; 12Os16/95 (12Os17/95); 14Os37/04; 11Os2/06p; 14Os89/16v; 15Os148/17d; 15Os29/18f; 15Os56/21f NormStGB §16 A RechtssatzDie Freiwilligkeit ist nicht erst dann ausgeschlossen, wenn das Tatvorhaben objektiv unmöglich geworden ist, sondern schon dann, wenn der Täter sein Vorhaben im Bewusstsein der Aussichtslosigkeit, sein Ziel zu erreichen, aufgibt.

EntscheidungstexteTE OGH 1994-01-18 11 Os 165/93 Veröff: EvBl 1994/126 S 596 TE OGH 1995-06-22 12 Os 16/95 Vgl auch TE OGH 2004-05-25 14 Os 37/04 Beisatz: Hier zu § 102 Abs 4 StGB. (T1)Beisatz: Hier zu Paragraph 102, Absatz 4, StGB. (T1) TE OGH 2006-03-28 11 Os 2/06p Auch; Beisatz: Wenn der Täter von seinem Vorhaben absteht, weil er die tatplangemäßen Verwirklichungschancen als aussichtlos ansieht, kann von einer Freiwilligkeit des Rücktritts nicht mehr die Rede sein. (T2) TE OGH 2016-10-20 14 Os 89/16v TE OGH 2018-01-17 15 Os 148/17d Auch TE OGH 2018-04-12 15 Os 29/18f Auch TE OGH 2021-06-10 15 Os 56/21f Vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1994:RS0090012

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.