← Österreich

{'item': ['2Ob348/98k', '3Ob14/00f', '8ObA130/01b']}

RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum14.01.1999 Geschäftszahl2Ob348/98k; 3Ob14/00f; 8ObA130/01b NormZPO §1 Ab; ZPO §1 Ac; BundesmuseenG §1; BundesmuseenG §2; BundesmuseenG §6;

§31a

Z1;

§31a

Z2;

§31a

Z3;

§31a

Z4;

§31aZ5; Rechtssatz

Bei der Graphischen Sammlung Albertina handelt es sich um ein Bundesmuseum. Sie wird erst mit Inkrafttreten der Museumsordnung nach § 6 des Bundesgesetzes über die Rechtstellung, Errichtung, Organisation und Erhaltung der Bundesmuseen [Bundesmuseen-Gesetz BGBl I 1988/115] (spätestens bis zum

  1. 2002 mit spätester Wirksamkeit zum
  2. 2003) eigene Rechtspersönlichkeit erlangen. Da hinsichtlich der Graphischen Sammlung Albertina bisher aber noch keine Museumsordnung in Kraft getreten ist, handelt es sich bei ihr daher um eine unselbständige Einrichtung des Bundes mit eingeschränkter Teilrechtsfähigkeit gemäß § 31a Z 1 bis 5

.Bei der Graphischen Sammlung Albertina handelt es sich um ein Bundesmuseum. Sie wird erst mit Inkrafttreten der Museumsordnung nach Paragraph 6, des Bundesgesetzes über die Rechtstellung, Errichtung, Organisation und Erhaltung der Bundesmuseen [Bundesmuseen-Gesetz BGBl römisch eins 1988/115] (spätestens bis zum

  1. 2002 mit spätester Wirksamkeit zum
  2. 2003) eigene Rechtspersönlichkeit erlangen. Da hinsichtlich der Graphischen Sammlung Albertina bisher aber noch keine Museumsordnung in Kraft getreten ist, handelt es sich bei ihr daher um eine unselbständige Einrichtung des Bundes mit eingeschränkter Teilrechtsfähigkeit gemäß Paragraph 31 a, Ziffer eins bis 5

. EntscheidungstexteTE OGH 1999/01/14 2 Ob 348/98k TE OGH 2001/10/09 3 Ob 14/00f Vgl auch; Beisatz: Die Bundesmuseen (darunter auch das Kunsthistorische Museum) unterstehen als Einrichtungen des Bundes dem zuständigen Bundesminister (§ 31 Abs 1

). Nach den §§ 1 und 2 des derzeit gültigen BundesmuseenG BGBl I Nr 115/1998 iVm § 1 der Museumsordnung für das Kunsthistorische Museum, BGBl II Nr. 463/1998 besitzt das Kunsthistorische Museum ab

  1. 1999 als wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechtes (des Bundes) eigene Rechtspersönlichkeit. Am
  2. 1994 kam den Bundesmuseen (damit auch dem Kunsthistorischen Museum) gemäß § 31a Abs 1

(idF BGBl Nr 689/1991) Rechtspersönlichkeit und damit eigene Verpflichtungsfähigkeit unter Ausschaltung der Haftung des Bundes (§ 31a Abs 4

) nur in den dort genannten Rechtsangelegenheiten (Geschäften) zu. (T1) Vgl auch; Beisatz: Die Bundesmuseen (darunter auch das Kunsthistorische Museum) unterstehen als Einrichtungen des Bundes dem zuständigen Bundesminister (Paragraph 31, Absatz eins,

). Nach den Paragraphen eins und 2 des derzeit gültigen BundesmuseenG Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 115 aus 1998, in Verbindung mit Paragraph eins, der Museumsordnung für das Kunsthistorische Museum, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 463 aus 1998, besitzt das Kunsthistorische Museum ab

  1. 1999 als wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechtes (des Bundes) eigene Rechtspersönlichkeit. Am
  2. 1994 kam den Bundesmuseen (damit auch dem Kunsthistorischen Museum) gemäß Paragraph 31 a, Absatz eins,

in der Fassung Bundesgesetzblatt Nr 689 aus 1991,) Rechtspersönlichkeit und damit eigene Verpflichtungsfähigkeit unter Ausschaltung der Haftung des Bundes (Paragraph 31 a, Absatz 4,

) nur in den dort genannten Rechtsangelegenheiten (Geschäften) zu. (T1) TE OGH 2001/11/29 8 ObA 130/01b Vgl; Veröff: SZ 74/192 RechtssatznummerRS0111611

🔗 Zur amtlichen Quelle

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.