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{'item': '13Os142/00; 14Os112/10t; 14Os75/11b (14Os76/11z; 14Os77/11x); 15Os150/11i; 12Os171/11f (12Os191/11x); 15Os10/12b; 14Os42/12a; 15Os17/12g; 12

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0114428 Entscheidungsdatum12.06.2025 Geschäftszahl13Os142/00; 14Os112/10t; 14Os75/11b (14Os76/11z; 14Os77/11x); 15Os150/11i; 12Os171/11f (12Os191/11x); 15Os10/12b; 14Os42/12a; 15Os17/12g; 12Os154/11f (12Os155/11b; 12Os156/11z; 12Os157/11x); 14Os86/12x; 14Os101/12b; 14Os47/13p; 12Os91/13v; 11Os128/14d; 15Os105/14a; 11Os109/15m; 11Os117/15p; 12Os64/16b; 14Os107/16s; 12Os144/16t; 11Os50/17p; 14Os74/17i; 11Os156/17a; 12Os78/18i; 15Os156/18g; 13Os23/20m; 15Os10/20i; 12Os93/20y; 11Os49/20w; 12Os3/21i; 12Os135/20z; 15Os108/21b; 11Os99/22a; 13Os55/23x; 14Os127/23t; 15Os89/24p; 14Os38/25g NormNPSG §3 NPSG §4 SMG §28 A RechtssatzDie bloße Nennung der Anzahl und der Bezeichnung (suchtgifthaltiger) Tabletten ersetzt nicht die erforderlichen Feststellungen über den Stoff und die (große) Menge des Suchtgifts. EntscheidungstexteTE OGH 2000-12-13 13 Os 142/00 TE OGH 2010-08-24 14 Os 112/10t TE OGH 2011-07-06 14 Os 75/11b TE OGH 2011-12-20 15 Os 150/11i Auch; Beisatz: Strafrechtlich relevantes Verhalten nach dem Suchtmittelgesetz bezieht sich nur auf konkrete, in der Suchtgiftverordnung oder der Psychotropenverordnung erfasste Wirkstoffe, weshalb Feststellungen zur Beschaffenheit, also zur Wirkstoffart und -menge bzw dem Reinsubstanzgehalt tatverfangener Substanzen unabdingbar sind. (T1) TE OGH 2012-01-31 12 Os 171/11f Beisatz: Hier: Die Feststellung des Besitzes von „350 Stück Substitol“ nicht ausreichend. (T2) Beis wie T1 TE OGH 2012-02-29 15 Os 10/12b Ähnlich TE OGH 2012-05-15 14 Os 42/12a Vgl; Beisatz: Hier: Feststellungen zur Wirkstoffart der bloß mit Handelsnamen („Speed“) bezeichneten Waren fehlen. (T3) TE OGH 2012-03-28 15 Os 17/12g TE OGH 2012-02-28 12 Os 154/11f Beisatz: Hier: Bloße Bezeichnung mit Marken- oder Handelsnamen. (T4) TE OGH 2012-09-25 14 Os 86/12x Vgl auch; Beisatz: Die vom Erstgericht (lediglich) konstatierte Reinsubstanz „Kokain‑HCL“ entspricht nicht der im Anhang 1 zur Suchtgift‑Grenzmengenverordnung genannten Substanz „Cocain“; die zu dieser festgesetzte Grenzmenge von 15 Gramm bezieht sich gemäß § 2 SGV nur auf die Base dieses Suchtgifts. (T5)Vgl auch; Beisatz: Die vom Erstgericht (lediglich) konstatierte Reinsubstanz „Kokain‑HCL“ entspricht nicht der im Anhang 1 zur Suchtgift‑Grenzmengenverordnung genannten Substanz „Cocain“; die zu dieser festgesetzte Grenzmenge von 15 Gramm bezieht sich gemäß Paragraph 2, SGV nur auf die Base dieses Suchtgifts. (T5) TE OGH 2013-01-29 14 Os 101/12b Vgl; Beisatz: Hier: Der bloße Hinweis, dass die Angeklagten damit rechneten, mit den 160 Cannabispflanzen einen Ertrag von mehr als 5.000 Gramm guter Qualität, also ein die Grenzmenge fünfzehnfach übersteigendes Quantum Marihuana zu gewinnen und zu ernten, genügt aber dem Erfordernis, Wirkstoffart und -menge der tatverfangenen Substanz festzustellen, nicht. (T6) TE OGH 2013-06-11 14 Os 47/13p Vgl; Beisatz: Die im Anhang 1 zur Suchtgift‑Grenzmengenverordnung festgesetzte Grenzmenge von 10 Gramm „Morphin“ bezieht sich gemäß § 2 SGV nicht auf Salze, sondern nur auf die Base dieses Suchtgifts. (T7)Vgl; Beisatz: Die im Anhang 1 zur Suchtgift‑Grenzmengenverordnung festgesetzte Grenzmenge von 10 Gramm „Morphin“ bezieht sich gemäß Paragraph 2, SGV nicht auf Salze, sondern nur auf die Base dieses Suchtgifts. (T7) Beisatz: Hier: Die in Bezug auf Substitolkapseln festgestellte Reinsubstanz von 200 mg Morphinsulfatpentahydrat pro Tablette bietet keine ausreichende Sachverhaltsgrundlage. (T8) TE OGH 2013-09-05 12 Os 91/13v Auch; Beisatz: Die bloße Bezeichnung mit Marken- oder Handelsnamen von (allenfalls ein Suchtgift oder einen psychotropen Stoff enthaltenden) Tabletten genügt den Feststellungserfordernissen nicht. Dass Subutex allenfalls gerichtsnotorisch den in der Suchtgiftverordnung aufscheinenden Wirkstoff Buprenorphin enthält, vermag daran nichts zu ändern, weil es in Betreff notorischer Tatsachen zwar keiner Beweisaufnahme, wohl aber deren Feststellung bedarf. (T9) TE OGH 2014-11-25 11 Os 128/14d Auch; Beisatz: Hier: Die Substanz „Mephedron“ ist in den Anhängen der Suchtgiftverordnung nicht genannt. (T10) TE OGH 2014-10-01 15 Os 105/14a Vgl; Beisatz: Strafrechtlich relevantes Verhalten nach dem ADBG 2007 idgF bezieht sich nur auf konkrete, von der Verbotsliste gemäß Anlage der Anti-Doping-Konvention (§ 22a Abs 1 Z 1 leg cit) erfasste Wirkstoffe, weshalb Konstatierungen zur konkreten Wirkstoffart der tatverfangenen Substanzen unabdingbar sind. (T11)Vgl; Beisatz: Strafrechtlich relevantes Verhalten nach dem ADBG 2007 idgF bezieht sich nur auf konkrete, von der Verbotsliste gemäß Anlage der Anti-Doping-Konvention (Paragraph 22 a, Absatz eins, Ziffer eins, leg cit) erfasste Wirkstoffe, weshalb Konstatierungen zur konkreten Wirkstoffart der tatverfangenen Substanzen unabdingbar sind. (T11) TE OGH 2015-10-27 11 Os 109/15m Auch TE OGH 2015-12-01 11 Os 117/15p Auch; Beis wie T1 TE OGH 2016-07-14 12 Os 64/16b Vgl; Beisatz: Festellung des Wirkstoffs „XTC“ in Ecstasy‑Tabletten nicht ausreichend. (T12) TE OGH 2017-01-24 14 Os 107/16s Auch; Beisatz: Strafrechtlich relevantes Verhalten nach § 4 Neue‑Psychoaktive‑Substanzen‑Gesetz (NPSG) bezieht sich nur auf konkrete, mit Verordnung gemäß § 3 NPSG bezeichnete oder von einer gemäß dieser Gesetzesstelle definierten chemischen Substanzklasse umfasste Neue Psychoaktive Substanzen. (T13)Auch; Beisatz: Strafrechtlich relevantes Verhalten nach Paragraph 4, Neue‑Psychoaktive‑Substanzen‑Gesetz (NPSG) bezieht sich nur auf konkrete, mit Verordnung gemäß Paragraph 3, NPSG bezeichnete oder von einer gemäß dieser Gesetzesstelle definierten chemischen Substanzklasse umfasste Neue Psychoaktive Substanzen. (T13) Beisatz: Ob eine in Anlage I der Neue‑Psychoaktive-Substanzen‑Verordnung (NPSV; BGBl II 2011/468) nicht genannte Substanz von den chemischen Definitionen in der Anlage II umfasst ist oder eine chemische Struktur im Sinn der Anlage II darstellt (§ 1 NPSV), kann nur anhand von Feststellungen zum konkreten Wirkstoff und zur Beschaffenheit der tatverfangenen Substanz geprüft werden. (T14)Beisatz: Ob eine in Anlage römisch eins der Neue‑Psychoaktive-Substanzen‑Verordnung (NPSV; BGBl II 2011/468) nicht genannte Substanz von den chemischen Definitionen in der Anlage römisch zwei umfasst ist oder eine chemische Struktur im Sinn der Anlage römisch zwei darstellt (Paragraph eins, NPSV), kann nur anhand von Feststellungen zum konkreten Wirkstoff und zur Beschaffenheit der tatverfangenen Substanz geprüft werden. (T14) TE OGH 2017-01-26 12 Os 144/16t Auch; Beis wie T9; Beis wie T13; Beis wie T14 TE OGH 2017-05-24 11 Os 50/17p Vgl auch; Beis wie T5 TE OGH 2017-09-05 14 Os 74/17i Auch; Beisatz: Strafrechtlich relevantes Verhalten nach § 32 Abs 2 SMG bezieht sich nach der Legaldefinition des § 4 SMG nur auf konkrete, im Anhang 1 der Verordnung (EG) Nr 273/2004 betreffend Drogenausgangsstoffe, ABl Nr L 47 vom 18. Februar 2004, sowie im Anhang der Verordnung (EG) Nr 111/2005 zur Festlegung von Vorschriften für die Überwachung des Handels mit Drogenausgangsstoffen zwischen der Union und Drittländern, ABl Nr L 22 vom 26. Jänner 2005, erfasste Substanzen. Werden solche Substanzen nicht als Tatobjekt im Urteil genannt, sind Feststellungen erforderlich, ob die tatverfangenen Substanzen deckungsgleich mit ausdrücklich angeführten Wirkstoffen, deren Stereoisomeren oder Salzen sind. (T15)Auch; Beisatz: Strafrechtlich relevantes Verhalten nach Paragraph 32, Absatz 2, SMG bezieht sich nach der Legaldefinition des Paragraph 4, SMG nur auf konkrete, im Anhang 1 der Verordnung (EG) Nr 273 aus 2004, betreffend Drogenausgangsstoffe, Amtsblatt Nr L 47 vom 18. Februar 2004, sowie im Anhang der Verordnung (EG) Nr 111 aus 2005, zur Festlegung von Vorschriften für die Überwachung des Handels mit Drogenausgangsstoffen zwischen der Union und Drittländern, Amtsblatt Nr L 22 vom 26. Jänner 2005, erfasste Substanzen. Werden solche Substanzen nicht als Tatobjekt im Urteil genannt, sind Feststellungen erforderlich, ob die tatverfangenen Substanzen deckungsgleich mit ausdrücklich angeführten Wirkstoffen, deren Stereoisomeren oder Salzen sind. (T15) TE OGH 2018-02-09 11 Os 156/17a Auch; Beisatz: Hier: Bei Verurteilung nach § 27 SMG lediglich "Suchtgift" im Tenor der gekürzten Urteilsausfertigung. (T16)Auch; Beisatz: Hier: Bei Verurteilung nach Paragraph 27, SMG lediglich "Suchtgift" im Tenor der gekürzten Urteilsausfertigung. (T16) TE OGH 2018-08-23 12 Os 78/18i Auch; Beis wie T5 TE OGH 2019-02-27 15 Os 156/18g Beisatz: Die Feststellung einer bestimmten Menge „reines Kokain“ anstelle der Bezeichnung „Cocain“ ist ausreichend, zumal beide Begriffe mitunter synonym verwendet werden. (T17) TE OGH 2020-04-02 13 Os 23/20m Vgl; Beis wie T5 TE OGH 2020-03-04 15 Os 10/20i Vgl; Beis wie T1; Beis wie T17 TE OGH 2020-10-15 12 Os 93/20y Vgl TE OGH 2021-01-08 11 Os 49/20w Vgl TE OGH 2021-02-25 12 Os 3/21i Vgl TE OGH 2021-03-25 12 Os 135/20z Vgl; Beis wie T5 TE OGH 2021-12-01 15 Os 108/21b Vgl; Beis wie T12 TE OGH 2022-11-15 11 Os 99/22a Vgl; Beis wie T15 TE OGH 2023-09-20 13 Os 55/23x vgl TE OGH 2024-01-09 14 Os 127/23t vgl; Beisatz wie T1; Beisatz wie T9 TE OGH 2024-10-09 15 Os 89/24p vgl; Beisatz wie T5 TE OGH 2025-06-12 14 Os 38/25g vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:2000:RS0114428

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.