RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0109738 Entscheidungsdatum25.10.2023 Geschäftszahl1Ob319/97m; 2Ob304/98i; 8ObA154/98z; 6Ob139/98d; 2Ob22/99w; 9ObA247/98h; 2Ob41/99i; 2Ob288/99p; 7Ob286/99f (7Ob294/99g); 7Nd520/99; 1Ob55/00w; 5Nd523/99; 7Ob132/00p; 7Ob117/00g; 10Nd512/01; 3Ob20/02s; 3Ob203/03d; 5Ob240/18g; 9Ob8/19w; 8Ob31/19w; 8Ob30/19y; 10Ob36/19w; 7Ob4/19t; 8Ob45/19d; 8Ob172/22k; 2Ob177/23b NormLGVÜ allg LGVÜ II 2007 allgLGVÜ römisch zwei 2007 allg EuGVÜ allg RechtssatzDas LGVÜ geht dem nationalen Recht vor. Es ist für die Beurteilung der internationalen Zuständigkeit ausschließlich maßgebend. EntscheidungstexteTE OGH 1998-02-24 1 Ob 319/97m Veröff: SZ 71/31 TE OGH 1998-11-12 2 Ob 304/98i Auch; Veröff: SZ 71/191 TE OGH 1998-12-10 8 ObA 154/98z Beisatz: Auch im Rahmen des LGVÜ hat die Zuständigkeitsprüfung außerhalb der ausschließlichen Zuständigkeiten des Art 16 LGVÜ aufgrund der Angaben des Klägers zu erfolgen. (T1); Beisatz: Dies gilt grundsätzlich auch im Verfahren vor dem Arbeitsgericht. (T2) Veröff: SZ 71/207Beisatz: Auch im Rahmen des LGVÜ hat die Zuständigkeitsprüfung außerhalb der ausschließlichen Zuständigkeiten des Artikel 16, LGVÜ aufgrund der Angaben des Klägers zu erfolgen. (T1); Beisatz: Dies gilt grundsätzlich auch im Verfahren vor dem Arbeitsgericht. (T2) Veröff: SZ 71/207 TE OGH 1999-02-25 6 Ob 139/98d TE OGH 1999-02-11 2 Ob 22/99w nur: Das LGVÜ geht dem nationalen Recht vor. (T3) TE OGH 1999-01-20 9 ObA 247/98h TE OGH 1999-02-25 2 Ob 41/99i nur: Das LGVÜ geht dem nationalen Recht vor. (T4); Veröff: SZ 72/37 TE OGH 1999-10-21 2 Ob 288/99p TE OGH 1999-11-23 7 Ob 286/99f Veröff: SZ 72/192 TE OGH 2000-03-10 7 Nd 520/99 TE OGH 2000-03-28 1 Ob 55/00w Beisatz: Die internationale Zuständigkeit ist nach dem LGVÜ und nicht nach dem EuGVÜ zu überprüfen. (T5) TE OGH 2000-05-08 5 Nd 523/99 Beisatz: Das EuGVÜ/LGVÜ regelt die internationale Zuständigkeit der Gerichte der Vertragsstaaten abschließend. Österreichische Gerichte dürfen ihre Zuständigkeit damit nur auf Tatbestände stützen, die im Zuständigkeitskatalog des EuGVÜ/LGVÜ berücksichtigt sind. (T6) Beisatz: Das LGVÜ schafft ein selbständiges, in sich geschlossenes System der internationalen Zuständigkeit österreichischer Gerichte. Wird darin die Zuständigkeit österreichischer Gerichte für einen bestimmten Rechtsstreit vorgesehen, sind diese automatisch zuständig, ohne dass geprüft werden müsste, ob die Sache einen hinreichenden Nahebezug im Inland im Sinn der Indikationentheorie hat. (T7) TE OGH 2000-06-28 7 Ob 132/00p Veröff: SZ 73/106 TE OGH 2000-12-14 7 Ob 117/00g Beisatz: Hier: EuGVÜ (T8); Beisatz: Soweit das EuGVÜ die örtliche Zuständigkeit regelt, gilt dies auch für die Beurteilung der örtlichen Zuständigkeit. (T9) TE OGH 2001-09-25 10 Nd 512/01 Auch; Beis wie T8 TE OGH 2002-07-18 3 Ob 20/02s nur T3; Beisatz: Ebenso das EuGVÜ. (T10); Veröff: SZ 2002/97 TE OGH 2004-04-28 3 Ob 203/03d nur T1; Beis wie T10 TE OGH 2019-02-20 5 Ob 240/18g TE OGH 2019-03-28 9 Ob 8/19w TE OGH 2019-03-25 8 Ob 31/19w Auch TE OGH 2019-04-29 8 Ob 30/19y Auch TE OGH 2019-05-28 10 Ob 36/19w TE OGH 2019-06-26 7 Ob 4/19t Auch TE OGH 2019-06-27 8 Ob 45/19d Vgl TE OGH 2023-06-27 8 Ob 172/22k vgl TE OGH 2023-10-25 2 Ob 177/23b vgl; Beisatz: Hier: EuGVVO. (T11) Anm: Vgl RS0106679 [T6].Anmerkung, Vgl RS0106679 [T6]. European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1998:RS0109738
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.