RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0120720 Entscheidungsdatum18.03.2025 Geschäftszahl4Ob177/05s; 4Ob246/06i; 4Ob43/07p; 4Ob75/07v; 17Ob16/08i; 17Ob32/09v; 17Ob4/10b; 4Ob212/13z; 4Ob83/13d; 4Ob17/18f; 4Ob168/19p; 4Ob239/19d; 4Ob174/19w; 4Ob72/21y; 4Ob193/22v; 4Ob106/24b NormMuSchG 1990 §4 Abs2 Verordnung (EG) Nr 6/2002 des Rates über das Gemeinschaftsgeschmacksmuster 32002R0006 GGVO Art6Verordnung (EG) Nr 6 aus 2002, des Rates über das Gemeinschaftsgeschmacksmuster 32002R0006 GGVO Art6 Verordnung (EG) Nr 6/2002 des Rates über das Gemeinschaftsgeschmacksmuster 32002R0006 GGVO Art8Verordnung (EG) Nr 6 aus 2002, des Rates über das Gemeinschaftsgeschmacksmuster 32002R0006 GGVO Art8 Verordnung (EG) Nr 6/2002 des Rates über das Gemeinschaftsgeschmacksmuster 32002R0006 GGVO Art10Verordnung (EG) Nr 6 aus 2002, des Rates über das Gemeinschaftsgeschmacksmuster 32002R0006 GGVO Art10 RechtssatzBei Beurteilung der Frage, ob ein anderes Geschmacksmuster in den Schutzumfang des Gemeinschaftsgeschmacksmusters fällt, ist der jeweilige Gesamteindruck zu ermitteln und zu vergleichen. Es kommt nicht auf einen mosaikartig aufgespaltenen Vergleich von Einzelheiten an. Maßgeblich ist vielmehr die Würdigung des Gesamteindrucks unter dem Blickwinkel, ob sich bei einer Gegenüberstellung zweier Formgebungen insgesamt der Eindruck einer Übereinstimmung ergibt. EntscheidungstexteTE OGH 2006-02-14 4 Ob 177/05s Veröff: SZ 2006/16 TE OGH 2007-02-13 4 Ob 246/06i Veröff: SZ 2007/21 TE OGH 2007-05-22 4 Ob 43/07p Veröff: SZ 2007/77 TE OGH 2007-05-22 4 Ob 75/07v Auch TE OGH 2008-10-14 17 Ob 16/08i Veröff: SZ 2008/153 TE OGH 2009-12-16 17 Ob 32/09v TE OGH 2010-08-31 17 Ob 4/10b Auch; nur: Es kommt nicht auf einen mosaikartig aufgespaltenen Vergleich von Einzelheiten an. Maßgeblich ist vielmehr die Würdigung des Gesamteindrucks unter dem Blickwinkel, ob sich bei einer Gegenüberstellung zweier Formgebungen insgesamt der Eindruck einer Übereinstimmung ergibt. (T1) Beisatz: Ob ein informierter Benutzer einen unterschiedlichen Gesamteindruck gewinnt, ist nach den Umständen des Einzelfalls zu beurteilen. (T2) TE OGH 2013-12-17 4 Ob 212/13z Vgl auch; Beisatz: Hier: Vorliegen eines technisch-funktional bedingten Elements nach Art 8 GGVO verneint. (T3)Vgl auch; Beisatz: Hier: Vorliegen eines technisch-funktional bedingten Elements nach Artikel 8, GGVO verneint. (T3) TE OGH 2013-12-17 4 Ob 83/13d Auch; Beisatz: Ist der informierte Benutzer des Geschmacksmusters bereit, trotz geringer Unterschiede zwischen Formenschatz und Geschmacksmuster die Eigenart zu bejahen, muss er gleichermaßen im Verletzungsstreit bei derartigen Unterschieden zwischen dem Geschmacksmuster und der angegriffenen Ausführungsform die Verletzung verneinen. (T4) TE OGH 2018-02-20 4 Ob 17/18f TE OGH 2019-10-24 4 Ob 168/19p nur T1; Beis wie T4; Beisatz: Bei der Beurteilung des Gesamteindrucks, den ein Geschmacksmuster beim informierten Benutzer hervorruft, ist die Art und Weise zu berücksichtigen, wie das von dem Geschmacksmuster dargestellte Produkt benutzt wird. (T5) TE OGH 2020-01-28 4 Ob 239/19d TE OGH 2020-03-30 4 Ob 174/19w Beis wie T2 TE OGH 2021-09-28 4 Ob 72/21y Beisatz: Hier: Heizsocken. (T6) TE OGH 2022-12-20 4 Ob 193/22v Beis wie T2; Beis wie T4; Beisatz: Hier: Hängeleuchte. (T7) TE OGH 2025-03-18 4 Ob 106/24b Anm: Hauptverfahren zu 4 Ob 72/21yAnmerkung, Hauptverfahren zu 4 Ob 72/21y European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:2006:RS0120720
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