OGH Rechtssatz RS0120531 (15Os120/05v u. a.)
RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0120531 Entscheidungsdatum12.06.2025 Geschäftszahl15Os120/05v; 15Os38/08i; 13Os31/12a; 15Os15/17w; 14Os5/21y; 12Os47/21k; 11Os1/22i; 14Os39/25d NormStGB §156 Abs2 RechtssatzDie Deliktsqualifikation nach § 156 Abs 2 StGB kommt zur Anwendung, wenn der durch die Höhe der Vermögensverringerung limitierte Gläubigerausfall, das heißt die Summe der Forderungen, soweit sie unbefriedigt geblieben sind, 50.000 Euro übersteigt (WK-StGB - 2 § 156 Rz 31).Die Deliktsqualifikation nach Paragraph 156, Absatz 2, StGB kommt zur Anwendung, wenn der durch die Höhe der Vermögensverringerung limitierte Gläubigerausfall, das heißt die Summe der Forderungen, soweit sie unbefriedigt geblieben sind, 50.000 Euro übersteigt (WK-StGB - 2 Paragraph 156, Rz 31).
EntscheidungstexteTE OGH 2006-01-19 15 Os 120/05v TE OGH 2008-06-26 15 Os 38/08i TE OGH 2012-08-30 13 Os 31/12a Vgl auch; Beisatz: Die Subsumtion nach § 156 Abs 2 StGB verlangt den auf das Überschreiten der 50.000 Euro‑Grenze gerichteten Tätervorsatz. (T1)Vgl auch; Beisatz: Die Subsumtion nach Paragraph 156, Absatz 2, StGB verlangt den auf das Überschreiten der 50.000 Euro‑Grenze gerichteten Tätervorsatz. (T1) TE OGH 2017-06-28 15 Os 15/17w Auch TE OGH 2021-06-29 14 Os 5/21y Vgl TE OGH 2021-06-24 12 Os 47/21k TE OGH 2022-05-03 11 Os 1/22i Vgl; Beisatz: Zusammenrechnung (§ 29 StGB) von Gläubigerausfällen auf Seiten des Angeklagten selbst und (aus anderen Taten resultierend) der von diesem vertretenen (§ 161 Abs 1 StGB) Gesellschaft. (T2)Vgl; Beisatz: Zusammenrechnung (Paragraph 29, StGB) von Gläubigerausfällen auf Seiten des Angeklagten selbst und (aus anderen Taten resultierend) der von diesem vertretenen (Paragraph 161, Absatz eins, StGB) Gesellschaft. (T2) TE OGH 2025-06-12 14 Os 39/25d vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:2006:RS0120531