OGH Rechtssatz RS0090868 (14Os22/95 u. a.)
RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0090868 Entscheidungsdatum17.09.2025 Geschäftszahl14Os22/95; 13Os178/95 (13Os179/95); 12Os130/12b; 12Os93/25f NormStGB §31 StGB §40 StPO §281 Abs1 Z11 StPO §345 Abs1 Z13 RechtssatzDie rechtsirrige Anwendung der §§ 31, 40 StGB - durch Absehen von einer Zusatzstrafe - bedeutet eine Überschreitung der Strafbefugnis und begründet somit Nichtigkeit des Strafausspruches.Die rechtsirrige Anwendung der Paragraphen 31, 40, StGB - durch Absehen von einer Zusatzstrafe - bedeutet eine Überschreitung der Strafbefugnis und begründet somit Nichtigkeit des Strafausspruches.
EntscheidungstexteTE OGH 1995-03-10 14 Os 22/95 TE OGH 1996-03-06 13 Os 178/95 Vgl auch TE OGH 2013-04-11 12 Os 130/12b Vgl auch TE OGH 2025-09-17 12 Os 93/25f vgl; Beisatz: Hier: Rechtsirrige Anwendung des § 31 Abs 1 StGB verwirklicht den Nichtigkeitsgrund nach § 281 Abs 1 Z 11 erster Fall StPO. (T1)vgl; Beisatz: Hier: Rechtsirrige Anwendung des Paragraph 31, Absatz eins, StGB verwirklicht den Nichtigkeitsgrund nach Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 11, erster Fall StPO. (T1) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1995:RS0090868