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{'item': 'Bsw23672/94; Bsw25277/94 (Bsw25279/94; Bsw25280/94; Bsw25285/94); Bsw34082/02; Bsw11620/07; Bsw3427/13 (Bsw74569/13; Bsw7157/14); Bsw62054/1

RIS Dokument GerichtAUSL EKMR, AUSL EGMR RechtssatznummerRS0121848 Entscheidungsdatum10.12.2019 GeschäftszahlBsw23672/94; Bsw25277/94 (Bsw25279/94; Bsw25280/94; Bsw25285/94); Bsw34082/02; Bsw11620/07; Bsw3427/13 (Bsw74569/13; Bsw7157/14); Bsw62054/12; Bsw35553/12 (Bsw36678/12; Bsw36711/12); Bsw12778/17; Bsw28749/18; Bsw72939/16 NormMRK Art5 Abs1 IMRK Art5 Abs1 römisch eins MRK Art5 Abs1 III1 RechtssatzDie Frage der Gesetzmäßigkeit eines Freiheitsentzuges ist grundsätzlich nach innerstaatlichem Recht zu beurteilen. Zusätzlich muss aber jeder Freiheitsentzug mit dem Zweck des Art 5 MRK, nämlich dem Schutz vor willkürlicher Verhaftung, übereinstimmen.Die Frage der Gesetzmäßigkeit eines Freiheitsentzuges ist grundsätzlich nach innerstaatlichem Recht zu beurteilen. Zusätzlich muss aber jeder Freiheitsentzug mit dem Zweck des Artikel 5, MRK, nämlich dem Schutz vor willkürlicher Verhaftung, übereinstimmen. EntscheidungstexteTE AUSL EKMR, AUSL EGMR 1995-05-17 Bsw 23672/94 Bemerkung: Dumancic gegen Österreich (T1a); Veröff: NL 1995,152 TE AUSL EGMR 1999-10-12 Bsw 25277/94 Beisatz: Dabei verpflichtet die MRK, den materiellen und formellen Bestimmungen des innerstaatlichen Rechtes zu entsprechen. Der bloße Umstand, dass Haftanordnung im Rechtsmittelverfahren aufgehoben werden, muss für sich allein nicht die Rechtmäßigkeit der Haft berühren. (T1); Veröff: NL 1999,162 TE AUSL EGMR 2008-10-02 Bsw 34082/02 Veröff: NL 2008,276 TE AUSL EGMR 2015-03-24 Bsw 11620/07 Beisatz: Es ist ein Grundprinzip, dass eine willkürliche Haft nicht mit Art 5 Abs 1 MRK vereinbar sein kann. Der Begriff „Willkür“, der in Art 5 Abs 1 MRK enthalten ist, geht über den Mangel an Vereinbarkeit mit dem nationalen Recht hinaus, so dass eine Freiheitsentziehung nach nationalem Recht rechtmäßig, aber immer noch willkürlich sein kann und damit gegen die MRK verstößt. (Gallardo Sanchez gg. Italien) (T2)Beisatz: Es ist ein Grundprinzip, dass eine willkürliche Haft nicht mit Artikel 5, Absatz eins, MRK vereinbar sein kann. Der Begriff „Willkür“, der in Artikel 5, Absatz eins, MRK enthalten ist, geht über den Mangel an Vereinbarkeit mit dem nationalen Recht hinaus, so dass eine Freiheitsentziehung nach nationalem Recht rechtmäßig, aber immer noch willkürlich sein kann und damit gegen die MRK verstößt. (Gallardo Sanchez gg. Italien) (T2) Veröff: NL 2015,110 TE AUSL EGMR 2015-11-03 Bsw 3427/13 Auch; Veröff: NL 2015,493 TE AUSL EGMR 2016-02-18 Bsw 62054/12 Veröff: NL 2016,37 TE AUSL EGMR 2018-10-22 Bsw 35553/12 nur: Jeder Freiheitsentzug muss mit dem Zweck des Art 5 MRK, nämlich dem Schutz vor willkürlicher Verhaftung, übereinstimmen. (T3); Veröff: NL 2018,409nur: Jeder Freiheitsentzug muss mit dem Zweck des Artikel 5, MRK, nämlich dem Schutz vor willkürlicher Verhaftung, übereinstimmen. (T3); Veröff: NL 2018,409 TE AUSL 2019-04-16 Bsw 12778/17 Beisatz: Solange die Interpretation des nationalen Rechts durch die innerstaatlichen Gerichte nicht willkürlich oder offensichtlich unsachlich ist, beschränkt sich die Rolle des EGMR darauf sich zu vergewissern, ob die Wirkungen dieser Auslegung mit der Konvention vereinbar sind. (Alparslan Altan gg die Türkei) (T4) Anm: Veröff: NL 2019,119Anmerkung, Veröff: NL 2019,119 TE AUSL 2019-12-10 Bsw 28749/18 nur T3 Anm: Veröff: NL 2019,491Anmerkung, Veröff: NL 2019,491 TE AUSL 2019-12-03 Bsw 72939/16 vgl; nur T3 Anm: Veröff NL2019,488Anmerkung, Veröff NL2019,488 European Case Law IdentifierECLI:AT:AUSL000:1995:RS0121848

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.