← Österreich

{'item': '15Os26/06x; 11Os82/06b; 14Os52/07i; 13Os149/08y (13Os150/08w); 12Os23/09p; 13Os114/09b; 12Os4/11x; 14Os24/11b; 15Os38/11v; 13Os114/11f; 13Os

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0120828 Entscheidungsdatum15.10.2025 Geschäftszahl15Os26/06x; 11Os82/06b; 14Os52/07i; 13Os149/08y (13Os150/08w); 12Os23/09p; 13Os114/09b; 12Os4/11x; 14Os24/11b; 15Os38/11v; 13Os114/11f; 13Os100/11x; 15Os102/11f; 14Os134/11d; 14Os172/11t; 12Os105/12a; 15Os166/12v; 15Os52/13f; 15Os109/13p; 11Os161/13f; 14Os7/14g; 11Os32/16i; 12Os128/16i; 15Os41/17v; 12Os41/17x; 14Os12/19z; 14Is108/19t; 14Os114/19z; 12Os124/19f; 12Os107/19f; 11Os12/21f; 14Os60/21m; 15Os28/21p; 15Os49/21a; 15Os100/21a; 12Os148/21p; 11Os125/21y; 11Os24/22x; 12Os90/22k; 15Os95/25x NormStGB §28 Ca StGB §201 StGB §202 StGB §205 StGB §206 StGB §207 RechtssatzSind mehrere gleichartige sexuelle Übergriffe nach §§ 201 Abs 1, 202 Abs 1, 205 Abs 1, 206 Abs 1 oder 2 oder 207 Abs 1 oder 2 StGB für eine der Folgen nach §§ 201 Abs 2, 202 Abs 2, 205 Abs 2, 206 Abs 3 oder 207 Abs 3 StGB ursächlich geworden, darf die Erfolgsqualifikation nur bei einer dieser Taten angelastet werden.Sind mehrere gleichartige sexuelle Übergriffe nach Paragraphen 201, Absatz eins, 202, Absatz eins, 205, Absatz eins, 206, Absatz eins, oder 2 oder 207 Absatz eins, oder 2 StGB für eine der Folgen nach Paragraphen 201, Absatz 2, 202, Absatz 2, 205, Absatz 2, 206, Absatz 3, oder 207 Absatz 3, StGB ursächlich geworden, darf die Erfolgsqualifikation nur bei einer dieser Taten angelastet werden. EntscheidungstexteTE OGH 2006-06-08 15 Os 26/06x TE OGH 2006-09-26 11 Os 82/06b TE OGH 2007-07-31 14 Os 52/07i Auch; Beisatz: Hier: Mehrere realkonkurrierende strafbare Handlungen nach § 207 Abs 1 StGB. (T1)Auch; Beisatz: Hier: Mehrere realkonkurrierende strafbare Handlungen nach Paragraph 207, Absatz eins, StGB. (T1) TE OGH 2008-12-17 13 Os 149/08y Auch; Beisatz: Hier: § 207 Abs 1 und Abs 2 StGB idF BGBl 1974/

  1. (T2)Auch; Beisatz: Hier: Paragraph 207, Absatz eins und Absatz 2, StGB in der Fassung BGBl 1974/
  2. (T2) TE OGH 2009-03-26 12 Os 23/09p Beisatz: Hier: Nach § 206 Abs 1 und Abs 3 erster Fall StGB qualifiziertes Verbrechen des schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen und damit real konkurrierend eine unbestimmte Anzahl von Verbrechen des schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen nach § 206 Abs 1 StGB. (T3)Beisatz: Hier: Nach Paragraph 206, Absatz eins und Absatz 3, erster Fall StGB qualifiziertes Verbrechen des schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen und damit real konkurrierend eine unbestimmte Anzahl von Verbrechen des schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen nach Paragraph 206, Absatz eins, StGB. (T3) TE OGH 2010-06-17 13 Os 114/09b Auch TE OGH 2011-03-29 12 Os 4/11x TE OGH 2011-05-24 14 Os 24/11b Auch TE OGH 2011-05-25 15 Os 38/11v Auch TE OGH 2011-10-13 13 Os 114/11f Auch TE OGH 2011-10-13 13 Os 100/11x Auch TE OGH 2011-11-16 15 Os 102/11f Vgl aber; Beisatz: Ungeachtet des Gebots, eine doppelte Anlastung ein und desselben Taterfolgs so weit wie möglich zu vermeiden, wird der Unwertgehalt von real konkurrierendem Beischlaf mit Unmündigen einerseits (§ 206 Abs 1 StGB) und Vergewaltigung andererseits (§ 201 Abs 1 StGB), die jeweils mitkausal für ein und dieselbe schwere Körperverletzung waren, erst durch die Unterstellung jeweils einer der ungleichartigen strafbaren Handlungen auch unter den entsprechenden Qualifikationstatbestand (§ 206 Abs 3 erster Fall, § 201 Abs 2 erster Fall, StGB) in seinem vollen Umfang erfasst; ein Fall von Scheinkonkurrenz aber auch von Exklusivität liegt in dieser Konstellation nicht vor. (T4)Vgl aber; Beisatz: Ungeachtet des Gebots, eine doppelte Anlastung ein und desselben Taterfolgs so weit wie möglich zu vermeiden, wird der Unwertgehalt von real konkurrierendem Beischlaf mit Unmündigen einerseits (Paragraph 206, Absatz eins, StGB) und Vergewaltigung andererseits (Paragraph 201, Absatz eins, StGB), die jeweils mitkausal für ein und dieselbe schwere Körperverletzung waren, erst durch die Unterstellung jeweils einer der ungleichartigen strafbaren Handlungen auch unter den entsprechenden Qualifikationstatbestand (Paragraph 206, Absatz 3, erster Fall, Paragraph 201, Absatz 2, erster Fall, StGB) in seinem vollen Umfang erfasst; ein Fall von Scheinkonkurrenz aber auch von Exklusivität liegt in dieser Konstellation nicht vor. (T4) TE OGH 2011-12-13 14 Os 134/11d Vgl auch TE OGH 2012-10-02 14 Os 172/11t Beisatz: Dies gilt auch bei ungleichartiger Realkonkurrenz. Für eine insoweit differenzierte Betrachtung von gleichartiger und ungleichartiger Realkonkurrenz bietet § 28 StGB (als Ausgangspunkt der [Schein-] Konkurrenzlehre) keine Grundlage. (T5)Beisatz: Dies gilt auch bei ungleichartiger Realkonkurrenz. Für eine insoweit differenzierte Betrachtung von gleichartiger und ungleichartiger Realkonkurrenz bietet Paragraph 28, StGB (als Ausgangspunkt der [Schein-] Konkurrenzlehre) keine Grundlage. (T5) TE OGH 2013-01-31 12 Os 105/12a Vgl auch TE OGH 2013-03-20 15 Os 166/12v Auch; Beis wie T5 TE OGH 2013-08-21 15 Os 52/13f TE OGH 2013-10-02 15 Os 109/13p Auch; Beis wie T5 TE OGH 2013-12-10 11 Os 161/13f Beis wie T3 TE OGH 2014-04-01 14 Os 7/14g Vgl TE OGH 2016-06-14 11 Os 32/16i Beis wie T3 TE OGH 2016-12-15 12 Os 128/16i Auch; Beis wie T5 TE OGH 2017-07-19 15 Os 41/17v Auch TE OGH 2017-09-21 12 Os 41/17x Auch; Beis wie T5 TE OGH 2019-05-21 14 Os 12/19z Vgl TE OGH 2019-12-03 14 Is 108/19tTE OGH 2019-12-03 14 römisch eins s 108/19t TE OGH 2019-12-03 14 Os 114/19z Vgl TE OGH 2019-12-05 12 Os 124/19f Vgl TE OGH 2020-06-23 12 Os 107/19f Vgl TE OGH 2021-03-16 11 Os 12/21f Vgl TE OGH 2021-08-10 14 Os 60/21m Vgl TE OGH 2021-07-02 15 Os 28/21p Vgl TE OGH 2021-12-01 15 Os 49/21a Vgl TE OGH 2021-10-20 15 Os 100/21a TE OGH 2022-01-27 12 Os 148/21p Vgl TE OGH 2022-02-08 11 Os 125/21y Vgl TE OGH 2022-05-03 11 Os 24/22x Vgl TE OGH 2022-09-29 12 Os 90/22k Vgl TE OGH 2025-10-15 15 Os 95/25x vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:2006:RS0120828

🔗 Zur amtlichen Quelle

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.