RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0087605 Entscheidungsdatum19.12.1995 Geschäftszahl1Ob42/95; 2Ob191/97w; 2Ob314/99m; 2Ob299/01m; 1Ob260/05z; 2Ob115/08p; 2Ob256/09z; 4Ob211/11z; 3Ob213/14s; 2Ob37/17f; 6Ob39/17d; 8Ob103/17f; 2Ob78/18m; 8Ob137/18g; 3Ob47/19m; 7Ob179/19b; 5Ob57/20y; 6Ob117/20d; 8Ob102/20p NormABGB §1319a Abs2; ABGB §1319a RechtssatzBeurteilungsmaßstab für die Mangelhaftigkeit des Wegs ist das Verkehrsbedürfnis und die Zumutbarkeit entsprechender Maßnahmen. EntscheidungstexteTE OGH 1995-12-19 1 Ob 42/95 TE OGH 1997-10-09 2 Ob 191/97w Auch TE OGH 1999-11-18 2 Ob 314/99m Auch; Beisatz: Es kommt darauf an, ob der Wegehalter die ihm zumutbaren Maßnahmen getroffen hat, um eine gefahrlose Benützung gerade dieses Weges sicherzustellen. (T1) TE OGH 2001-11-29 2 Ob 299/01m TE OGH 2006-01-31 1 Ob 260/05z Beis wie T1; Beisatz: Welche Maßnahmen ein Wegehalter im Einzelnen zu ergreifen hat, richtet sich gemäß § 1319a Abs 2 letzter Satz ABGB danach, was nach der Art des Wegs, besonders nach seiner Widmung, seiner geographischen Situierung in der Natur und das daraus resultierende Maß seiner vernünftigerweise zu erwartenden Benutzung (Verkehrsbedürfnis) für seine Instandhaltung angemessen und nach objektiven Maßstäben zumutbar ist. (T2)Beis wie T1; Beisatz: Welche Maßnahmen ein Wegehalter im Einzelnen zu ergreifen hat, richtet sich gemäß Paragraph 1319 a, Absatz 2, letzter Satz ABGB danach, was nach der Art des Wegs, besonders nach seiner Widmung, seiner geographischen Situierung in der Natur und das daraus resultierende Maß seiner vernünftigerweise zu erwartenden Benutzung (Verkehrsbedürfnis) für seine Instandhaltung angemessen und nach objektiven Maßstäben zumutbar ist. (T2) Veröff: SZ 2006/14 TE OGH 2008-12-17 2 Ob 115/08p Beis wie T2 TE OGH 2010-05-27 2 Ob 256/09z Vgl; Auch Beis wie T2 TE OGH 2012-02-28 4 Ob 211/11z TE OGH 2014-12-18 3 Ob 213/14s Auch; Beis wie T1 TE OGH 2017-03-28 2 Ob 37/17f Auch TE OGH 2017-04-19 6 Ob 39/17d Beisatz: Hier: Eine Eisfreiheit wäre nur bei stündlicher Bestreuung gewährleistet gewesen; zudem war die Wirkung der Streuung aufgrund der Niederschlagsmengen stark herabgesetzt. Eine derart kurzfristige Bestreuung wird zumindest in den Nachtstunden in der Regel nicht gefordert, zudem lagen in concreto auch kein externen Meldungen einer besonderen Gefahr vor. – Objektive „Mangelhaftigkeit“ des Wegs verneint. (T3) TE OGH 2017-09-28 8 Ob 103/17f Veröff: SZ 2017/112 TE OGH 2018-05-16 2 Ob 78/18m Auch; Beis wie T2 TE OGH 2019-02-26 8 Ob 137/18g Auch; Beis ähnlich wie T2 TE OGH 2019-04-26 3 Ob 47/19m Beisatz: Hier: Vertiefung im Ausmaß von rund 50 cm mal 40 cm mit einer Tiefe von mindestens 3 cm. (T4) TE OGH 2019-12-16 7 Ob 179/19b Beisatz: Hier: Etwa kniehoher Poller im Innenstadtbereich. (T5) TE OGH 2020-04-22 5 Ob 57/20y Beis wie T2 TE OGH 2020-12-17 6 Ob 117/20d Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Winterdienst am Friedhof. (T6) TE OGH 2021-03-25 8 Ob 102/20p Vgl; Beis wie T2 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1995:RS0087605
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