RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0106373 Entscheidungsdatum29.04.2026 Geschäftszahl10Ob2299/96b; 9Ob332/97g; 9Ob325/97b; 8Ob214/97x; 8Ob33/98f; 8Ob341/99a; 8Ob161/00k; 8Ob6/00s; 6Ob64/01g; 2Ob104/01k; 10Ob297/00z; 8Ob4/01y; 6Ob15/01a; 9Ob230/02t; 9Ob29/03k; 7Ob184/02p; 7Ob37/04y; 3Ob103/04z; 7Ob90/04t; 7Ob64/04v; 7Ob169/07i; 1Ob44/07p; 8Ob140/07g; 6Ob249/07x; 2Ob90/07k; 1Ob58/08y; 9Ob32/08h; 6Ob224/08x; 2Ob189/08w; 1Ob54/08k; 6Ob67/09k; 2Ob259/08i; 7Ob84/09t; 4Ob63/09g; 7Ob84/10v; 6Ob146/10d; 3Ob238/10m; 10Ob12/11d; 1Ob88/11i; 3Ob241/11d; 3Ob214/11h; 1Ob77/12y; 10Ob53/12k; 7Ob5/12d; 9Ob16/13p; 9Ob50/12m; 10Ob34/13t; 7Ob62/14i; 6Ob128/14p; 4Ob126/14d; 2Ob181/14b; 10Ob28/15p; 6Ob28/15h; 1Ob29/15v; 4Ob254/14b; 6Ob193/15y; 4Ob224/15t; 4Ob65/16m; 3Ob190/16m; 6Ob246/15t; 4Ob133/17p; 4Ob225/17t; 3Ob187/18y; 8Ob112/18f; 4Ob164/18y; 10Ob19/23a; 8Ob58/23x; 9Ob17/24a; 7Ob95/24g; 8Ob146/24i; 10Ob56/25w; 3Ob40/26t NormABGB §1299 E ZPO §502 HIII9 RechtssatzDie Beratungspflichten und Aufklärungspflichten von Banken sind grundsätzlich eine Frage des Einzelfalles. Gegenteiliges gilt nur dann, wenn eine grobe Fehlbeurteilung vorliegt, die im Interesse der Rechtssicherheit korrigiert werden müsste. EntscheidungstexteTE OGH 1996-11-26 10 Ob 2299/96b TE OGH 1997-10-22 9 Ob 332/97g Auch; Beisatz: Hier: Beratungspflichten und Aufklärungspflichten des vom Arbeitnehmer in Anspruch genommenen Österreichischen Gewerkschaftsbunds. (T1) TE OGH 1997-10-22 9 Ob 325/97b Auch TE OGH 1997-11-27 8 Ob 214/97x Vgl auch TE OGH 1998-06-25 8 Ob 33/98f Auch TE OGH 2000-04-27 8 Ob 341/99a Auch TE OGH 2000-07-13 8 Ob 161/00k Vgl auch TE OGH 2000-10-23 8 Ob 6/00s TE OGH 2001-04-26 6 Ob 64/01g Auch TE OGH 2001-05-16 2 Ob 104/01k TE OGH 2001-06-28 10 Ob 297/00z Ähnlich; Beisatz: Hier: Architekt. (T2) TE OGH 2001-08-30 8 Ob 4/01y Auch TE OGH 2001-09-13 6 Ob 15/01a Auch; Beisatz: Hier: Erwerb von Hausanteilsscheinen der Serie 17. (T3) TE OGH 2003-02-26 9 Ob 230/02t TE OGH 2003-04-02 9 Ob 29/03k TE OGH 2003-08-05 7 Ob 184/02p Auch; Beisatz: Der Umfang von Schutz- und Sorgfaltspflichten, wie etwa die Frage von Beratungs- und Aufklärungspflichten von Banken ist grundsätzlich eine Frage des Einzelfalles. (T4) TE OGH 2004-03-17 7 Ob 37/04y TE OGH 2004-05-26 3 Ob 103/04z Ähnlich; Beis wie T2 TE OGH 2004-05-26 7 Ob 90/04t TE OGH 2005-04-20 7 Ob 64/04v TE OGH 2007-08-29 7 Ob 169/07i Beisatz: Hier: Zur Beratungspflicht und Warnpflicht einer Bank im Rahmen einer Scheckeinlösung. (T5) TE OGH 2007-09-11 1 Ob 44/07p Auch; Beisatz: Hier: Bankgarantie - Schutz- und Sorgfaltspflichten aus dem Verhältnis zwischen Garanten und Begünstigten. (T6) TE OGH 2008-02-28 8 Ob 140/07g Auch; Beisatz: Hier: Keine Fehlbeurteilung (keine Anhaltspunkte dafür, dass der Klägerin - im Gegensatz zur Beklagten - bekannt war oder auch nur bekannt sein musste, dass der Schuldner zum Zeitpunkt der Umschuldung von seiner Spielsucht nicht geheilt war. (T7) TE OGH 2008-02-21 6 Ob 249/07x Auch; Beisatz: Hier: Anlageberater eines Wertpapierdienstleistungsunternehmens. Ist eine große Zahl von Anlegern betroffen, ist die Revision dennoch im Interesse der Rechtssicherheit zulässig. (T8) TE OGH 2008-03-27 2 Ob 90/07k Vgl; Beis wie T2 TE OGH 2008-09-16 1 Ob 58/08y Auch; Beisatz: Hier: Aufklärungspflicht des Richters gegenüber Parteien bei einvernehmlicher Scheidung. (T9) TE OGH 2008-10-08 9 Ob 32/08h Auch; Beisatz: Hier: Erwerb von Miteigentumsanteilen an britischen Er- und Ablebensversicherungspolizzen. (T10) TE OGH 2008-11-06 6 Ob 224/08x Beisatz: Das Bestehen und der Umfang der Beratungs- und Aufklärungspflichten der Banken stellt jeweils eine Frage des Einzelfalls dar, der in der Regel keine Rechtsfrage der in § 502 Abs 1 ZPO geforderten Bedeutung zukommt. (T11)Beisatz: Das Bestehen und der Umfang der Beratungs- und Aufklärungspflichten der Banken stellt jeweils eine Frage des Einzelfalls dar, der in der Regel keine Rechtsfrage der in Paragraph 502, Absatz eins, ZPO geforderten Bedeutung zukommt. (T11) TE OGH 2009-01-29 2 Ob 189/08w Beisatz: Auch eine Vielzahl von Geschädigten ändert nichts daran, dass die Frage, wie weit jeweils die Aufklärungspflichten gehen, dennoch auch dabei stets von den ganz konkreten Umständen des Einzelfalls abhängt (zB Risikobereitschaft des Anlegers, Höhe der zu veranlagenden Geldsumme, Renditeerwartung des Anlegers uvm). (T12) TE OGH 2008-09-16 1 Ob 54/08k Auch; Beisatz: Es hängt im Allgemeinen von den konkreten Umständen des Einzelfalls ab, ob bzw welche Aufklärungspflichten bestehen. (T13) Beisatz: Hier: Belehrungspflicht des Richters anlässlich der Vorsprache einer Partei am Amtstag. (T14) TE OGH 2009-05-14 6 Ob 67/09k TE OGH 2009-05-20 2 Ob 259/08i TE OGH 2009-09-02 7 Ob 84/09t Beisatz: Hier: Rechtsanwalt als Vertragserrichter. (T15) TE OGH 2010-01-19 4 Ob 63/09g Vgl TE OGH 2010-05-26 7 Ob 84/10v Auch TE OGH 2010-09-01 6 Ob 146/10d Vgl TE OGH 2010-12-14 3 Ob 238/10m Auch TE OGH 2011-03-01 10 Ob 12/11d Auch TE OGH 2011-05-24 1 Ob 88/11i Auch; Vgl auch Beis wie T12; Beisatz: Hier: Zins‑Cap‑Optionsschein. (T16) TE OGH 2012-01-18 3 Ob 241/11d Auch; Beis wie T11 TE OGH 2012-01-18 3 Ob 214/11h TE OGH 2012-05-24 1 Ob 77/12y Beisatz: Hier: Secondhand-Polizze. (T17) TE OGH 2012-12-17 10 Ob 53/12k Auch TE OGH 2013-02-18 7 Ob 5/12d TE OGH 2013-05-29 9 Ob 16/13p Auch TE OGH 2013-04-24 9 Ob 50/12m Auch TE OGH 2013-11-04 10 Ob 34/13t TE OGH 2014-05-07 7 Ob 62/14i Auch; Beisatz: Fragen, die den konkreten Umfang von Beratungs‑ und Aufklärungspflichten von Banken und Anlageberatern betreffen, sind solche des Einzelfalls. (T18) TE OGH 2014-09-17 6 Ob 128/14p Beisatz: Der Frage, wann und unter welchen Umständen eine Konvertierung des Fremdwährungskredits durch den Kreditgeber zulässig ist, kommt in der Regel keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung zu, es sei denn, dem Berufungsgericht ist eine grobe Fehlbeurteilung unterlaufen (6 Ob 275/05t). (T19) TE OGH 2014-09-17 4 Ob 126/14d Auch TE OGH 2014-11-27 2 Ob 181/14b TE OGH 2015-04-28 10 Ob 28/15p TE OGH 2015-04-27 6 Ob 28/15h Beis wie T12 TE OGH 2015-04-23 1 Ob 29/15v Auch TE OGH 2015-08-11 4 Ob 254/14b Auch TE OGH 2015-11-26 6 Ob 193/15y Beis wie T11; Beis wie T12; Beisatz: Diese Grundsätze gelten auch für eine (stille) Beteiligung an einem Unternehmen (hier: „Schiffsbeteiligungen“). (T20) TE OGH 2015-12-15 4 Ob 224/15t TE OGH 2016-05-24 4 Ob 65/16m Auch TE OGH 2017-01-26 3 Ob 190/16m Beisatz: Hier: „Weichkosten“ geschlossener Fonds. (T21) TE OGH 2017-05-29 6 Ob 246/15t Beis wie T11 TE OGH 2017-12-21 4 Ob 133/17p Beis wie T1 TE OGH 2018-03-22 4 Ob 225/17t Auch TE OGH 2018-10-24 3 Ob 187/18y Auch TE OGH 2018-09-24 8 Ob 112/18f Auch; Beisatz: Hier: Verwalter nach WEG. (T22) TE OGH 2019-01-29 4 Ob 164/18y TE OGH 2023-10-31 10 Ob 19/23a Beisatz: Hier: nicht unbeträchtliches wirtschaftliches Eigeninteresse des Beklagten am Projekt des Kreditnehmers und damit auch an der Kreditgewährung. (T23) TE OGH 2024-06-26 8 Ob 58/23x vgl TE OGH 2024-07-23 9 Ob 17/24a Beisatz wie T3 TE OGH 2024-08-28 7 Ob 95/24g Beisatz wie T4; Beisatz wie T12 Beisatz: Hier: "Phishing"-Nachrichten bei Internetbanking. (T24) TE OGH 2025-02-27 8 Ob 146/24i TE OGH 2026-01-13 10 Ob 56/25w Beisatz wie T4 TE OGH 2026-04-29 3 Ob 40/26t Beisatz wie T4 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106373
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