Beisatz: Wenn die für die Feststellungen über prozessuale Tatsachen notwendigen Beweismittel in der Hauptverhandlung vorgekommen sind, kann der Oberste Gerichtshof aus den Akten eigenständige Feststellungen treffen und aufgrund dieser in der Sache selbst entscheiden (
Paragraph 288, Rz 40 ff). (T3) Beisatz: Verletzung des Grundsatzes der Spezialität der Auslieferung - prozessuales Verfolgungshindernis. (T4) TE OGH 2007-12-17 15 Os 130/07t Vgl auch TE OGH 2008-02-26 11 Os 6/08d Vgl auch; Beisatz: Weil die Frage der Verjährung kein prozessuales Verfolgungshindernis betrifft, sondern einen materiellen Strafaufhebungsgrund (
GB - 2 Vorbem §§ 57-60 Rz 1), scheidet eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in der Sache selbst bei nicht ausreichender Feststellungsbasis an sich aus. Da die Ergänzung aktuell fehlender Feststellungen (hier zu sonstigen fristverlängernden Umständen im Sinne des § 58 StGB) nach der Aktenlage auch in einem weiteren Rechtsgang nicht zu erwarten ist, war aus prozessökonomischen Erwägungen von einer Verweisung an die erste Instanz abzusehen und in der Sache selbst zu entscheiden (
GB - 2 § 57 Rz 19). (T5)Vgl auch; Beisatz: Weil die Frage der Verjährung kein prozessuales Verfolgungshindernis betrifft, sondern einen materiellen Strafaufhebungsgrund (
Paragraph 281, Rz 619 ff; WK-StGB - 2 Vorbem Paragraphen 57 -, 60, Rz 1), scheidet eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in der Sache selbst bei nicht ausreichender Feststellungsbasis an sich aus. Da die Ergänzung aktuell fehlender Feststellungen (hier zu sonstigen fristverlängernden Umständen im Sinne des Paragraph 58, StGB) nach der Aktenlage auch in einem weiteren Rechtsgang nicht zu erwarten ist, war aus prozessökonomischen Erwägungen von einer Verweisung an die erste Instanz abzusehen und in der Sache selbst zu entscheiden (
Paragraph 288, Rz 24; WK-StGB - 2 Paragraph 57, Rz 19). (T5) TE OGH 2008-07-17 12 Os 92/08h Vgl; Beisatz: Hier: Verfolgungsverjährung nach Schweizer Strafrecht als Tatortrecht (österreichischer Täter und österreichisches Opfer mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt im Ausland). Eine § 58 Abs 2 StGB korrespondierende Bestimmung kannte und kennt das Schweizer Strafrecht nicht. Zwar betrifft der Entfall der Strafbarkeit nach § 65 Abs 4 StGB kein prozessuales Verfolgungshindernis, sondern einen materiellen Strafaufhebungsgrund, sodass eine Entscheidung durch den Obersten Gerichtshof in der Sache selbst bei nicht ausreichender Feststellungsbasis ausscheidet. Doch kann er auch in diesem Fall - ebenso wie bei der Frage der Verjährung nach österreichischem Recht - aus prozessökonomischen Erwägungen von einer Verweisung an die erste Instanz absehen, wenn - wie hier - die vermissten Feststellungen nach der Aktenlage auch in einem weiteren Rechtsgang nicht zu erwarten sind. (T6)Vgl; Beisatz: Hier: Verfolgungsverjährung nach Schweizer Strafrecht als Tatortrecht (österreichischer Täter und österreichisches Opfer mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt im Ausland). Eine Paragraph 58, Absatz 2, StGB korrespondierende Bestimmung kannte und kennt das Schweizer Strafrecht nicht. Zwar betrifft der Entfall der Strafbarkeit nach Paragraph 65, Absatz 4, StGB kein prozessuales Verfolgungshindernis, sondern einen materiellen Strafaufhebungsgrund, sodass eine Entscheidung durch den Obersten Gerichtshof in der Sache selbst bei nicht ausreichender Feststellungsbasis ausscheidet. Doch kann er auch in diesem Fall - ebenso wie bei der Frage der Verjährung nach österreichischem Recht - aus prozessökonomischen Erwägungen von einer Verweisung an die erste Instanz absehen, wenn - wie hier - die vermissten Feststellungen nach der Aktenlage auch in einem weiteren Rechtsgang nicht zu erwarten sind. (T6) TE OGH 2008-10-21 11 Os 138/08s TE OGH 2009-06-24 15 Os 80/09t Auch; nur T1 TE OGH 2009-03-26 12 Os 29/09w Beisatz: Da nach der Aktenlage und dem aktuellen Stand des Registers Verfahrensautomation Justiz auch in einem erneuerten Rechtsgang der Verjährung entgegenstehende Konstatierungen nicht zu erwarten sind, war aus prozessökonomischen Gründen von der Rückverweisung an die Tatsacheninstanz abzusehen, in der Sache selbst zu entscheiden und insoweit mit einem Freispruch vorzugehen. (T7) TE OGH 2009-10-15 13 Os 19/08f Auch; Beisatz: Hier: Sperrwirkung nach Art 54 SDÜ. (T8)Auch; Beisatz: Hier: Sperrwirkung nach Artikel 54, SDÜ. (T8) TE OGH 2010-04-08 12 Os 6/10i Vgl TE OGH 2011-01-19 15 Os 163/10z Vgl auch TE OGH 2011-01-25 12 Os 210/10i nur T1; Beis wie T7 TE OGH 2012-02-29 15 Os 9/12f Ähnlich TE OGH 2012-05-24 11 Os 121/11w Vgl auch TE OGH 2012-05-10 13 Os 163/11m Vgl auch TE OGH 2013-01-16 15 Os 160/12m Auch; Beis wie T5 TE OGH 2013-04-09 14 Os 41/13f Auch TE OGH 2014-01-22 15 Os 173/13z Beis wie T5 TE OGH 2014-05-12 17 Os 28/13s Auch; Beis wie T7 TE OGH 2014-08-27 15 Os 82/14v Auch; nur T2 TE OGH 2015-01-15 12 Os 164/14f auch; Beisatz: Verlust des Verfolgungsrechts durch Versäumung der Fallfrist des § 263 Abs 4 StPO. (T8a)auch; Beisatz: Verlust des Verfolgungsrechts durch Versäumung der Fallfrist des Paragraph 263, Absatz 4, StPO. (T8a) TE OGH 2015-04-09 17 Os 53/14v Auch; Beisatz: Hier: Fehlende Feststellungen zum Vorsatz. (T9) TE OGH 2015-04-28 14 Os 23/15m Auch; nur T1 TE OGH 2015-06-02 11 Os 21/15w Auch; Beisatz: Hier: Rechtsfehler mangels Feststellungen zur angenommenen Qualifikation nach § 147 Abs 3 StGB. (T10)Auch; Beisatz: Hier: Rechtsfehler mangels Feststellungen zur angenommenen Qualifikation nach Paragraph 147, Absatz 3, StGB. (T10) TE OGH 2015-09-22 12 Os 63/15d Auch; Beisatz: Die Staatsanwaltschaft trifft keine Obliegenheit zum Hinweis auf Indizien für die Feststellung der fehlenden Sachverhaltselemente. (T11) TE OGH 2015-10-22 12 Os 115/15a Auch TE OGH 2015-12-15 14 Os 49/15k Auch TE OGH 2016-05-10 11 Os 23/16s Auch TE OGH 2016-05-24 14 Os 20/16x Auch TE OGH 2016-05-12 12 Os 32/16x Auch; Beis wie T11 TE OGH 2016-12-06 17 Os 14/16m Vgl auch TE OGH 2017-01-18 15 Os 135/16s Auch TE OGH 2017-05-24 15 Os 1/17m Auch TE OGH 2017-06-12 17 Os 5/17i Auch TE OGH 2017-09-25 17 Os 12/17v Auch TE OGH 2017-11-16 12 Os 113/17k Auch; Beis wie T5 TE OGH 2017-10-11 13 Os 99/17h Auch TE OGH 2018-01-18 12 Os 99/17a Auch TE OGH 2018-04-10 14 Os 3/18z Auch TE OGH 2018-04-19 12 Os 135/17w Auch TE OGH 2018-05-22 11 Os 23/18v Vgl TE OGH 2020-05-12 20 Ds 4/19x TE OGH 2020-03-25 11 Os 166/19z Vgl TE OGH 2020-07-01 11 Os 46/20d Vgl TE OGH 2020-09-30 15 Os 81/20f Vgl TE OGH 2020-12-11 15 Os 30/20f Vgl; Beis wie T3 TE OGH 2021-06-24 12 Os 49/21d Vgl TE OGH 2021-11-02 11 Os 113/21h Vgl; Beisatz: Hier: Die ‑ vom Schöffengericht durch den Schuldspruch implizit vorgenommene ‑ rechtliche Beurteilung, die Strafbarkeit des in Rede stehenden Verhaltens des Angeklagten sei nicht verjährt, erfolgte auf Basis der Urteilskonstatierungen rechtsirrig. (T12) TE OGH 2022-06-28 14 Os 20/22f Vgl TE OGH 2022-09-27 14 Os 66/22w Vgl; nur T2; Beis wie T3; Beis wie T4 TE OGH 2023-11-15 13 Os 50/23m vgl; Beisatz wie T12 TE OGH 2025-01-09 21 Ds 1/24w vgl TE OGH 2025-02-19 13 Os 115/24x vgl; nur T2; Beisatz wie T3 TE OGH 2025-06-12 14 Os 32/25z vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:2004:RS0118545
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