RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0123029 Entscheidungsdatum13.09.2007 Geschäftszahl6Ob186/07g; 8Ob83/09b; 5Ob238/09z; 10Ob15/11w; 16Ok3/11; 10Ob16/12v; 6Ob143/12s; 6Ob92/13t; 3Ob156/13g; 7Ob149/15k; 16Ok9/16h; 16Ok2/20k; 16Ok1/22s; 1Ob242/22b NormAußStrG 2005 §2 Abs1 Z3 IC3 RechtssatzDie Bestimmung des § 2 Abs 1 Z 3 AußStrG ist eng auszulegen. (So schon 1 Ob 156/06g)Die Bestimmung des Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 3, AußStrG ist eng auszulegen. (So schon 1 Ob 156/06g) EntscheidungstexteTE OGH 2007-09-13 6 Ob 186/07g TE OGH 2009-08-27 8 Ob 83/09b nur: Die Bestimmung des § 2 Abs 1 Z 3 AußStrG ist eng auszulegen. (T1)nur: Die Bestimmung des Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 3, AußStrG ist eng auszulegen. (T1) Veröff: SZ 2009/112 TE OGH 2010-07-15 5 Ob 238/09z nur T1 TE OGH 2011-04-12 10 Ob 15/11w Auch TE OGH 2011-07-14 16 Ok 3/11 Vgl auch; Beisatz: Das Kartellverfahren hat nicht den Zweck, dem Marktmissbrauchsverbot widersprechende Verträge und die sich daraus ergebende Rechtsstellung der Vertragspartner zu schützen, sodass solchen im Abstellungsverfahren keine Parteistellung nach § 2 Abs 1 Z 3 AußStrG zukommt. (T2)Vgl auch; Beisatz: Das Kartellverfahren hat nicht den Zweck, dem Marktmissbrauchsverbot widersprechende Verträge und die sich daraus ergebende Rechtsstellung der Vertragspartner zu schützen, sodass solchen im Abstellungsverfahren keine Parteistellung nach Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 3, AußStrG zukommt. (T2) TE OGH 2012-10-23 10 Ob 16/12v Auch TE OGH 2013-01-31 6 Ob 143/12s Vgl; Beisatz: Hier: Nimmt das Gericht mit seiner Anweisung einem Rechtsanwalt sein Abzugsrecht iSd § 19 Abs 1 RAO am bei ihm aufgrund einer pflegschaftsgerichtlich genehmigten Treuhandvereinbarung erlegten Betrag, ist er als Partei iSd § 2 Abs 1 Z 3 AußStrG rekurslegitimiert. (T3)Vgl; Beisatz: Hier: Nimmt das Gericht mit seiner Anweisung einem Rechtsanwalt sein Abzugsrecht iSd Paragraph 19, Absatz eins, RAO am bei ihm aufgrund einer pflegschaftsgerichtlich genehmigten Treuhandvereinbarung erlegten Betrag, ist er als Partei iSd Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 3, AußStrG rekurslegitimiert. (T3) TE OGH 2013-10-24 6 Ob 92/13t Vgl auch; Beisatz: Werden dem Gerichtskommissär durch die angefochtene Entscheidung nach Abschluss des Verlassenschaftsverfahrens weitere Aufgaben übertragen, liegt darin jedenfalls ein Eingriff in seine rechtlich gestützte Stellung. (T4) TE OGH 2014-02-19 3 Ob 156/13g TE OGH 2015-11-19 7 Ob 149/15k TE OGH 2016-10-12 16 Ok 9/16h TE OGH 2020-05-29 16 Ok 2/20k Beisatz: Der Gesetzgeber wollte mit dieser Formulierung die materielle Parteistellung möglichst „eng und scharf“ fassen. Die Parteistellung wird darüber hinaus noch durch Verwendung des Wortes „soweit“ eingeschränkt: Aus dem Umfang der potenziellen unmittelbaren Betroffenheit der rechtlich geschützten Stellung ergibt sich der Rahmen für die (materielle) Parteistellung. (T5) TE OGH 2022-05-12 16 Ok 1/22s Beis wie T5; Beisatz: Hier: Keine materielle Parteistellung der Einschreiterin im Geldbußeverfahren, weil die Bindungswirkung gemäß § 37 Abs 2 KartG ausschließlich zu ihrem Gunsten wirken kann. (T6)Beis wie T5; Beisatz: Hier: Keine materielle Parteistellung der Einschreiterin im Geldbußeverfahren, weil die Bindungswirkung gemäß Paragraph 37, Absatz 2, KartG ausschließlich zu ihrem Gunsten wirken kann. (T6) TE OGH 2023-01-27 1 Ob 242/22b European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:2007:RS0123029
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.