RIS Dokument GerichtAUSL EKMR, AUSL EGMR RechtssatznummerRS0124778 Entscheidungsdatum11.12.2018 GeschäftszahlBsw22646/93; Bsw29515/95; Bsw65731/01; Bsw23960/02; Bsw43546/02; Bsw13444/04; Bsw46368/06; Bsw22028/04; Bsw57813/00; Bsw2700/10; Bsw56328/07; Bsw26828/06; Bsw552/10; Bsw61960/08; Bsw68453/13; Bsw31039/11; Bsw65550/13 NormMRK Art8 I2 MRK Art8 IV3j MRK Art14 RechtssatzDie Vertragsstaaten verfügen für die Entscheidung darüber, ob eine unterschiedliche Behandlung gerechtfertigt ist oder nicht, über einen gewissen Ermessensspielraum (vgl. Urteil H.R., Belgian Linguistic Case, A/6 § 10).Die Vertragsstaaten verfügen für die Entscheidung darüber, ob eine unterschiedliche Behandlung gerechtfertigt ist oder nicht, über einen gewissen Ermessensspielraum vergleiche Urteil H.R., Belgian Linguistic Case, A/6 Paragraph 10,). EntscheidungstexteTE AUSL EKMR, AUSL EGMR 1995-06-26 Bsw 22646/93 Bemerkung: H. F. gegen Österreich (T1a); Veröff: NL 1995,148 TE AUSL EGMR 1999-02-18 Bsw 29515/95 Vgl; Veröff: NL 1999,56 TE AUSL EGMR 2006-04-12 Bsw 65731/01 Vgl auch; Veröff: NL 2006,90 TE AUSL EGMR 2006-06-29 Bsw 23960/02 Vgl auch; Veröff: NL 2006,152 TE AUSL EGMR, OGH 2008-01-22 Bsw 43546/02 Vgl; Veröff: NL 2008,10 TE AUSL EGMR 2009-04-30 Bsw 13444/04 Vgl; Beis: Der staatliche Ermessensspielraum ist bei einer unterschiedlichen rechtlichen Behandlung von Personen mit Behinderung erheblich begrenzt. (Glor gegen die Schweiz) (T1) Veröff: NL 2009,111 TE AUSL EGMR 2009-07-09 Bsw 46368/06 Veröff: NL 2009,209 TE AUSL EGMR 2009-12-03 Bsw 22028/04 Auch; Veröff: NL 2009,348 TE AUSL EGMR, OGH 2010-04-01 Bsw 57813/00 Vgl auch; Beisatz: Geht es um einen besonders wichtigen Aspekt der Existenz oder Identität einer Person, ist der Ermessensspielraum des Staates eingeschränkt. Der Wunsch nach einem Kind ist ein solcher besonders wichtiger Aspekt. (S. H. u.a. gg. Österreich) (T2) Veröff: NL 2010,112 TE AUSL EGMR 2011-03-10 Bsw 2700/10 Vgl auch; Beisatz: Dem Staat steht nur ein enger Ermessensspielraum zu, wenn er Personen aufgrund ihrer HIV-Infektion einer unterschiedlichen Behandlung unterwirft. (Kiyutin gg. Russland) (T3) Veröff: NL 2011,75 TE AUSL EGMR 2011-09-27 Bsw 56328/07 Beisatz: Bei der Festsetzung der Reichweite des Ermessensspielraums, der den Vertragsstaaten zugestanden wird, ist der Status, auf dem die Unterscheidung beruht, besonders zu beachten. Im Hinblick auf die dem Aufenthaltsstatus innewohnende Wahlmöglichkeit muss eine Rechtfertigung nicht so gewichtig – wenn auch objektiv und begründet – ausfallen wie beispielsweise im Falle einer Entscheidung, die auf der Staatsangehörigkeit basiert. (Bah gg. das Vereinigte Königreich) (T4) Veröff: NL 2011,288 TE AUSL EGMR 2012-06-26 Bsw 26828/06 Beis wie T4; Veröff: NL 2012,198 TE AUSL EGMR 2013-10-03 Bsw 552/10 Auch; Beis wie T3; Veröff: NL 2013,334 TE AUSL EGMR 2014-12-02 Bsw 61960/08 Auch; Veröff: NL 2014,520 TE AUSL EGMR 2016-02-23 Bsw 68453/13 Veröff: NL 2016,159 TE AUSL EGMR 2016-03-15 Bsw 31039/11 Veröff: NL 2016,162 TE AUSL 2018-12-11 Bsw 65550/13 vgl; Beisatz wie T1 Beisatz: Die Unterscheidung zwischen beitragsabhängigen und nicht beitragsabhängigen Sozialleistungen entspricht einem Konsens zwischen den Mitgliedstaaten des Europarates. Sie ist daher nicht ungewöhnlich oder willkürlich. (Belli und Arquier-Martinez gg die Schweiz) (T5) Anm: Veröff: NL 2018,558Anmerkung, Veröff: NL 2018,558 European Case Law IdentifierECLI:AT:AUSL000:1995:RS0124778
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.