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{'item': '12Os119/06a; 12Os66/07h; 14Os117/07y; 15Os126/07d; 15Os56/08m; 14Os74/08a; 11Os130/08i; 15Os55/09s; 12Os188/08a; 14Os7/09z; 14Os42/09x; 11Os

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0122138 Entscheidungsdatum20.01.2026 Geschäftszahl12Os119/06a; 12Os66/07h; 14Os117/07y; 15Os126/07d; 15Os56/08m; 14Os74/08a; 11Os130/08i; 15Os55/09s; 12Os188/08a; 14Os7/09z; 14Os42/09x; 11Os16/10b; 14Os82/09d; 11Os21/10p (11Os58/10d); 12Os128/10f; 13Os129/10k; 13Os132/10a; 15Os30/11t; 11Os66/11g; 13Os71/11g; 12Os115/11w; 15Os59/12h; 14Os90/13m; 15Os103/13f; 13Os54/13k; 11Os101/13g (11Os139/13wq); 11Os2/14z; 14Os60/14a; 15Os19/15f; 11Os5/15t; 11Os39/15t; 11Os87/15a; 11Os50/15k; 17Os15/15g; 12Os106/15b; 12Os77/15p; 13Os114/15m; 13Os12/16p; 13Os27/16v; 14Os29/16w (14Os42/16g); 13Os86/16w; 13Os105/15p (13Os106/15k); 13Os61/16v; 12Os119/16s; 11Os4/17y; 11Os13/27x; 12Os150/16z; 14Os21/17w; 14Os85/17g; 15Os92/17v; 14Os120/17d; 14Os20/18z; 11Os33/18i; 13Os1/18y; 13Os41/18f; 12Os146/17p; 13Os102/18a; 14Os47/18w (14Os96/18a); 11Os19/20h; 11Os60/20p; 11Os17/21s (11Os34/21s); 14Os41/21t; 11Os117/22y; 15Os12/23p; 14Os117/23x; 12Os127/24d; 15Os132/25p; 14Os108/25a NormStGB §15 StPO §281 Abs1 Z10 StPO §281 Abs1 Z11 FinStrG §13 RechtssatzDer Nichtigkeitsgrund des § 281 Abs 1 Z 10 StPO setzt voraus, dass die der Entscheidung zugrunde liegende Tat einem Strafgesetz unterzogen wurde, das darauf nicht anzuwenden ist, wogegen die versuchte Tat dem selben Gesetz zu unterstellen ist wie die vollendete, nämlich der durch sie verletzten materiellen Strafnorm. Erst bei der dem Subsumtionsvorgang nachgelagerten Strafbemessung wird die Frage der Abgrenzung zwischen dem Versuchs- und dem Vollendungsstadium rechtlich relevant (§ 34 Abs 1 Z 13 StGB [iVm § 23 Abs 2 FinStrG]).Der Nichtigkeitsgrund des Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 10, StPO setzt voraus, dass die der Entscheidung zugrunde liegende Tat einem Strafgesetz unterzogen wurde, das darauf nicht anzuwenden ist, wogegen die versuchte Tat dem selben Gesetz zu unterstellen ist wie die vollendete, nämlich der durch sie verletzten materiellen Strafnorm. Erst bei der dem Subsumtionsvorgang nachgelagerten Strafbemessung wird die Frage der Abgrenzung zwischen dem Versuchs- und dem Vollendungsstadium rechtlich relevant (Paragraph 34, Absatz eins, Ziffer 13, StGB [iVm Paragraph 23, Absatz 2, FinStrG]). EntscheidungstexteTE OGH 2007-05-03 12 Os 119/06a Verstärkter Senat TE OGH 2007-06-28 12 Os 66/07h Auch; nur: Erst bei der dem Subsumtionsvorgang nachgelagerten Strafbemessung wird die Frage der Abgrenzung zwischen dem Versuchs- und dem Vollendungsstadium rechtlich relevant. (T1) TE OGH 2007-11-13 14 Os 117/07y Vgl auch; nur T1 TE OGH 2007-11-22 15 Os 126/07d Vgl auch TE OGH 2008-06-05 15 Os 56/08m Vgl; Beisatz: Ob aber der Erfolg allenfalls - zum Beispiel weil der Risikozusammenhang fehlt - nicht objektiv zurechenbar ist, betrifft bei strafbaren Handlungen, die wie § 176 Abs 1 StGB auch hinsichtlich des Erfolgs Vorsatz erfordern, die für die Strafbemessung bedeutsame und demgemäß aus Z 11 zweiter Fall relevante Frage, ob nur Versuch und damit ein Milderungsgrund vorliegt. (T2)Vgl; Beisatz: Ob aber der Erfolg allenfalls - zum Beispiel weil der Risikozusammenhang fehlt - nicht objektiv zurechenbar ist, betrifft bei strafbaren Handlungen, die wie Paragraph 176, Absatz eins, StGB auch hinsichtlich des Erfolgs Vorsatz erfordern, die für die Strafbemessung bedeutsame und demgemäß aus Ziffer 11, zweiter Fall relevante Frage, ob nur Versuch und damit ein Milderungsgrund vorliegt. (T2) TE OGH 2008-07-08 14 Os 74/08a Vgl auch TE OGH 2008-10-21 11 Os 130/08i Vgl auch TE OGH 2009-05-13 15 Os 55/09s nur T1 TE OGH 2009-03-26 12 Os 188/08a Vgl; Beisatz: Der teils unrichtigen Bezeichnung von Beteiligungsform (§ 12 StGB) und Verwirklichungsstadium (§ 15 StGB) im Ausspruch nach § 260 Abs 1 Z 2 StPO kommt keine Nichtigkeitsrelevanz zu, weil sie nicht den für den Schuldspruch maßgeblichen Tatbestand des Verbrechen des Mordes nach § 75 StGB betrifft. (T3)Vgl; Beisatz: Der teils unrichtigen Bezeichnung von Beteiligungsform (Paragraph 12, StGB) und Verwirklichungsstadium (Paragraph 15, StGB) im Ausspruch nach Paragraph 260, Absatz eins, Ziffer 2, StPO kommt keine Nichtigkeitsrelevanz zu, weil sie nicht den für den Schuldspruch maßgeblichen Tatbestand des Verbrechen des Mordes nach Paragraph 75, StGB betrifft. (T3) Bem: Vgl WK-StPO § 260 Rz

  1. (T4) Bem: Vgl WK-StPO Paragraph 260, Rz
  2. (T4) TE OGH 2009-04-21 14 Os 7/09z Vgl TE OGH 2009-07-21 14 Os 42/09x Vgl; Beisatz: Hier: Schwerer Betrug nach §§ 146, 147 Abs 1 Z 1, Abs 3 StGB. Die Frage des tatsächlichen Eintritts eines Vermögensschadens ist - bei hier bejahtem und von der Beschwerde nicht in Abrede gestelltem Schädigungsvorsatz in Bezug auf einen 50.000 Euro übersteigenden Betrag - nicht schuld- oder subsumtionsrelevant. (T5)Vgl; Beisatz: Hier: Schwerer Betrug nach Paragraphen 146, 147, Absatz eins, Ziffer eins,, Absatz 3, StGB. Die Frage des tatsächlichen Eintritts eines Vermögensschadens ist - bei hier bejahtem und von der Beschwerde nicht in Abrede gestelltem Schädigungsvorsatz in Bezug auf einen 50.000 Euro übersteigenden Betrag - nicht schuld- oder subsumtionsrelevant. (T5) TE OGH 2010-03-02 11 Os 16/10b Auch; nur T1 TE OGH 2010-01-26 14 Os 82/09d Vgl; Beisatz: Hier: Begünstigung eines Gläubigers nach § 158 Abs 1 (iVm § 161 Abs 1 StGB). Aus der angestrebten (ex post) niedrigeren Bewertung der Liegenschaften durch den Sachverständigen wäre nämlich allenfalls der - nicht entscheidende - Schluss auf bloß versuchte statt vollendeter Tatbegehung abzuleiten gewesen. (T6)Vgl; Beisatz: Hier: Begünstigung eines Gläubigers nach Paragraph 158, Absatz eins, in Verbindung mit Paragraph 161, Absatz eins, StGB). Aus der angestrebten (ex post) niedrigeren Bewertung der Liegenschaften durch den Sachverständigen wäre nämlich allenfalls der - nicht entscheidende - Schluss auf bloß versuchte statt vollendeter Tatbegehung abzuleiten gewesen. (T6) TE OGH 2010-06-22 11 Os 21/10p Vgl auch TE OGH 2010-11-11 12 Os 128/10f Vgl auch TE OGH 2010-12-16 13 Os 129/10k Auch TE OGH 2011-02-17 13 Os 132/10a Vgl; Beisatz: Auf Vorsatz abstellende Körperverletzungsdelikte sind gegenüber vorsätzlich begangenen Tötungsdelikten (stillschweigend) subsidiär, wenn ein einheitliches Tatgeschehen vorliegt, das Angriffsobjekt ident ist und Ersteres nur als Vorstufe des Letzteren anzusehen ist, also nicht darüber hinaus greift. Demzufolge ist bei allen gestuften Erfolgsqualifikationen ‑ somit auch im Verhältnis der Fälle 3 bis 5 des § 143 StGB ‑ im Fall des Todeseintritts nur die darauf abstellende Vorschrift anzuwenden, nicht aber auch die für die Herbeiführung einer schweren Körperverletzung aufgestellte Qualifikationsnorm. Auch die Qualifikationsnorm des § 143 dritter Fall StGB wird daher vom Verbrechen des Mordes infolge stillschweigender Subsidiarität verdrängt. Dass der Mord bloß versucht wurde, ändert daran nichts. (T7)Vgl; Beisatz: Auf Vorsatz abstellende Körperverletzungsdelikte sind gegenüber vorsätzlich begangenen Tötungsdelikten (stillschweigend) subsidiär, wenn ein einheitliches Tatgeschehen vorliegt, das Angriffsobjekt ident ist und Ersteres nur als Vorstufe des Letzteren anzusehen ist, also nicht darüber hinaus greift. Demzufolge ist bei allen gestuften Erfolgsqualifikationen ‑ somit auch im Verhältnis der Fälle 3 bis 5 des Paragraph 143, StGB ‑ im Fall des Todeseintritts nur die darauf abstellende Vorschrift anzuwenden, nicht aber auch die für die Herbeiführung einer schweren Körperverletzung aufgestellte Qualifikationsnorm. Auch die Qualifikationsnorm des Paragraph 143, dritter Fall StGB wird daher vom Verbrechen des Mordes infolge stillschweigender Subsidiarität verdrängt. Dass der Mord bloß versucht wurde, ändert daran nichts. (T7) TE OGH 2011-05-04 15 Os 30/11t Vgl auch TE OGH 2011-06-30 11 Os 66/11g Vgl; Beisatz: Eine irrtümliche Vertauschung im Urteils- bzw Anklagetenor von vollendeten und versuchten Angriffen tangiert keine entscheidende Tatsache. (T8) TE OGH 2011-07-14 13 Os 71/11g Auch TE OGH 2011-10-18 12 Os 115/11w Vgl auch TE OGH 2012-06-27 15 Os 59/12h Vgl auch TE OGH 2013-08-27 14 Os 90/13m Auch TE OGH 2013-08-21 15 Os 103/13f TE OGH 2013-08-29 13 Os 54/13k Vgl auch TE OGH 2013-10-29 11 Os 101/13g Vgl auch TE OGH 2014-02-11 11 Os 2/14z Auch TE OGH 2014-08-12 14 Os 60/14a Auch TE OGH 2015-03-25 15 Os 19/15f Auch TE OGH 2015-04-28 11 Os 5/15t Auch TE OGH 2015-06-25 11 Os 39/15t Auch TE OGH 2015-08-22 11 Os 87/15a Auch TE OGH 2015-08-11 11 Os 50/15k Auch TE OGH 2015-09-22 17 Os 15/15g Auch TE OGH 2015-12-17 12 Os 106/15b Auch TE OGH 2016-01-28 12 Os 77/15p Auch TE OGH 2016-03-09 13 Os 114/15m Auch TE OGH 2016-04-13 13 Os 12/16p Auch TE OGH 2016-04-13 13 Os 27/16v Auch TE OGH 2016-06-28 14 Os 29/16w Auch TE OGH 2016-09-06 13 Os 86/16w Auch TE OGH 2016-09-06 13 Os 105/15p Auch TE OGH 2016-09-06 13 Os 61/16v Auch TE OGH 2017-01-26 12 Os 119/16s Auch TE OGH 2017-02-14 11 Os 4/17y Auch TE OGH 2017-03-21 11 Os 13/27x Auch TE OGH 2017-03-02 12 Os 150/16z Auch TE OGH 2017-05-23 14 Os 21/17w Auch TE OGH 2017-11-07 14 Os 85/17g Auch TE OGH 2017-12-13 15 Os 92/17v Auch TE OGH 2018-02-13 14 Os 120/17d Auch TE OGH 2018-03-06 14 Os 20/18z Auch TE OGH 2018-04-10 11 Os 33/18i Auch; Beisatz: Im System der Nichtigkeitsgründe ressortieren diesbezügliche Urteilsfehler in den Regelungsbereich der Z 11 zweiter Fall. Sie können daher nicht aus Z 5 des § 281 Abs 1 StPO bekämpft werden. (T9)Auch; Beisatz: Im System der Nichtigkeitsgründe ressortieren diesbezügliche Urteilsfehler in den Regelungsbereich der Ziffer 11, zweiter Fall. Sie können daher nicht aus Ziffer 5, des Paragraph 281, Absatz eins, StPO bekämpft werden. (T9) TE OGH 2018-03-14 13 Os 1/18y Auch TE OGH 2018-05-09 13 Os 41/18f Auch TE OGH 2018-04-19 12 Os 146/17p Auch TE OGH 2018-10-10 13 Os 102/18a Auch TE OGH 2018-10-09 14 Os 47/18w Auch TE OGH 2020-03-31 11 Os 19/20h Vgl TE OGH 2020-07-23 11 Os 60/20p Vgl TE OGH 2021-03-29 11 Os 17/21s Vgl TE OGH 2021-06-01 14 Os 41/21t Vgl TE OGH 2022-12-20 11 Os 117/22y Vgl TE OGH 2023-03-08 15 Os 12/23p vgl; Beisatz wie T9 TE OGH 2023-11-28 14 Os 117/23x vgl TE OGH 2025-03-04 12 Os 127/24d vgl TE OGH 2026-01-20 15 Os 132/25p vgl TE OGH 2026-01-13 14 Os 108/25a vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122138

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