RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0108569 Entscheidungsdatum24.09.2025 Geschäftszahl5Nd509/97; 9Nda4/97; 6Nd512/98; 7Nd515/99; 10Nd502/00; 2Nd501/01; 7Nd502/01; 5Nd509/01; 6Nc103/02b; 6Nc3/06b; 7Nc10/09v; 7Nc21/10p; 5Nc29/10z; 7Nc11/11v; 7Nc4/13t; 7Ob11/13p; 4Nc23/14s; 10Nc28/14w; 8Nc24/18y; 6Nc6/19p; 8Ob23/19v; 4Nc6/19y; 8Ob31/19w; 4Ob35/19d; 5Nc20/19i; 2Nc1/20z; 6Nc18/23h; 2Nc69/23d; 3Nc72/24d; 6Ob201/24p; 3Nc12/25g; 3Nc27/25p; 3Nc28/25k; 3Nc29/25g; 3Nc21/25f; 3Nc23/25z; 3Ob64/25w; 3Nc76/25v; 3Nc88/25h; 3Nc89/25f; 3Nc86/25i; 3Nc87/25m; 3Nc97/25g NormJN §28 Abs1 JN §106 RechtssatzEine Ordination durch den Obersten Gerichtshof im Sinn des § 28 Abs 1 JN hat erst dann zu erfolgen, wenn die Voraussetzungen für die örtliche Zuständigkeit eines inländischen Gerichtes im Sinne dieses Gesetzes oder einer anderen Rechtsvorschrift nicht gegeben oder nicht zu ermitteln sind.Eine Ordination durch den Obersten Gerichtshof im Sinn des Paragraph 28, Absatz eins, JN hat erst dann zu erfolgen, wenn die Voraussetzungen für die örtliche Zuständigkeit eines inländischen Gerichtes im Sinne dieses Gesetzes oder einer anderen Rechtsvorschrift nicht gegeben oder nicht zu ermitteln sind. EntscheidungstexteTE OGH 1997-09-02 5 Nd 509/97 TE OGH 1998-01-13 9 Nda 4/97 Veröff: SZ 71/1 TE OGH 1998-10-12 6 Nd 512/98 TE OGH 1999-10-11 7 Nd 515/99 Auch; Beisatz: Steht (wie hier) in Ansehung eines Beklagten ein Wahlgerichtsstand zur Verfügung, kommt eine Ordination nach § 28 JN nicht in Betracht. (T1)Auch; Beisatz: Steht (wie hier) in Ansehung eines Beklagten ein Wahlgerichtsstand zur Verfügung, kommt eine Ordination nach Paragraph 28, JN nicht in Betracht. (T1) TE OGH 2000-05-10 10 Nd 502/00 Beisatz: Vor rechtskräftiger Erledigung der im Prozess erhobenen Einrede der örtlichen Unzuständigkeit kommt eine Ordination nicht in Frage. (T2) TE OGH 2001-01-15 2 Nd 501/01 Vgl auch; Beisatz: Aus Art 4 EVÜ ergibt sich keine Verpflichtung Österreichs zur Ausübung der Gerichtsbarkeit. (T3)Vgl auch; Beisatz: Aus Artikel 4, EVÜ ergibt sich keine Verpflichtung Österreichs zur Ausübung der Gerichtsbarkeit. (T3) TE OGH 2001-03-14 7 Nd 502/01 TE OGH 2001-08-21 5 Nd 509/01 Vgl auch; Beisatz: Die Ordination eines in Österreich gelegenen Verlassenschaftsgerichtes ist zwar grundsätzlich möglich, setzt jedoch voraus, dass weder der letzte allgemeine Gerichtsstand des Verstorbenen im Inland noch ein im Inland gelegenes Vermögen des Verstorbenen zu ermitteln ist. (T4) TE OGH 2002-10-18 6 Nc 103/02b TE OGH 2006-03-20 6 Nc 3/06b Beisatz: Hier: Für die von der Einschreiterin und ihrer deutschen Alleingesellschafterin beabsichtigte Verschmelzung auf die Alleingesellschafterin (aus österreichischer Sicht also eine Hinaus-Verschmelzung), ist - soweit es die übertragende österreichische Einschreiterin betrifft - das Firmenbuchgericht, in dem die Einschreiterin ihren Sitz hat, gemäß § 120 Abs 1 Z 1 und Abs 2 Satz 1 JN zur Prüfung der Verschmelzung und deren Eintragung zuständig. (T5)Beisatz: Hier: Für die von der Einschreiterin und ihrer deutschen Alleingesellschafterin beabsichtigte Verschmelzung auf die Alleingesellschafterin (aus österreichischer Sicht also eine Hinaus-Verschmelzung), ist - soweit es die übertragende österreichische Einschreiterin betrifft - das Firmenbuchgericht, in dem die Einschreiterin ihren Sitz hat, gemäß Paragraph 120, Absatz eins, Ziffer eins und Absatz 2, Satz 1 JN zur Prüfung der Verschmelzung und deren Eintragung zuständig. (T5) TE OGH 2009-06-02 7 Nc 10/09v Auch TE OGH 2010-10-22 7 Nc 21/10p Auch TE OGH 2011-01-17 5 Nc 29/10z Auch; Beis wie T2 TE OGH 2011-08-09 7 Nc 11/11v Auch TE OGH 2013-02-27 7 Nc 4/13t TE OGH 2013-03-27 7 Ob 11/13p TE OGH 2014-10-29 4 Nc 23/14s TE OGH 2014-01-04 10 Nc 28/14w Vgl auch; Beisatz: § 28 Abs 1 Z 2 JN soll die Fälle abdecken, in denen trotz Fehlens eines Gerichtsstands im Inland ein Bedürfnis nach Gewährung inländischen Rechtsschutzes vorhanden ist, weil ein Naheverhältnis zum Inland besteht und im Einzelfall keine effektive Klagemöglichkeit im Ausland gegeben ist. (T6)Vgl auch; Beisatz: Paragraph 28, Absatz eins, Ziffer 2, JN soll die Fälle abdecken, in denen trotz Fehlens eines Gerichtsstands im Inland ein Bedürfnis nach Gewährung inländischen Rechtsschutzes vorhanden ist, weil ein Naheverhältnis zum Inland besteht und im Einzelfall keine effektive Klagemöglichkeit im Ausland gegeben ist. (T6) TE OGH 2019-01-25 8 Nc 24/18y TE OGH 2019-04-03 6 Nc 6/19p Vgl; Beis wie T2 TE OGH 2019-03-25 8 Ob 23/19v Beis wie T2 TE OGH 2019-03-06 4 Nc 6/19y Auch TE OGH 2019-03-25 8 Ob 31/19w Beis wie T2 TE OGH 2019-07-05 4 Ob 35/19d Beis wie T2 TE OGH 2019-09-02 5 Nc 20/19i TE OGH 2020-02-28 2 Nc 1/20z TE OGH 2023-08-08 6 Nc 18/23h vgl; Beisatz: Dies ist nicht der Fall, wenn die Parteien mittels Gerichtsstandsvereinbarung die örtliche Zuständigkeit inländischer Gerichte vereinbart haben. (T7) Beisatz: Hier: Vereinbarung der örtlichen Zuständigkeit der in Wien gelegenen Gerichte. (T8) TE OGH 2023-09-21 2 Nc 69/23d TE OGH 2024-12-17 3 Nc 72/24d TE OGH 2025-02-18 6 Ob 201/24p TE OGH 2025-05-12 3 Nc 12/25g TE OGH 2025-06-16 3 Nc 27/25p TE OGH 2025-06-16 3 Nc 28/25k TE OGH 2025-06-16 3 Nc 29/25g TE OGH 2025-06-16 3 Nc 21/25f TE OGH 2025-06-16 3 Nc 23/25z TE OGH 2025-05-28 3 Ob 64/25w vgl TE OGH 2025-07-07 3 Nc 76/25v TE OGH 2025-07-07 3 Nc 88/25h TE OGH 2025-07-07 3 Nc 89/25f TE OGH 2025-07-07 3 Nc 86/25i TE OGH 2025-07-07 3 Nc 87/25m TE OGH 2025-09-24 3 Nc 97/25g European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1997:RS0108569
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