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{'item': '4Ob2/07h; 1Ob176/07z; 1Ob157/09h; 9Ob24/10k; 3Ob68/10m; 6Ob258/10z; 10Ob70/11h; 2Ob162/11d; 1Ob241/12s; 7Ob16/13y; 7Ob111/13v; 5Ob131/13w; 7

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0122192 Entscheidungsdatum09.09.2025 Geschäftszahl4Ob2/07h; 1Ob176/07z; 1Ob157/09h; 9Ob24/10k; 3Ob68/10m; 6Ob258/10z; 10Ob70/11h; 2Ob162/11d; 1Ob241/12s; 7Ob16/13y; 7Ob111/13v; 5Ob131/13w; 7Ob149/15k; 8Ob25/16h; 7Ob237/16b (7Ob16/17d); 4Ob111/17b; 5Ob10/18h; 9Ob20/18h; 7Ob94/18a; 4Ob246/18g; 8Ob103/19h; 5Ob106/20d; 6Ob204/21z; 6Ob47/22p; 6Ob39/22m; 2Ob4/23m; 8Ob56/23b; 8Ob77/23s; 1Ob144/23t; 6Ob156/23v; 2Ob29/24i; 4Ob129/24k; 5Ob214/24t; 1Ob41/25y; 4Ob68/25s; 10Ob31/25v; 1Ob41/25y NormAußStrG 2005 §66 Abs2 B ABGB §137 Abs1 RechtssatzDer Maxime des Kindeswohls ist im Obsorgeverfahren auch nach Inkrafttreten des AußStrG BGBl I 2003/111 dadurch zu entsprechen, dass der Oberste Gerichtshof aktenkundige Entwicklungen, die die bisherige Tatsachengrundlage wesentlich verändern, - ungeachtet des im Revisionsrekursverfahren an sich herrschenden Neuerungsverbots - auch dann berücksichtigen muss, wenn sie erst nach der Beschlussfassung einer der Vorinstanzen eingetreten sind.Der Maxime des Kindeswohls ist im Obsorgeverfahren auch nach Inkrafttreten des AußStrG BGBl römisch eins 2003/111 dadurch zu entsprechen, dass der Oberste Gerichtshof aktenkundige Entwicklungen, die die bisherige Tatsachengrundlage wesentlich verändern, - ungeachtet des im Revisionsrekursverfahren an sich herrschenden Neuerungsverbots - auch dann berücksichtigen muss, wenn sie erst nach der Beschlussfassung einer der Vorinstanzen eingetreten sind. EntscheidungstexteTE OGH 2007-05-22 4 Ob 2/07h Veröff: SZ 2007/75 TE OGH 2007-09-11 1 Ob 176/07z Auch; Beisatz: Aktenkundige Entwicklungen sind zu berücksichtigen, es besteht jedoch keine Pflicht zur ständigen amtswegigen Erhebung der jeweiligen aktuellen Umstände. (T1) TE OGH 2009-09-08 1 Ob 157/09h Auch; Beis wie T1 TE OGH 2010-05-11 9 Ob 24/10k TE OGH 2010-06-30 3 Ob 68/10m Vgl auch; Beisatz: Hier: Sachwalterschaftsverfahren. (T2) TE OGH 2011-01-28 6 Ob 258/10z Vgl TE OGH 2011-10-04 10 Ob 70/11h Vgl auch TE OGH 2011-09-16 2 Ob 162/11d Auch; Auch Beis wie T1 TE OGH 2012-12-13 1 Ob 241/12s Vgl auch TE OGH 2013-03-27 7 Ob 16/13y Vgl auch; Beisatz: Dies bezieht sich aber nur auf unstrittige und aktenkundige Umstände; außerdem ist das Neuerungsverbot im Obsorgeverfahren aus Gründen des Kindeswohls nur insofern durchbrochen, als der Oberste Gerichtshof solche ‑ nach der Beschlussfassung der Vorinstanzen eingetretene Entwicklungen ‑ lediglich dann zu berücksichtigen hat, wenn die bisherige Tatsachengrundlage dadurch wesentlich verändert wird. Im Übrigen sind daher neue Tatsachenbehauptungen in einem Rechtsmittel nicht zu berücksichtigen. Vor allem ist zu bedenken, dass bei wesentlicher Änderung der für die Obsorgefrage maßgeblichen Umstände den Parteien ohnehin die Möglichkeit einer neuerlichen Antragstellung offensteht. Allein das neue Vorbringen im Rechtsmittel macht die betreffende Behauptung nicht schon zur aktenkundigen und deshalb zu berücksichtigenden Tatsachengrundlage. (T3) TE OGH 2013-07-03 7 Ob 111/13v Auch TE OGH 2013-11-06 5 Ob 131/13w Auch TE OGH 2015-11-19 7 Ob 149/15k Auch TE OGH 2016-08-17 8 Ob 25/16h Auch TE OGH 2017-04-26 7 Ob 237/16b Auch; Beis wie T2 TE OGH 2017-07-27 4 Ob 111/17b Beis wie T1; Beis wie T3 TE OGH 2018-02-13 5 Ob 10/18h TE OGH 2018-04-25 9 Ob 20/18h Auch TE OGH 2018-06-20 7 Ob 94/18a Beis wie T3 TE OGH 2019-01-29 4 Ob 246/18g Auch; Beis wie T3 TE OGH 2019-10-25 8 Ob 103/19h Vgl; Beis wie T3 TE OGH 2020-08-25 5 Ob 106/20d Vgl TE OGH 2021-11-15 6 Ob 204/21z Vgl TE OGH 2022-03-18 6 Ob 47/22p Beisatz: Das bezieht sich aber nur auf unstrittige und aktenkundige Umstände, nicht aber auf Umstände, die erst noch durch ein Beweisverfahren zu klären wären. (T4) TE OGH 2022-06-22 6 Ob 39/22m Beis wie T4 TE OGH 2023-02-21 2 Ob 4/23m Beisatz wie T3; Beisatz wie T4 Beisatz: hier: Behauptung von Entwicklungsdefiziten ohne dass aktenkundig wäre, dass diese auf den Vater zurückzuführen wären. (T5) TE OGH 2023-06-27 8 Ob 56/23b Beisatz wie T4 TE OGH 2023-08-29 8 Ob 77/23s Beisatz nur wie T1; Beisatz nur wie T4 TE OGH 2023-09-20 1 Ob 144/23t Beisatz wie T4 TE OGH 2023-10-23 6 Ob 156/23v vgl; Beisatz wie T3 TE OGH 2024-03-21 2 Ob 29/24i vgl; Beisatz wie T3 TE OGH 2024-09-10 4 Ob 129/24k Beisatz wie T4 TE OGH 2025-01-30 5 Ob 214/24t Beisatz: Keine Änderung der Gesamtbeurteilung durch einen einmaligen Vorfall, der die maßgebliche Tatsachengrundlage nicht wesentlich verändert. (T6) TE OGH 2025-04-29 1 Ob 41/25y TE OGH 2025-05-22 4 Ob 68/25s Beisatz wie T4 TE OGH 2025-07-10 10 Ob 31/25v Beisatz wie T3; Beisatz wie T4 TE OGH 2025-09-09 1 Ob 41/25y European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122192

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.