RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0107573 Entscheidungsdatum18.04.2023 Geschäftszahl8Ob2155/96m; 8Ob138/97w; 6Ob265/98h; 7Ob322/98y; 6Ob262/99v; 8Ob53/00b; 8Ob278/99m; 10Ob40/00f; 9Ob346/00y; 6Ob68/01w; 7Ob272/01b; 10Ob309/02t; 7Ob121/05b; 6Ob150/06m; 6Ob57/07m; 7Ob111/08m; 1Ob89/08g; 3Ob49/13x; 9Ob30/16a; 8Ob42/17k; 5Ob91/18w; 6Ob68/23b NormABGB §358 IIIABGB §358 römisch drei ZPO §502 Abs1 HIII ZPO §508a RechtssatzBei der Frage, ob ein Rechtsanwalt bei der Abwicklung einer mehrseitigen Treuhandschaft seiner hohen Sorgfaltspflicht nachgekommen ist, handelt es sich um einen Einzelfall, da es immer auf die jeweilige konkrete Vereinbarung ankommt. EntscheidungstexteTE OGH 1997-04-24 8 Ob 2155/96m TE OGH 1997-09-18 8 Ob 138/97w Ähnlich; Beisatz: Der Auslegung einzelner Bestimmungen eines Treuhandvertrages kommt im allgemeinen keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung zu (7 Ob 626, 627/92). (T1) TE OGH 1999-05-20 6 Ob 265/98h Ähnlich; Beis wie T1; Beisatz: Inhalt und Umfang von Treuhandverträgen sind jeweils im Einzelfall anhand der getroffenen Vertragsbestimmungen zu prüfen. (T2); Beisatz: Die Beurteilung ist von den konkreten Umständen des Einzelfalles abhängig. (T3) TE OGH 1999-09-01 7 Ob 322/98y Auch; Beisatz: Ob ein Vertrag im Einzelfall richtig ausgelegt wurde, stellt keine erhebliche Rechtsfrage dar, es sei denn, es läge infolge einer wesentlichen Verkennung der Rechtslage ein unvertretbares Auslegungsergebnis vor. (T4) TE OGH 1999-11-25 6 Ob 262/99v Vgl auch TE OGH 2000-02-24 8 Ob 53/00b Ähnlich; Beis wie T2; Beis wie T3 TE OGH 2000-02-24 8 Ob 278/99m Auch; Beisatz: Die Frage, ob der Treuhänder durch die gewählte Veranlagungsart gegen ihn treffende Sorgfaltspflichten verstoßen hat, ist eine solche des Einzelfalls. (T5) TE OGH 2000-09-05 10 Ob 40/00f TE OGH 2001-01-10 9 Ob 346/00y Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Wirtschaftstreuhänder. (T6) TE OGH 2001-03-29 6 Ob 68/01w Ähnlich; Beisatz: Ob einem Rechtsanwalt bei einem namens seines Klienten abgeschlossenen Vergleich eine Sorgfaltsverletzung vorzuwerfen ist, hängt von den jeweiligen Umständen des Einzelfalles ab und stellt grundsätzlich keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO dar. (T7)Ähnlich; Beisatz: Ob einem Rechtsanwalt bei einem namens seines Klienten abgeschlossenen Vergleich eine Sorgfaltsverletzung vorzuwerfen ist, hängt von den jeweiligen Umständen des Einzelfalles ab und stellt grundsätzlich keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO dar. (T7) TE OGH 2001-12-07 7 Ob 272/01b TE OGH 2002-12-10 10 Ob 309/02t Beis wie T1 TE OGH 2005-07-11 7 Ob 121/05b TE OGH 2006-08-31 6 Ob 150/06m Beis wie T2; Beisatz: Ob der an den Treuhänder anzulegende Sorgfaltsmaßstab eine Einsicht in die Insolvenzdatei erforderlich macht, richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls. (T8) TE OGH 2007-03-16 6 Ob 57/07m TE OGH 2008-09-11 7 Ob 111/08m TE OGH 2008-11-25 1 Ob 89/08g TE OGH 2013-05-15 3 Ob 49/13x Beisatz: Hier: Abwägung der Verpflichtung zur Minimierung der Gebührenbelastung beizutragen zur Verpflichtung der Sicherung des Käufers (in Bezug auf die Einverleibung seines Eigentumsrechts) und der Bank (in Bezug auf die Einverleibung des Pfandrechts). (T9) TE OGH 2016-06-24 9 Ob 30/16a Beis wie T1; Beis wie T4 TE OGH 2018-01-26 8 Ob 42/17k Vgl; Beis wie T4 TE OGH 2018-07-18 5 Ob 91/18w TE OGH 2023-04-18 6 Ob 68/23b vgl; Beisatz nur wie T1; Beisatz nur wie T2; Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T4; Beisatz nur wie T5 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1997:RS0107573
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