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{'item': ['3Ob90/95 (3Ob91/95)', '3Ob82/95', '3Ob2169/96h', '3Ob92/98w', '3Ob85/99t', '3Ob102/00x', '3Ob317/01s', '3Ob169/03d', '3Ob195/04d', '3Ob225/

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0080946 Entscheidungsdatum31.08.1995 Geschäftszahl3Ob90/95 (3Ob91/95); 3Ob82/95; 3Ob2169/96h; 3Ob92/98w; 3Ob85/99t; 3Ob102/00x; 3Ob317/01s; 3Ob169/03d; 3Ob195

§355

VIIa;

§359

EO §36 F;

§355

römisch sieben a;

§359Rechtssatz

Substrat der Exekutionsbewilligung nach § 355

oder eines darauf folgenden Strafbeschlusses ist nur das vom betreibenden Gläubiger behauptete Verhalten. Nur dieses Verhalten kann dann aber Gegenstand eines vom Verpflichteten eingeleiteten Impugnationsverfahrens sein. Dem beklagten betreibenden Gläubiger ist es verwehrt, die Berechtigung der Exekutionsbewilligung oder des Strafantrages im Verfahren über die Impugnationsklage auf ein im Exekutionsverfahren nicht behauptetes Zuwiderhandeln zu stützen (ausdrückliche Ablehnung von 3 Ob 44-66, 1053/91).Substrat der Exekutionsbewilligung nach Paragraph 355,

oder eines darauf folgenden Strafbeschlusses ist nur das vom betreibenden Gläubiger behauptete Verhalten. Nur dieses Verhalten kann dann aber Gegenstand eines vom Verpflichteten eingeleiteten Impugnationsverfahrens sein. Dem beklagten betreibenden Gläubiger ist es verwehrt, die Berechtigung der Exekutionsbewilligung oder des Strafantrages im Verfahren über die Impugnationsklage auf ein im Exekutionsverfahren nicht behauptetes Zuwiderhandeln zu stützen (ausdrückliche Ablehnung von 3 Ob 44-66, 1053/91). EntscheidungstexteTE OGH 1995-08-31 3 Ob 90/95 TE OGH 1996-04-24 3 Ob 82/95 Auch TE OGH 1996-06-12 3 Ob 2169/96h TE OGH 1998-11-11 3 Ob 92/98w Vgl auch TE OGH 1999-10-20 3 Ob 85/99t Vgl auch; Beisatz: Die Richtigkeit der maßgeblichen Tatsachenbehauptungen im Strafantrag ist nur über Impugnationsklage (§ 36

) des Verpflichteten zu überprüfen. (T1)Vgl auch; Beisatz: Die Richtigkeit der maßgeblichen Tatsachenbehauptungen im Strafantrag ist nur über Impugnationsklage (Paragraph 36,

) des Verpflichteten zu überprüfen. (T1) TE OGH 2000-12-20 3 Ob 102/00x Beisatz: Dieselben Grundsätze haben zu gelten, wenn in derselben Ausgabe einer Zeitung oder Zeitschrift, jedoch nicht durch dieselben Teile, gegen verschiedene Exekutionstitel verstoßen wird. Ebenso wenn sich diese Exekutionstitel insofern überschneiden, dass das Zuwiderhandeln gegen den weniger weitreichenden Unterlassungstitel zugleich auch ein Zuwiderhandeln gegen den umfassenderen Unterlassungstitel bedeutet. (T2) Beisatz: So auch 3 Ob 157/00k. (T3) TE OGH 2002-02-27 3 Ob 317/01s nur: Substrat der Exekutionsbewilligung nach § 355

oder eines darauf folgenden Strafbeschlusses ist nur das vom betreibenden Gläubiger behauptete Verhalten. Nur dieses Verhalten kann dann aber Gegenstand eines vom Verpflichteten eingeleiteten Impugnationsverfahrens sein. (T4)nur: Substrat der Exekutionsbewilligung nach Paragraph 355,

oder eines darauf folgenden Strafbeschlusses ist nur das vom betreibenden Gläubiger behauptete Verhalten. Nur dieses Verhalten kann dann aber Gegenstand eines vom Verpflichteten eingeleiteten Impugnationsverfahrens sein. (T4) Beisatz: Der vom Verpflichteten mit Impugnationsklage geltend zu machende Umstand, sich nicht titelwidrig verhalten zu haben, gründet sich auf den Tatbestand des § 36 Abs 1 Z 1

. (T5)Beisatz: Der vom Verpflichteten mit Impugnationsklage geltend zu machende Umstand, sich nicht titelwidrig verhalten zu haben, gründet sich auf den Tatbestand des Paragraph 36, Absatz eins, Ziffer eins,

. (T5) Veröff: SZ 2002/30 TE OGH 2003-10-22 3 Ob 169/03d Vgl auch; nur T4; Beisatz: Schon im Hinblick auf den Umfang einer möglichen späteren Klage nach § 36 Abs 1 Z 1

sind bei einer Unterlassungsexekution im Exekutionsbewilligungsbeschluss alle vom Exekutionsgericht als Zuwiderhandeln gegen den Titel angesehene Verhaltensweisen anzuführen. (T6)Vgl auch; nur T4; Beisatz: Schon im Hinblick auf den Umfang einer möglichen späteren Klage nach Paragraph 36, Absatz eins, Ziffer eins,

sind bei einer Unterlassungsexekution im Exekutionsbewilligungsbeschluss alle vom Exekutionsgericht als Zuwiderhandeln gegen den Titel angesehene Verhaltensweisen anzuführen. (T6) TE OGH 2005-01-26 3 Ob 195/04d Vgl auch; Beis wie T6 TE OGH 2006-10-19 3 Ob 225/06v Vgl auch; Beis wie T6; Beisatz: Verneint das Gericht einen von zwei behaupteten Verstößen gegen den Exekutionstitel, so ist der Exekutionsantrag teilweise abzuweisen. (T7) TE OGH 2007-12-19 3 Ob 205/07d nur T4 TE OGH 2012-08-08 3 Ob 133/12y TE OGH 2012-11-14 3 Ob 201/12y Auch; nur T4; Beis wie T5 TE OGH 2014-07-23 3 Ob 89/14f Vgl TE OGH 2015-04-21 3 Ob 242/14f Auch; nur T4; Beisatz: Im Impugnationsverfahren kann dieser Sachverhalt zwar ergänzt werden, es kann dem Klagebegehren aber nicht ein völlig anderer Sachverhalt entgegengehalten werden (3 Ob 90/95). Ob eine unschädliche, bloß Teilbereiche berührende Modifikation des im Exekutionsverfahren behaupteten Sachverhalts vorliegt oder ein gänzlich anderer, ist nach den jeweiligen Umständen des Einzelfalls zu beurteilen. (T8) TE OGH 2017-01-26 3 Ob 191/16h nur T4; Beis wie T8 TE OGH 2018-01-24 3 Ob 1/18w Auch European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1995:RS0080946

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.