RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0116580 Entscheidungsdatum24.03.2026 Geschäftszahl6Ob309/01m; 5Ob111/04s; 7Ob2/05b; 10Ob96/04x; 7Ob193/05s; 2Ob27/07w; 3Ob49/07p; 4Ob232/07g; 4Ob75/11z; 2Ob121/11z; 2Ob9/12f; 1Ob160/12d; 4Ob177/13b; 7Ob197/14t; 4Ob30/15p; 4Ob176/16k; 7Ob9/17z; 3Ob104/17s; 8Ob133/18v; 1Ob94/19h; 2Ob207/20k; 7Ob154/21d; 5Ob173/21h; 10ObS5/22s; 8Ob61/22m; 10ObS50/23k; 10obs123/23w; 4Ob191/23a; 6Ob221/23b; 10ObS105/23y; 6Ob50/24g; 17Ob4/25z; 5Ob45/25s; 8ObA1/26v; 6Ob185/24k NormIPRG §4 Abs1 RechtssatzMangelt es an der Ermittlung des fremden Rechts durch die Vorinstanzen, die nach § 4 Abs 1 IPRG von Amts wegen durchzuführen ist, so liegt darin ein Verfahrensmangel besonderer Art, der dem Revisionsgrund der unrichtigen rechtlichen Beurteilung zu unterstellen ist und zur Aufhebung der Entscheidungen der Vorinstanzen führt.Mangelt es an der Ermittlung des fremden Rechts durch die Vorinstanzen, die nach Paragraph 4, Absatz eins, IPRG von Amts wegen durchzuführen ist, so liegt darin ein Verfahrensmangel besonderer Art, der dem Revisionsgrund der unrichtigen rechtlichen Beurteilung zu unterstellen ist und zur Aufhebung der Entscheidungen der Vorinstanzen führt. EntscheidungstexteTE OGH 2002-06-20 6 Ob 309/01m TE OGH 2004-05-25 5 Ob 111/04s Beisatz: Ein dem Revisionsgrund der unrichtigen rechtlichen Beurteilung zu unterstellender Verfahrensmangel besonderer Art liegt vor, wenn unzureichende Bemühungen zur Ermittlung des fremden Rechts gesetzt wurden. Die fehlerhafte Einschätzung, die Ermittlung werde unangemessen viel Zeit in Anspruch nehmen, kann daher auch noch in dritter Instanz mit Rechtsrüge geltend gemacht werden. (T1) TE OGH 2005-01-26 7 Ob 2/05b Veröff: SZ 2005/11 TE OGH 2005-03-22 10 Ob 96/04x TE OGH 2005-11-28 7 Ob 193/05s TE OGH 2007-06-28 2 Ob 27/07w TE OGH 2007-08-16 3 Ob 49/07p Auch TE OGH 2008-04-08 4 Ob 232/07g Beisatz: Der Verweis auf den Gesetzestext mit Stand 1990 war hier nicht ausreichend, weil aus diesem nicht auf die Anwendungspraxis geschlossen werden kann und bis zur maßgeblichen Rechtslage 1999 maßgebliche Änderungen eingetreten sein können. Es ist eine genauere Auskunft der österreichischen Botschaft einzuholen und allenfalls ein rechtsvergleichendes Gutachten einzuholen. (T2) TE OGH 2011-06-21 4 Ob 75/11z TE OGH 2011-08-30 2 Ob 121/11z TE OGH 2012-03-28 2 Ob 9/12f Beisatz: Auch aufgrund einer außerordentlichen Revision. (T3) TE OGH 2012-09-06 1 Ob 160/12d Auch TE OGH 2013-11-19 4 Ob 177/13b Auch TE OGH 2014-11-26 7 Ob 197/14t Auch TE OGH 2015-08-11 4 Ob 30/15p TE OGH 2016-10-25 4 Ob 176/16k Auch TE OGH 2017-02-15 7 Ob 9/17z TE OGH 2017-09-20 3 Ob 104/17s Veröff: SZ 2017/95 TE OGH 2019-01-25 8 Ob 133/18v TE OGH 2019-08-29 1 Ob 94/19h TE OGH 2021-11-25 2 Ob 207/20k Beisatz wie T3 Anm: Veröff: SZ 2021/101Anmerkung, Veröff: SZ 2021/101 TE OGH 2021-11-24 7 Ob 154/21d TE OGH 2021-12-09 5 Ob 173/21h TE OGH 2022-03-29 10 ObS 5/22s Vgl; Beisatz: Hier: Polnisches Melderecht. (T4) TE OGH 2022-06-29 8 Ob 61/22m Beisatz: Hier: Minderjährigenadoption nach iranischem Recht. (T5) TE OGH 2023-09-28 10 ObS 50/23k vgl TE OGH 2024-04-16 10 obs 123/23w vgl TE OGH 2024-06-25 4 Ob 191/23a vgl TE OGH 2024-09-20 6 Ob 221/23b TE OGH 2024-09-10 10 ObS 105/23y Beisatz: Hier: Rumänisches Erziehungsgeld. (T6) TE OGH 2025-03-26 6 Ob 50/24g TE OGH 2025-07-21 17 Ob 4/25z TE OGH 2025-09-23 5 Ob 45/25s TE OGH 2026-03-24 8 ObA 1/26v TE OGH 2026-01-28 6 Ob 185/24k European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116580
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.