Amtliche Quellenris.bka.gv.at · EUR-Lex
Europaius

OGH Rechtssatz RS0083797 (5Ob84/95 u. a.)

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0083797 Entscheidungsdatum29.01.2026 Geschäftszahl5Ob84/95; 5Ob292/07p; 5Ob249/08s; 5Ob251/08k; 5Ob169/16p; 5Ob168/16s; 5Ob3/17b; 5Ob151/25d NormABGB §608 ABGB §881 IA GBG §96 RechtssatzWird im Wortlaut des gestellten Eintragungsbegehrens - allerdings ohne Verwechslungsgefahr - nicht wörtlich zum Ausdruck gebracht, dass es sich nicht um eine fideikommissarische Substitution im Sinne des Gesetzes handelt, so steht es dem Gericht frei, die Eintragung abweichend vom Wortlaut des Antrages entsprechend "klarstellend" zu formulieren.

EntscheidungstexteTE OGH 1996-02-27 5 Ob 84/95 TE OGH 2008-03-04 5 Ob 292/07p Vgl auch; Beisatz: Ein Grundbuchsantrag muss nur dann abgewiesen werden, wenn die Gefahr einer Verwechslung des Eintragungsobjekts oder einer Fehlinterpretation des Begehrens gegeben ist. (T1) TE OGH 2008-11-04 5 Ob 249/08s Vgl auch; Beisatz: Ein Grundbuchsantrag ist abzuweisen, wenn die Gefahr einer Fehlinterpretation des Begehrens gegeben ist. (T2) TE OGH 2009-03-03 5 Ob 251/08k Vgl aber; Beisatz: Keine Umformulierung, wenn auf der Bewilligung einer unrichtigen Eintragung beharrt wird. (T3) TE OGH 2017-03-01 5 Ob 169/16p Vgl auch; Beis wie T3 TE OGH 2017-03-01 5 Ob 168/16s Vgl auch; Beis wie T3 TE OGH 2017-06-27 5 Ob 3/17b Vgl auch; Beis wie T3 TE OGH 2026-01-29 5 Ob 151/25d vgl; Beisatz wie T3 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1996:RS0083797

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.