← Österreich

{'item': '4Ob1632/95; 4Ob65/97f; 4Ob69/98w; 3Ob137/01w; 3Ob25/02a; 3Ob107/03m; 3Ob172/04x; 6Ob142/04g; 6Ob111/04y; 6Ob148/05s; 9Ob91/06g; 6Ob262/07d;

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0079200 Entscheidungsdatum23.06.2021 Geschäftszahl4Ob1632/95; 4Ob65/97f; 4Ob69/98w; 3Ob137/01w; 3Ob25/02a; 3Ob107/03m; 3Ob172/04x; 6Ob142/04g; 6Ob111/04y; 6Ob148/05s; 9Ob91/06g; 6Ob262/07d; 16Ok5/09; 6Ob48/10t; 6Ob226/09t; 1Ob74/13h; 4Ob160/13b; 10Ob69/14s; 16Ok9/15g; 16Ok7/15p; 1Ob10/17b; 6Ob64/21m NormAußStrG §10 B AußStrG §14 C1a AußStrG §14 C1b AußStrG §14 D1c AußStrG §15 AußStrG 2005 §66 Abs2 B RechtssatzNach der Rechtsprechung zu § 16 AußStrG idF vor der WGN 1989 galt für den außerordentlichen Revisionsrekurs das Neuerungsverbot. Das muss auch für den ao Revisionsrekurs im Außerstreitverfahren im Sinn des Revisionsrekursrechts seit der WGN 1989 BGBl 343 gelten, sind doch nunmehr in § 15 AußStrG die in einem Revisionsrekurs zulässigen Rechtsmittelgründe taxativ aufgezählt, ohne dass die Berücksichtigung von Neuerungen darin enthalten wäre.Nach der Rechtsprechung zu Paragraph 16, AußStrG in der Fassung vor der WGN 1989 galt für den außerordentlichen Revisionsrekurs das Neuerungsverbot. Das muss auch für den ao Revisionsrekurs im Außerstreitverfahren im Sinn des Revisionsrekursrechts seit der WGN 1989 Bundesgesetzblatt 343 gelten, sind doch nunmehr in Paragraph 15, AußStrG die in einem Revisionsrekurs zulässigen Rechtsmittelgründe taxativ aufgezählt, ohne dass die Berücksichtigung von Neuerungen darin enthalten wäre. EntscheidungstexteTE OGH 1995-10-10 4 Ob 1632/95 TE OGH 1997-03-11 4 Ob 65/97f Auch TE OGH 1998-03-17 4 Ob 69/98w TE OGH 2001-10-09 3 Ob 137/01w Vgl auch TE OGH 2002-06-26 3 Ob 25/02a Auch TE OGH 2003-05-28 3 Ob 107/03m Vgl auch TE OGH 2004-07-21 3 Ob 172/04x Vgl auch TE OGH 2004-07-08 6 Ob 142/04g Auch TE OGH 2004-08-26 6 Ob 111/04y Auch; Beisatz: Revisionsrekursvorbringen, mit dem in Wahrheit die Beweiswürdigung der Vorinstanzen unter der Behauptung des Vorliegens neuer Beweismittel angefochten wird, ist unzulässig. (T1) TE OGH 2005-11-03 6 Ob 148/05s Vgl auch; Beisatz: Der Rechtsmittelwerber hat die Zulässigkeit der Neuerungen zu behaupten und schlüssig darzulegen, dass es sich bei der Verspätung (Unterlassung) des Vorbringens um eine entschuldbare Fehlleistung handelt. Hier: „Schlichtes Vergessen" und eine fehlende Anleitung durch das Erstgericht sind kein entschuldbaren Fehlleistungen. (T2) TE OGH 2006-09-27 9 Ob 91/06g Auch; Beis wie T1; Beisatz: Der erstmals im Rechtsmittelverfahren erhobene Einwand der unrichtigen Berechnung der Mietzinsrückstände stellt eine unzulässige Neuerung dar. (T3) TE OGH 2008-06-05 6 Ob 262/07d Vgl; Beis wie T1; Beis ähnlich wie T3; Beisatz: Die Ausführungen der Rechtsmittelwerber zu der vom Rekursgericht festgestellten Verzinsung des für die Betriebsumstellung notwendigen Fremdkapitals sind unzulässige Neuerungen. (T4) TE OGH 2009-06-03 16 Ok 5/09 Vgl; Beisatz: Hier: Kartellverfahren. (T5) TE OGH 2010-03-19 6 Ob 48/10t Vgl auch TE OGH 2010-04-15 6 Ob 226/09t Vgl; Beisatz: Hier: Firmenbuchverfahren. (T6) Veröff: SZ 2010/35 TE OGH 2013-05-21 1 Ob 74/13h Auch TE OGH 2013-10-22 4 Ob 160/13b Vgl auch; Beis wie T2 TE OGH 2014-11-25 10 Ob 69/14s Vgl auch; Beis ähnlich wie T2 TE OGH 2015-10-08 16 Ok 9/15g Vgl; Beis wie T5 TE OGH 2016-03-31 16 Ok 7/15p Vgl; Beis wie T5 TE OGH 2017-06-28 1 Ob 10/17b Vgl auch TE OGH 2021-06-23 6 Ob 64/21m Beisatz: Hier: Bucheinsicht eines GmbH‑Gesellschafters. (T7) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1995:RS0079200

🔗 Zur amtlichen Quelle

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.