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{'item': '15Os16/95; 12Os54/95; 15Os181/95; 14Os53/97; 12Os98/97; 15Os154/97 (15Os155/97); 15Os155/98 (15Os157/98); 11Os65/99 (11Os66/99); 11Os121/01;

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0091375 Entscheidungsdatum07.01.2026 Geschäftszahl15Os16/95; 12Os54/95; 15Os181/95; 14Os53/97; 12Os98/97; 15Os154/97 (15Os155/97); 15Os155/98 (15Os157/98); 11Os65/99 (11Os66/99); 11Os121/01; 12Os24/03; 11Os157/03; 13Os66/05p; 11Os127/05v; 11Os156/07m; 13Os153/07k; 11Os145/07v; 11Os96/08i; 15Os11/09w; 12Os81/09t; 15Os111/10b; 11Os43/11z; 13Os51/11s; 12Os69/11f; 13Os122/12h; 12Os85/13m; 14Os163/13x; 13Os72/14h; 13Os117/17f; 12Os79/20i; 14Os1/21k; 12Os141/20g; 15Os94/21v; 14Os128/21m; 12Os70/22v; 11Os91/22z; 12Os138/22v; 14Os67/23v; 13Os65/23t; 12Os138/24x; 13Os107/25x NormStGB §33 Z1 StGB §70 StPO §281 Abs1 Z11 RechtssatzEine Tatwiederholung, mag sie auch bei gewerbsmäßig handelnden Tätern die Regel sein, gehört nicht zu den begrifflichen Voraussetzungen dieser Qualifikation und kann daher bei der Gewichtung der Strafzumessungsgründe nicht außer Betracht bleiben, mag auch das Gewicht dieses Erschwerungsgrundes je nach Fallgestaltung gering sein. Die Berücksichtigung dieses Erschwerungsgrundes verstößt deshalb auch bei Annahme gewerbsmäßiger Tatbegehung nicht gegen das Doppelverwertungsverbot. EntscheidungstexteTE OGH 1995-03-09 15 Os 16/95 TE OGH 1995-04-27 12 Os 54/95 Vgl auch TE OGH 1996-11-28 15 Os 181/95 Vgl auch TE OGH 1997-04-30 14 Os 53/97 Vgl auch TE OGH 1997-08-28 12 Os 98/97 Vgl auch TE OGH 1997-11-27 15 Os 154/97 TE OGH 1998-10-01 15 Os 155/98 TE OGH 1999-10-21 11 Os 65/99 TE OGH 2001-12-14 11 Os 121/01 Auch TE OGH 2003-05-08 12 Os 24/03 Auch TE OGH 2004-02-10 11 Os 157/03 Auch TE OGH 2005-07-27 13 Os 66/05p Auch TE OGH 2006-01-31 11 Os 127/05v Auch TE OGH 2008-01-29 11 Os 156/07m Vgl auch; Beisatz: Neben Tatbestandsmerkmalen sind deliktstypische oder mit der Deliktsverwirklichung notwendig verbundene Umstände für die Strafzumessung verbraucht, wenn sie dem Tatbestand unausgesprochen zugrunde liegen, somit bei Festsetzung der Strafdrohung mitberücksichtigt wurden und diese daher mitbestimmten. Für gewerbsmäßige Begehung sind das Vorliegen einschlägiger Vorstrafen und die Tatwiederholung weder Voraussetzung des Tatbestands noch deliktstypisch oder notwendig verbunden. Nach gefestigter Rechtsprechung schließt daher Gewerbsmäßigkeit weder Tatwiederholung noch einschlägige Vorstrafen als Erschwerungsgrund aus (WK-StGB - 2 § 32 Rz 61, 68). (T1)Vgl auch; Beisatz: Neben Tatbestandsmerkmalen sind deliktstypische oder mit der Deliktsverwirklichung notwendig verbundene Umstände für die Strafzumessung verbraucht, wenn sie dem Tatbestand unausgesprochen zugrunde liegen, somit bei Festsetzung der Strafdrohung mitberücksichtigt wurden und diese daher mitbestimmten. Für gewerbsmäßige Begehung sind das Vorliegen einschlägiger Vorstrafen und die Tatwiederholung weder Voraussetzung des Tatbestands noch deliktstypisch oder notwendig verbunden. Nach gefestigter Rechtsprechung schließt daher Gewerbsmäßigkeit weder Tatwiederholung noch einschlägige Vorstrafen als Erschwerungsgrund aus (WK-StGB - 2 Paragraph 32, Rz 61, 68). (T1) TE OGH 2008-01-16 13 Os 153/07k Vgl auch TE OGH 2008-01-29 11 Os 145/07v Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 2008-08-19 11 Os 96/08i Auch TE OGH 2009-02-18 15 Os 11/09w TE OGH 2009-07-02 12 Os 81/09t TE OGH 2010-09-15 15 Os 111/10b Ähnlich; nur: Eine Tatwiederholung, mag sie auch bei gewerbsmäßig handelnden Tätern die Regel sein, gehört nicht zu den begrifflichen Voraussetzungen dieser Qualifikation. (T2) TE OGH 2011-05-19 11 Os 43/11z Vgl auch TE OGH 2011-07-14 13 Os 51/11s Auch TE OGH 2011-07-05 12 Os 69/11f Auch TE OGH 2012-12-20 13 Os 122/12h Auch TE OGH 2013-09-05 12 Os 85/13m Vgl auch; Beisatz: Nach § 70 StGB kommt es nur auf eine Wiederholungstendenz, nicht aber auf tatsächlich mehrfache Tatbegehung an. (T3)Vgl auch; Beisatz: Nach Paragraph 70, StGB kommt es nur auf eine Wiederholungstendenz, nicht aber auf tatsächlich mehrfache Tatbegehung an. (T3) TE OGH 2013-12-17 14 Os 163/13x Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Eine entsprechende Absicht des Angeklagten bei Begehung jeder einzelnen Tat ist für die rechtliche Annahme von - nicht einmal Tatwiederholung voraussetzender - Gewerbsmäßigkeit nicht erforderlich. (T4) TE OGH 2014-10-09 13 Os 72/14h Auch; Beisatz: Das Doppelverwertungsverbot wird durch die Annahme des Erschwerungsgrundes der Tatwiederholung (§ 33 Abs 1 Z 1 StGB) bei gleichzeitiger Verurteilung wegen gewerbsmäßiger Begehung (hier § 148 StGB) nicht verletzt, weil diese jene nicht voraussetzt. (T5)Auch; Beisatz: Das Doppelverwertungsverbot wird durch die Annahme des Erschwerungsgrundes der Tatwiederholung (Paragraph 33, Absatz eins, Ziffer eins, StGB) bei gleichzeitiger Verurteilung wegen gewerbsmäßiger Begehung (hier Paragraph 148, StGB) nicht verletzt, weil diese jene nicht voraussetzt. (T5) TE OGH 2017-12-06 13 Os 117/17f Auch; Beisatz: Da § 70 Abs 1 Z 3 erster Fall StGB bloß drei solcher Taten voraussetzt, verstößt die aggravierende Wertung der „Tatwiederholung im Rahmen der Gewerbsmäßigkeit“ dann nicht gegen das Doppelverwertungsverbot (§ 32 Abs 2 erster Satz StGB), wenn der Schuldspruch zumindest vier solcher Taten umfasst. (T6)Auch; Beisatz: Da Paragraph 70, Absatz eins, Ziffer 3, erster Fall StGB bloß drei solcher Taten voraussetzt, verstößt die aggravierende Wertung der „Tatwiederholung im Rahmen der Gewerbsmäßigkeit“ dann nicht gegen das Doppelverwertungsverbot (Paragraph 32, Absatz 2, erster Satz StGB), wenn der Schuldspruch zumindest vier solcher Taten umfasst. (T6) TE OGH 2020-09-10 12 Os 79/20i Vgl; Beis wie T6 TE OGH 2021-03-23 14 Os 1/21k Vgl; Beis wie T6 TE OGH 2021-05-27 12 Os 141/20g Vgl TE OGH 2021-10-20 15 Os 94/21v Vgl; Beis wie T6 TE OGH 2022-03-30 14 Os 128/21m Vgl; Beis wie T6 TE OGH 2022-08-18 12 Os 70/22v Vgl; Beis wie T6 TE OGH 2022-11-15 11 Os 91/22z Vgl; Beis wie T6 TE OGH 2023-02-23 12 Os 138/22v vgl TE OGH 2023-08-01 14 Os 67/23v vgl; Beisatz wie T6 TE OGH 2023-09-20 13 Os 65/23t vgl; Beisatz wie T6 TE OGH 2025-01-09 12 Os 138/24x vgl; Beisatz wie T6 TE OGH 2026-01-07 13 Os 107/25x vgl; Beisatz wie T6 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1995:RS0091375

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.