RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0087607 Entscheidungsdatum19.12.1995 Geschäftszahl1Ob42/95; 2Ob299/01m; 1Ob75/02i; 2Ob226/02b; 9Ob27/04t; 1Ob260/05z; 6Ob70/06x; 2Ob120/07x; 2Ob218/07h; 2Ob115/08p; 1Ob104/10s; 2Ob256/09z; 4Ob211/11z; 4Ob200/12h; 1Ob214/12w; 3Ob213/14s; 8Ob58/16m; 2Ob235/15w; 5Ob130/16b; 7Ob218/16h; 2Ob37/17f; 8Ob103/17f; 2Ob78/18m; 3Ob47/19m; 2Ob77/19s; 5Ob57/20y; 6Ob117/20d; 2Ob218/20b NormABGB §1319a Abs2; ABGB §1319a RechtssatzEs kommt im jeweils zu prüfenden Einzelfall darauf an, ob der Wegehalter die ihm zumutbaren Maßnahmen getroffen hat, um eine gefahrlose Benützung gerade dieses Wegs sicherzustellen. EntscheidungstexteTE OGH 1995-12-19 1 Ob 42/95 TE OGH 2001-11-29 2 Ob 299/01m Beisatz: Hier: Umfang der Streupflicht. (T1) TE OGH 2002-04-30 1 Ob 75/02i Beisatz: Hier: Rodelbahn. (T2) TE OGH 2002-10-10 2 Ob 226/02b Beisatz: Dies gilt nicht nur für die Haftung des Wegehalters nach § 1319a ABGB, sondern auch für die Haftung desjenigen, der wie ein selbständiger Unternehmer die Aufgaben des Wegehalters übernimmt und nach den allgemeinen Schadenersatzregeln haftet, also auch für leichte Fahrlässigkeit. (T3)Beisatz: Dies gilt nicht nur für die Haftung des Wegehalters nach Paragraph 1319 a, ABGB, sondern auch für die Haftung desjenigen, der wie ein selbständiger Unternehmer die Aufgaben des Wegehalters übernimmt und nach den allgemeinen Schadenersatzregeln haftet, also auch für leichte Fahrlässigkeit. (T3) TE OGH 2004-09-15 9 Ob 27/04t TE OGH 2006-01-31 1 Ob 260/05z Beisatz: Hier: Mountainbikestrecke. (T4) Veröff: SZ 2006/14 TE OGH 2006-04-06 6 Ob 70/06x TE OGH 2008-01-24 2 Ob 120/07x Vgl TE OGH 2008-02-14 2 Ob 218/07h Beisatz: Hier: Asphaltbodenschwelle. (T5) TE OGH 2008-12-17 2 Ob 115/08p Beisatz: Welche Maßnahmen ein Wegehalter im Einzelnen zu ergreifen hat, richtet sich danach, was nach der Art des Weges, besonders nach seiner Widmung, seiner geografischen Situierung in der Natur und dem daraus resultierenden Maß seiner vernünftigerweise zu erwartenden Benutzung (Verkehrsbedürfnis), für seine Instandhaltung angemessen und nach objektiven Maßstäben zumutbar ist. (T6) TE OGH 2010-07-06 1 Ob 104/10s Auch; Beis wie T2 TE OGH 2010-05-27 2 Ob 256/09z Auch Beis wie T6 TE OGH 2012-02-28 4 Ob 211/11z Beis wie T4 TE OGH 2012-11-28 4 Ob 200/12h Beisatz: Hier: Sturz eines Radfahrers wegen einer über einen privaten Forstweg gespannten Kette. (T7) TE OGH 2012-11-15 1 Ob 214/12w TE OGH 2014-12-18 3 Ob 213/14s Auch TE OGH 2016-06-28 8 Ob 58/16m Beis wie T6; Beisatz: Das Gleiche gilt für die Frage, ob die Unterlassung einer zumutbaren Maßnahme dem Wegehalter bereits als grobes Verschulden vorgeworfen werden kann. (T8) TE OGH 2016-08-31 2 Ob 235/15w Beis wie T6; Veröff: SZ 2016/86 TE OGH 2016-08-25 5 Ob 130/16b TE OGH 2017-02-15 7 Ob 218/16h TE OGH 2017-03-28 2 Ob 37/17f TE OGH 2017-09-28 8 Ob 103/17f Auch; Veröff: SZ 2017/112 TE OGH 2018-05-16 2 Ob 78/18m Vgl; Beis wie T6 TE OGH 2019-04-26 3 Ob 47/19m Beisatz: Hier: Vertiefung im Ausmaß von rund 50 cm mal 40 cm mit einer Tiefe von mindestens 3 cm. (T9) TE OGH 2019-10-22 2 Ob 77/19s Beisatz: Hier: Alle vier bis sechs Wochen stattfindende Kontrollen eines Straßennetzes; letzte Überprüfung vor etwa drei Wochen; Verneinung eines Organisationsverschuldens vertretbar. (T10) TE OGH 2020-04-22 5 Ob 57/20y TE OGH 2020-12-17 6 Ob 117/20d Beis wie T6; Beisatz: Hier: Winterdienst am Friedhof. (T11) TE OGH 2021-05-26 2 Ob 218/20b Beisatz: Hier: Aufstellung der in § 50 Z 1 StVO geregelten Gefahrenzeichen („Querrinne“ oder „Aufwölbung“) vor dem schadhaften Abschnitt war im konkreten Fall ausreichend. (T12)Beisatz: Hier: Aufstellung der in Paragraph 50, Ziffer eins, StVO geregelten Gefahrenzeichen („Querrinne“ oder „Aufwölbung“) vor dem schadhaften Abschnitt war im konkreten Fall ausreichend. (T12) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1995:RS0087607
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.