RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0106264 Entscheidungsdatum26.04.2023 Geschäftszahl14Os161/96; 13Os123/03 (13Os124/03); 14Os30/03; 13Os133/03; 14Os16/04; 14Os24/05v; 13Os46/05x; 14Os116/05y; 14Os96/05g; 14Os135/06v; 13Os90/08x; 13Os81/08y; 13Os65/10y; 13Os36/11k (13Os37/11g); 14Os84/14f (14Os85/14b); 13Os123/14h; 13Os107/14f; 13Os62/15i; 14Os70/15y; 15Os58/16t (15Os67/16s); 13Os55/18i; 15Os106/19f; 27Ds1/20h; 12Os34/23a NormStPO §280 RechtssatzDie Frage, welchen rechtserheblichen Inhalt eine gerichtliche Entscheidung hat, ist eine Rechtsfrage, die aufgrund des Wortlautes von Spruch und Begründung in Verbindung mit dem dadurch angewandten Gesetz zu lösen ist und nicht durch Erforschung des vermutlichen Willens der am Zustandekommen dieser Entscheidung beteiligten Organwalter. Eine undeutliche Entscheidung ist im Zweifel gesetzeskonform auszulegen. EntscheidungstexteTE OGH 1997-01-14 14 Os 161/96 TE OGH 2003-09-24 13 Os 123/03 Vgl TE OGH, AUSL EGMR 2003-09-09 14 Os 30/03 Vgl TE OGH 2003-10-22 13 Os 133/03 Vgl; Beisatz: Hier: Verfolgungsvorbehalt in Beschlussform. (T1) TE OGH 2004-03-16 14 Os 16/04 Vgl; Beisatz: Hier: Freispruch der Sache nach. (T2) TE OGH 2005-04-05 14 Os 24/05v Vgl TE OGH 2005-05-04 13 Os 46/05x Vgl TE OGH 2005-11-22 14 Os 116/05y Auch; Beisatz: Der Inhalt einer Entscheidung wird nicht durch deren Form, sondern durch deren Wesen bestimmt. (T3) TE OGH 2006-04-04 14 Os 96/05g TE OGH 2007-02-13 14 Os 135/06v Vgl; Beisatz: Die Missachtung der - im Gesetz verlangten - Beschlussform ist nicht mit einer gänzlichen Unterlassung des Ausspruchs nach § 494a Abs 1 Z 4 StPO gleichzusetzen und vermag den im konkreten Fall nur in der mündlichen Urteilsbegründung ausgesprochenen Widerruf nicht zu beseitigen oder zu präkludieren, denn der Inhalt einer Entscheidung wird nicht durch deren Form, sondern durch deren Wesen bestimmt. (T4)Vgl; Beisatz: Die Missachtung der - im Gesetz verlangten - Beschlussform ist nicht mit einer gänzlichen Unterlassung des Ausspruchs nach Paragraph 494 a, Absatz eins, Ziffer 4, StPO gleichzusetzen und vermag den im konkreten Fall nur in der mündlichen Urteilsbegründung ausgesprochenen Widerruf nicht zu beseitigen oder zu präkludieren, denn der Inhalt einer Entscheidung wird nicht durch deren Form, sondern durch deren Wesen bestimmt. (T4) TE OGH 2008-07-23 13 Os 90/08x Vgl auch TE OGH 2008-07-23 13 Os 81/08y Auch; Beis wie T3 TE OGH 2010-08-19 13 Os 65/10y Auch; Beisatz: Hier: Abschöpfung der Bereicherung und Einziehung erfolgte irrig in Beschlussform. (T5) TE OGH 2011-05-12 13 Os 36/11k Vgl TE OGH 2014-10-28 14 Os 84/14f Vgl TE OGH 2014-12-18 13 Os 123/14h Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T4 TE OGH 2015-02-25 13 Os 107/14f Beis wie T3; Beisatz: Die Anfechtungsmöglichkeiten richten sich nach der rechtsrichtigen Entscheidungsform. (T6) TE OGH 2015-08-19 13 Os 62/15i Auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Ausspruch eines Tätigkeitsverbotes nicht im Strafurteil, sondern entgegen § 435 Abs 1 StPO in Beschlussform. (T7)Auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Ausspruch eines Tätigkeitsverbotes nicht im Strafurteil, sondern entgegen Paragraph 435, Absatz eins, StPO in Beschlussform. (T7) TE OGH 2016-01-26 14 Os 70/15y TE OGH 2016-06-27 15 Os 58/16t Auch TE OGH 2018-06-27 13 Os 55/18i GlRS; nur T3; Beisatz: Hier: Verfallsausspruch. (T8) TE OGH 2019-10-17 15 Os 106/19f Vgl; nur T3; Beisatz: Hier: Fortführungsbeschluss. (T9) TE OGH 2022-04-25 27 Ds 1/20h Vgl TE OGH 2023-04-26 12 Os 34/23a vgl; Beisatz wie T3 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1997:RS0106264
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.