RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0120290 Entscheidungsdatum26.06.2024 Geschäftszahl6Ob148/05s; 7Ob91/06t; 6Ob100/06h; 10Ob40/06i; 3Ob19/08b; 16Ok4/08; 4Ob96/08h; 5Ob140/09p; 10Ob63/09a; 1Ob239/09t; 10Ob54/10d; 3Ob134/10t; 8Ob50/10a; 10Ob7/11v; 4Ob178/11x; 6Ob224/11a; 1Ob74/12g; 10Ob33/12v; 3Ob141/12z; 10Ob52/12p; 5Ob237/12g; 8Ob62/13w; 4Ob160/13b; 6Ob187/15s; 2Ob172/15f; 3Ob41/17a; 2Ob120/17m; 6Ob230/20x; 8Ob59/24w NormAußStrG 2005 §49 Abs2 B AußStrG 2005 §66 Abs2 B KartG 2005 §38 RechtssatzDer Rechtsmittelwerber hat die Zulässigkeit der Neuerungen zu behaupten und schlüssig darzulegen, dass es sich bei der Verspätung (Unterlassung) des Vorbringens um eine entschuldbare Fehlleistung handelt. EntscheidungstexteTE OGH 2005-11-03 6 Ob 148/05s Beisatz: Hier: „Schlichtes Vergessen" und eine fehlende Anleitung durch das Erstgericht sind kein entschuldbaren Fehlleistungen. (T1) TE OGH 2006-04-26 7 Ob 91/06t Auch TE OGH 2006-04-27 6 Ob 100/06h Auch TE OGH 2006-06-13 10 Ob 40/06i Vgl auch TE OGH, AUSL EGMR 2008-02-27 3 Ob 19/08b Auch TE OGH 2008-07-16 16 Ok 4/08 Auch; Beisatz: Hier: Kartellgerichtliches Verfahren. (T2) Bem: Die Frage, ob für das kartellgerichtliche Rekursverfahren die Bestimmungen des Außerstreitgesetzes über die Neuerungserlaubnis im Rechtsmittelverfahren überhaupt anzuwenden sind, wurde hier ausdrücklich offen gelassen. (T3) TE OGH 2008-08-26 4 Ob 96/08h TE OGH 2009-09-01 5 Ob 140/09p Vgl; Beisatz: Der Sorgfaltsmaßstab des § 49 Abs 2 AußStrG ist bei unvertretenen Parteien weniger streng zu deuten als bei vertretenen Parteien und überdies am Maß der erfolgten Anleitung durch das Erstgericht auszurichten. (T4)Vgl; Beisatz: Der Sorgfaltsmaßstab des Paragraph 49, Absatz 2, AußStrG ist bei unvertretenen Parteien weniger streng zu deuten als bei vertretenen Parteien und überdies am Maß der erfolgten Anleitung durch das Erstgericht auszurichten. (T4) TE OGH 2009-11-10 10 Ob 63/09a Vgl; Beisatz: Sofern die betreffenden Umstände nicht ohnehin schon eindeutig und zweifelsfrei dem Akteninhalt zu entnehmen sind, hat dann die Partei diejenigen besonderen Umstände darzutun und erforderlichenfalls auch zu bescheinigen, welche die begünstigende Regelung der ausnahmsweisen Berücksichtigung von nova reperta rechtfertigen können. (T5) TE OGH 2010-01-29 1 Ob 239/09t TE OGH 2010-08-17 10 Ob 54/10d Auch; Beis wie T5 TE OGH 2010-10-13 3 Ob 134/10t TE OGH 2011-01-25 8 Ob 50/10a TE OGH 2011-03-29 10 Ob 7/11v Auch TE OGH 2011-12-20 4 Ob 178/11x Vgl auch; Beis wie T5 TE OGH 2011-12-21 6 Ob 224/11a Auch; Beisatz: Hier: Unterlassung einer Äußerung im Verfahren erster Instanz trotz Aufforderung nach § 18 FBG. (T6)Auch; Beisatz: Hier: Unterlassung einer Äußerung im Verfahren erster Instanz trotz Aufforderung nach Paragraph 18, FBG. (T6) TE OGH 2012-05-24 1 Ob 74/12g TE OGH 2012-09-10 10 Ob 33/12v Auch TE OGH 2012-10-17 3 Ob 141/12z TE OGH 2012-12-17 10 Ob 52/12p Auch TE OGH 2013-02-14 5 Ob 237/12g Auch; Beis auch wie T5; Beisatz: Ob das der Fall ist, oder ein darüber hinausgehendes Verschulden vorliegt, ist im Einzelfall an Hand subjektiver Kriterien zu prüfen. (T7) TE OGH 2013-07-30 8 Ob 62/13w TE OGH 2013-10-22 4 Ob 160/13b Beis wie T1 TE OGH 2015-10-23 6 Ob 187/15s Vgl; Beis wie T4 TE OGH 2016-08-05 2 Ob 172/15f Vgl; Beis ähnlich wie T5 TE OGH 2017-05-10 3 Ob 41/17a TE OGH 2017-07-27 2 Ob 120/17m Auch; Beisatz: Dies gilt auch, wenn der Rechtsmittelwerber aufgrund des ihm entzogenen Gehörs im Rekursverfahren erst im Revisionsrekurs nachträgt, was er im Rekursverfahren (Rekursbeantwortung) vorgebracht hätte. (T8) TE OGH 2020-12-17 6 Ob 230/20x Vgl TE OGH 2024-06-26 8 Ob 59/24w European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:2005:RS0120290
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