OGH Rechtssatz RS0116566 (12Os5/02 u. a.)
RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0116566 Entscheidungsdatum04.06.2025 Geschäftszahl12Os5/02; 14Os29/03; 11Os35/19k (11Os36/19g; 11Os38/19a; 11Os39/19y); 13Os60/24h (13Os61/24f; 13Os62/24b; 13Os63/24z); 15Os134/24f NormStPO §39 A RechtssatzVerteidiger ist nur eine vom Beschuldigten/Angeklagten verschiedene Person, die nicht bloß als dessen Vertreter schlechthin, sondern von ihm unabhängig als Organ der Strafrechtspflege einschreitet und im Übrigen die prozessualen Rechte nicht im Namen, sondern im Interesse des Angeklagten ausübt.
EntscheidungstexteTE OGH 2002-06-26 12 Os 5/02 TE OGH 2003-03-19 14 Os 29/03 TE OGH 2019-05-28 11 Os 35/19k Vgl; Beisatz: In Ermangelung einer Ausnahmebestimmung (vgl § 28 Abs 1 ZPO) kann ein Angeklagter, obwohl er Rechtsanwalt ist, nicht für sich selbst als Verteidiger einschreiten. (T1)Vgl; Beisatz: In Ermangelung einer Ausnahmebestimmung vergleiche Paragraph 28, Absatz eins, ZPO) kann ein Angeklagter, obwohl er Rechtsanwalt ist, nicht für sich selbst als Verteidiger einschreiten. (T1) TE OGH 2024-09-11 13 Os 60/24h vgl TE OGH 2025-06-04 15 Os 134/24f vgl; Beisatz wie T1 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116566