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OGH Rechtssatz RS0067017 (14Os106/06d (14Os107/06a))

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0067017 Entscheidungsdatum10.10.2006 Geschäftszahl14Os106/06d (14Os107/06a); 14Os81/09g; 13Os31/10y NormStGB §31; StGB §55; StGB §56 RechtssatzDer Widerruf einer bedingten Strafnachsicht gemäß § 55 StGB setzt eine nachträgliche Verurteilung gemäß § 31 StGB voraus, die wiederum nur dann ergehen darf, wenn sämtliche der nachträglichen Verurteilung zu Grunde liegenden Straftaten vor dem früheren Urteil begangen worden sind. Dem Wortlaut des § 56 StGB entsprechend darf daher eine auf § 55 StGB gestützte Widerrufsentscheidung nur innerhalb der Probezeit getroffen werden.Der Widerruf einer bedingten Strafnachsicht gemäß Paragraph 55, StGB setzt eine nachträgliche Verurteilung gemäß Paragraph 31, StGB voraus, die wiederum nur dann ergehen darf, wenn sämtliche der nachträglichen Verurteilung zu Grunde liegenden Straftaten vor dem früheren Urteil begangen worden sind. Dem Wortlaut des Paragraph 56, StGB entsprechend darf daher eine auf Paragraph 55, StGB gestützte Widerrufsentscheidung nur innerhalb der Probezeit getroffen werden.

EntscheidungstexteTE OGH 2006-10-10 14 Os 106/06d TE OGH 2009-11-17 14 Os 81/09g Vgl; Beisatz: § 31 Abs 1 StGB greift nur dann Platz, wenn sämtliche der nachträglichen Verurteilung zu Grunde liegenden Taten vor dem Vor-Urteil erster Instanz begangen worden sind (Ratz in WK-StGB - 2 § 31 Rz 2). (T1)Vgl; Beisatz: Paragraph 31, Absatz eins, StGB greift nur dann Platz, wenn sämtliche der nachträglichen Verurteilung zu Grunde liegenden Taten vor dem Vor-Urteil erster Instanz begangen worden sind (Ratz in WK-StGB - 2 Paragraph 31, Rz 2). (T1) TE OGH 2010-06-17 13 Os 31/10y Auch

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