RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0079847 Entscheidungsdatum30.10.2025 Geschäftszahl5Ob131/94; 5Ob129/01h; 5Ob192/01y (5Ob73/02z); 5Ob206/02h; 5Ob149/03b; 5Ob147/05m; 5Ob94/06v; 5Ob258/08i; 7Ob38/10d; 5Ob1/10y; 5Ob59/10b; 5Ob104/11x; 5Ob76/13g; 5Ob108/14i; 5Ob138/14a; 5Ob62/15a; 5Ob209/16w; 3Ob2/18t; 5Ob218/17w; 5Ob136/19i; 1Ob173/19a; 5Ob174/19b; 5Ob55/21f; 5Ob122/22k; 5Ob126/24a; 5Ob98/24h; 5Ob224/24p; 5Ob184/24f; 5Ob81/25k; 5Ob28/25s NormGBG §136 TirGVG §2 TirGVG §3 Abs1 RechtssatzEine Berichtigung des Grundbuches nach § 136 GBG hat zur Voraussetzung, dass nachträglich eine Rechtsänderung außerbücherlich eingetreten ist. Daraus folgt, dass auch eine Einverleibung im Sinne des § 136 GBG eine Eintragung in das Grundbuch darstellt, die einen Rechtserwerb im Sinne des § 3 Abs 1 TirGVG 1983 zum Gegenstand hat. Damit darf auch eine solche Eintragung nur bei Vorliegen der in § 2 Abs 3 TirGVG 1983 normierten Voraussetzungen erfolgen.Eine Berichtigung des Grundbuches nach Paragraph 136, GBG hat zur Voraussetzung, dass nachträglich eine Rechtsänderung außerbücherlich eingetreten ist. Daraus folgt, dass auch eine Einverleibung im Sinne des Paragraph 136, GBG eine Eintragung in das Grundbuch darstellt, die einen Rechtserwerb im Sinne des Paragraph 3, Absatz eins, TirGVG 1983 zum Gegenstand hat. Damit darf auch eine solche Eintragung nur bei Vorliegen der in Paragraph 2, Absatz 3, TirGVG 1983 normierten Voraussetzungen erfolgen. EntscheidungstexteTE OGH 1995-12-19 5 Ob 131/94 TE OGH 2001-06-12 5 Ob 129/01h Auch; nur: Eine Berichtigung des Grundbuches nach § 136 GBG hat zur Voraussetzung, dass nachträglich eine Rechtsänderung außerbücherlich eingetreten ist. (T1)Auch; nur: Eine Berichtigung des Grundbuches nach Paragraph 136, GBG hat zur Voraussetzung, dass nachträglich eine Rechtsänderung außerbücherlich eingetreten ist. (T1) TE OGH 2002-03-12 5 Ob 192/01y Vgl auch; nur T1; Beisatz: Der Löschung kommt nur mehr deklarative Bedeutung zu. (T2) TE OGH 2002-10-15 5 Ob 206/02h nur T1 TE OGH 2003-10-07 5 Ob 149/03b nur T1 TE OGH 2005-10-04 5 Ob 147/05m Auch; nur T1 TE OGH 2006-06-27 5 Ob 94/06v Vgl auch; nur T1; Beis wie T2 TE OGH 2009-03-03 5 Ob 258/08i nur T1; Veröff: SZ 2009/31 TE OGH 2010-04-21 7 Ob 38/10d Auch; nur T1 TE OGH 2010-03-25 5 Ob 1/10y nur T1; Beisatz: Eine solche Berichtigung hätte nur deklarative Bedeutung. (T3) TE OGH 2010-05-27 5 Ob 59/10b nur T1; Veröff: SZ 2010/61 TE OGH 2011-05-26 5 Ob 104/11x nur T1 TE OGH 2013-12-17 5 Ob 76/13g Auch; Veröff: SZ 2013/125 TE OGH 2014-06-30 5 Ob 108/14i Vgl auch; Beisatz: Hier: Berichtigung hinsichtlich nicht als Zubehör eingetragener Hausgärten abgelehnt, weil sich aus der Eintragung selbst ebenso wenig wie aus den vorliegenden Urkunden ergibt, welche konkrete Gartenfläche den jeweiligen Wohnungseigentumsobjekten als Zubehör iSd § 2 Abs 3 WEG 2002 zugeordnet wurde. (T4)Vgl auch; Beisatz: Hier: Berichtigung hinsichtlich nicht als Zubehör eingetragener Hausgärten abgelehnt, weil sich aus der Eintragung selbst ebenso wenig wie aus den vorliegenden Urkunden ergibt, welche konkrete Gartenfläche den jeweiligen Wohnungseigentumsobjekten als Zubehör iSd Paragraph 2, Absatz 3, WEG 2002 zugeordnet wurde. (T4) TE OGH 2014-09-04 5 Ob 138/14a nur T1 TE OGH 2015-03-24 5 Ob 62/15a nur T1; Veröff: SZ 2015/28 TE OGH 2017-05-04 5 Ob 209/16w Auch; nur T1 TE OGH 2018-01-24 3 Ob 2/18t Auch; Beisatz: Einhaltung baurechtlicher Vorschriften. (T5) TE OGH 2018-04-10 5 Ob 218/17w Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Zur Frage der Löschung eines zeitlich befristeten Wiederkaufsrechts. (T6) TE OGH 2019-12-18 5 Ob 136/19i nur T1; Veröff: SZ 2019/124 TE OGH 2020-01-21 1 Ob 173/19a nur T1 TE OGH 2020-02-20 5 Ob 174/19b nur T1 TE OGH 2021-09-27 5 Ob 55/21f vgl; nur T1 Anm: Veröff: SZ 2021/86Anmerkung, Veröff: SZ 2021/86 TE OGH 2022-08-29 5 Ob 122/22k nur T1; Beis wie T3 TE OGH 2024-11-14 5 Ob 126/24a vgl; Beisatz wie T2 TE OGH 2025-01-30 5 Ob 98/24h vgl; nur T1; Beisatz wie T3 Beisatz: Mit einer in grundbuchsfähiger Form erfolgten Bestätigung (als öffentliche Urkunde oder gerichtlich oder notariell beglaubigte Privaturkunde) der für den Rechtsübergang nach § 1422 ABGB maßgebenden Tatsachen der Bezahlung der besicherten Forderung durch den Dritten und rechtzeitige Abgabe der Einlösungserklärung lässt sich der für die Anwendung des § 136 GBG erforderliche Nachweis der außerbücherlich eingetretenen Rechtsänderung erbringen. (T7)Beisatz: Mit einer in grundbuchsfähiger Form erfolgten Bestätigung (als öffentliche Urkunde oder gerichtlich oder notariell beglaubigte Privaturkunde) der für den Rechtsübergang nach Paragraph 1422, ABGB maßgebenden Tatsachen der Bezahlung der besicherten Forderung durch den Dritten und rechtzeitige Abgabe der Einlösungserklärung lässt sich der für die Anwendung des Paragraph 136, GBG erforderliche Nachweis der außerbücherlich eingetretenen Rechtsänderung erbringen. (T7) TE OGH 2025-01-30 5 Ob 224/24p vgl TE OGH 2024-12-18 5 Ob 184/24f nur T1 TE OGH 2025-08-05 5 Ob 81/25k TE OGH 2025-10-30 5 Ob 28/25s vgl; nur T1 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1995:RS0079847
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