RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0119658 Entscheidungsdatum30.11.2004 Geschäftszahl4Ob239/04g; 4Ob229/06i; 17Ob1/08h; 17Ob20/08b; 17Ob17/09p; 17Ob30/11b; 4Ob14/12f; 17Ob27/11m; 4Ob192/20v NormVerordnung (EG) Nr 40/94 des Rates 394R0040 Gemeinschaftsmarkenverordnung (GMV) Art7 Abs1 litb; Verordnung (EG) Nr 40/94 des Rates 394R0040 Gemeinschaftsmarkenverordnung (GMV) Art7 Abs1 litg; Verordnung (EG) Nr 40/94 des Rates 394R0040 Gemeinschaftsmarkenverordnung (GMV) Art95; Verordnung (EG) Nr 207/2009 des Rates 32009R0207 Gemeinschaftsmarkenverordnung (GMVO) Art99; Verordnung (EG) Nr 6/2002 des Rates über das Gemeinschaftsgeschmacksmuster 32002R0006 GGVO Art85 Abs1Verordnung (EG) Nr 40/94 des Rates 394R0040 Gemeinschaftsmarkenverordnung (GMV) Art7 Abs1 litb; Verordnung (EG) Nr 40/94 des Rates 394R0040 Gemeinschaftsmarkenverordnung (GMV) Art7 Abs1 litg; Verordnung (EG) Nr 40/94 des Rates 394R0040 Gemeinschaftsmarkenverordnung (GMV) Art95; Verordnung (EG) Nr 207 aus 2009, des Rates 32009R0207 Gemeinschaftsmarkenverordnung (GMVO) Art99; Verordnung (EG) Nr 6 aus 2002, des Rates über das Gemeinschaftsgeschmacksmuster 32002R0006 GGVO Art85 Abs1 RechtssatzDie Rechtsgültigkeit einer Gemeinschaftsmarke ist nicht von Amts wegen zu prüfen. Ob eine Marke die notwendige Unterscheidungskraft besitzt, kann nur aufgrund einer Widerklage auf Erklärung des Verfalls oder der Nichtigkeit der Gemeinschaftsmarke geprüft werden. EntscheidungstexteTE OGH 2004-11-30 4 Ob 239/04g Veröff: SZ 2004/173 TE OGH 2006-12-19 4 Ob 229/06i Auch; Beisatz: Ob Nichtigkeitsgründe oder Verfallsgründe bei Eingriffen in Gemeinschaftsmarken wegen der dort bestehenden Vermutung der Rechtsgültigkeit (Art 95 GMV) überhaupt in die Beurteilung der Offenkundigkeit einer Schutzrechtsverletzung (für die Gehilfenhaftung) einbezogen werden dürften, ist unerheblich, wenn der Schutzrechtsinhaber die konkrete Verwendung auch bei Rechtsgültigkeit der Marke nicht untersagen könnte. (T1)Auch; Beisatz: Ob Nichtigkeitsgründe oder Verfallsgründe bei Eingriffen in Gemeinschaftsmarken wegen der dort bestehenden Vermutung der Rechtsgültigkeit (Artikel 95, GMV) überhaupt in die Beurteilung der Offenkundigkeit einer Schutzrechtsverletzung (für die Gehilfenhaftung) einbezogen werden dürften, ist unerheblich, wenn der Schutzrechtsinhaber die konkrete Verwendung auch bei Rechtsgültigkeit der Marke nicht untersagen könnte. (T1) TE OGH 2008-04-08 17 Ob 1/08h TE OGH 2008-09-23 17 Ob 20/08b Ähnlich; nur: Die Rechtsgültigkeit einer Gemeinschaftsmarke ist nicht von Amts wegen zu prüfen. (T2); Beisatz: Hier: Eintragungshindernis der Täuschungseignung. (T3); Veröff: SZ 2008/136 TE OGH 2009-09-22 17 Ob 17/09p Vgl; Beisatz: Anders als nach nationalem österreichischen Recht ist das Gericht im Verfahren wegen Verletzung einer Gemeinschaftsmarke nur im beschränkten Umfang befugt, die Rechtsgültigkeit der Marke zu prüfen. (T4) TE OGH 2012-01-17 17 Ob 30/11b Auch; Beis wie T4 TE OGH 2012-02-28 4 Ob 14/12f Vgl; Beisatz: Die Eintragungsvoraussetzungen einer Gemeinschaftsmarke müssen im gesamten Gebiet der Gemeinschaft verwirklicht sein; fehlt die Unterscheidungskraft der Marke aber nur in einem Mitgliedstaat, so muss sie (nur) dort erworben werden. Ist die Unterscheidungskraft nur in Bezug auf bestimmte Länder strittig, ist nur für diese die Verkehrsgeltung zu prüfen. (T5); Beisatz: Hier: Goldhase. (T6) TE OGH 2012-06-12 17 Ob 27/11m Auch; Vgl auch Beis wie T5 TE OGH 2020-11-26 4 Ob 192/20v Vgl; Beisatz: Hier: Gemeinschaftsgeschmacksmuster. (T7) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:2004:RS0119658
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.